Zimtbällchen

So richtig rund sind die Zimtbällchen nicht. Sie kommen zwar rund in den Ofen, aber etwas platter wieder raus.
Auf das Rezept bin ich hier gestoßen: http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte/zimtbaellchen
Und auch dieses Rezept reiche ich ein beim Blog-Event der Schokoladenfee.

Zimtbällchen



Zutaten:
  • 200g kalte Butter, in kleine Stückchen geschnitten
  • 300g Mehl
  • 150g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt für den Teig
  • 100g brauner Zucker und 2 TL Zimt zum Wälzen

Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten. Mit den Händen zum Schluss gut durchkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, mit Frischhaltefolie umhüllen und kalt stellen.
Aus dem Teig kleine Bällchen formen (zur Orientierung für diejenigen mit Feinwaagen: 8g). Braunen Zucker und Zimt in einem Teller vermischen. Die Bällchen darin wälzen und mit ein wenig Abstand auf Backblech setzen.
Im auf 200°C (Ober- /Unterhitze) vorgeheizten Ofen ca. 8-10 Minuten lang backen. 
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Husarenkrapfen, Engelsaugen, Kulleraugen...


Wenn man bedenkt, dass für dieses Gebäck traditionell rotes Johannisbeergelee verwendet wird, ist doch der Name "Engelsaugen" unpassend. Ein Engel mit roten Augen? Da bekommt doch ein Kind sofort Angst.
Dieses Weihnachtsgebäck hat zum Glück viele Namen und "Husarenkrapfen" gefällt mir noch am Besten, verweist diese Bezeichnung doch darauf, dass die kleinen Dinger auf eine lange Tradition zurückblicken können.
Als Anregung diente mir das Rezept im der diesjährigen Brigitte-Beilage "Plätzchen" (oder hier: http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte/engelsaugen-mit-sanddorn-und-quitte)

Und diese Husarenkrapfen sind dann auch mein Beitrag für das Blogevent der Schokoladenfee:




Husarenkrapfen
ca. 90 Stück


Zutaten:
  • 400g Mehl
  • geriebene Schale einer halben Bio-Orange
  • 275g kalte Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150g Orangenmarmelade
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Butter in Flöckchen dazu geben. Orangenschale, Zucker, Vanillezucker und Salz kommen ebenfalls hinzu. Mit den Knethaken des Rührgerät gut verkneten. Zum Schluss müssen aber die Hände doch noch mal ran, um einen schönen, gleichmäßigen Teig daraus zu kneten. Dann den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. Eine Stunde lang kalt stellen.
In der Zwischenzeit die Orangenmarmelade mit dem Stabmixer fein pürieren.
Den Teig dann nochmals durchkneten. Mit den Händen kleine Kugeln formen und auf Backblech setzen. Das Loch für die Füllung entweder mit einem Finger, oder einem Kochlöffelstil oder Ähnlichem formen. Die Löcher mit Orangenmarmelade füllen.
Im auf 180°C vergeheizten Backofen (Ober- /Unterhitze) ca. 12-15 Minuten lang backen.
Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.
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Cantuccini


Wenn ich gewusst hätte, wie einfach es ist, Cantuccini zu backen, hätte ich die schon viel früher gemacht. Irgendwie war ich immer davon überzeugt, dass das Schneiden der Cantuccini ein großes Problem ist. Ich hatte immer vor Augen, wie sich die harten Mandeln durch den Teig quetschen. Aber nein: Die Mandeln werden durch das Backen ein wenig weich und ein scharfes Messer gleitet ganz leicht hindurch.
Dieses Video auf Youtube hat mich schließlich überzeugt: http://www.youtube.com/watch?v=NwXuJfoBNEM

Cantuccini



Zutaten:
  • 400g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250g Zucker
  • 3 Eier
  • geriebene Schale einer halben Bio-Orange
  • 150g ganze Mandeln 
  • 1 TL Honig
  • eine Prise Salz
Zubereitung:
Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Mehl, Orangenschale, Salz. Backpulver und Honig dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Einen Teil der Mandeln grob hacken. Alle Mandeln unterkneten.
Den Teig in vier Teile teilen. Aus jedem Teil eine Rolle formen und auf das Backblech legen. Zwischen den Rollen Platz lassen, da sie auseinander laufen. Am Besten verteilt man die vier Rollen auf zwei Backbleche.
Im auf 200°C vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten lang backen. Herausnehmen. Kurz abkühlen lassen und dann in Stücke schneiden. Sie Stücke mit der Schnittfläche nach oben wieder auf das Blech legen. Nochmals 10 Minuten bei 180°C backen. 
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Plätzchenmarathon 2013

Es ist geschafft! Auch dieses Jahr werde ich meine Lieben mit 24 verschiedenen Plätzchen verwöhnen. Viele Sorten vom letzten Jahr sind dabei, aber auch einige neue.

Vom letzten Jahr - und immer noch gut ;-):

Bethmännchen
Bärentatzen
Vanillekipferl
Nougattaler

Pflastersteine

Butterplätzchen
Mohnbusserl














Dieses Jahr sind neu hinzugekommen:
Spritzgebäck - Anisplätzchen - Cantuccini - Saftige Kokosmakronen - Zimtbällchen - Baumkuchenspitzen - Schwarz-Weiß-Gebäck - Husarenkrapfen - Mandelsplitter - Biberle - Schokoladenplätzchen - Florentiner - Mozarttaler - Heidesand - Dattel-Marzipan-Stangen - Pistazien-Sablés - Grand-Manier-Kugeln

Nach und nach werde ich natürlich die Rezepte präsentieren.
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Schokoladenplätzchen


Auf meinem Blog war es in den letzten zwei Wochen ziemlich ruhig. Umso mehr war in meiner Küche los. Das alljährliche Plätzchenbacken hat begonnen. Die letzten beiden Jahre habe ich geschlagene 24 verschiedene Sorten gebacken. Ob ich dieses Jahr da mithalten kann? Bisher bin ich bei 16. Und der erste Advent ist schon am Sonntag! Mal sehen...
Die Schokoladenplätzchen auf dem Foto - sind das nicht die vom letzten Jahr, diese Snowcaps? Sie sehen genauso aus... Aber: Sie enthalten viel viel mehr Schokolade und passen dadurch wunderbar zum Blog-Event von Marie: "Schokoladenträume"


Schokoladenplätzchen
ca. 50 Stück


Zutaten:
  • 350g dunkle Schokolade
  • 50g Butter
  • 3 Eier
  • 100g Zucker
  • 3 EL Milch
  • 120g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • ungefähr 50g Zucker
  • ungefähr 50g Puderzucker
Zubereitung:
Butter und Schokolade einen kleinen Topf schmelzen und verrühren. Leicht abkühlen lassen. Eier und Zucker mit dem Rührgerät gut aufschlagen. Die Schokolade unter die Eimasse haben. Milch, Mehl, Backpulver und Mandeln ebenfalls unterrühren.
Die Masse im Kühlschrank erstarren lassen (dauer ein paar Stunden).
Zucker und Puderzucker auf je einen Teller geben. Mit den Händen kleine Kugeln (2-3 Zentimeter; oder ca. 16g) formen. Zuerst in Zucker, dann in Puderzucker wälzen.
Auf das Backblech legen, dabei ein wenig Abstand lassen, da die Plätzchen in die Breite laufen. Bei 180°C ca. 8-10 Minuten lang backen. Auf dem Backblech erkalten lassen. 
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Herbstliches Ofengemüse


Das heutige Mittagessen stand ganz im Zeichen der Farbe Orange. Karotten, Hokkaido-Kürbis und Kartoffeln machten es sich auf einem Bett aus Chinakohl gemütlich.

Herbstliches Ofengemüse



Zutaten:
  • 1 Chinakohl
  • 500g Hokkaido-Kürbis
  • 750g Kartoffeln
  • 2 große Karotten
  • Salz, Pfeffer
  • 5 EL Olivenöl
  • etwas grobes Meerssalz

Zubereitung:
Den Chinakohl in kleine Stücke schneiden. In eine Schüssel geben, ein wenig salzen und pfeffern. Mit 2 EL Olivenöl gut vermengen. In eine Auflaufform geben.
Den Hokkaido (ungeschält) in Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Karotten in Scheiben schneiden. Hokkaido, Kartoffeln und Karotten in die Schüssel geben, wiederum ein wenig salzen und pfeffern. Mit dem restlichen Olivenöl vermengen und auf das Chinakohlbett geben.
Bei 180°C (vorgeheizt) ungefährt 40-45 Minuten lang im Ofen garen.
Vor dem Servieren mit grobem Meersalz bestreuen. 
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Gebratener Lachs mit Fenchel-Gemüse

Bald beginnt die Weihnachtszeit. In den Geschäften sind ja schon seit September all diese Leckereien erhältlich. Ich weigere mich aber strikt, jetzt schon etwas zu kaufen - mal abgesehen davon, dass ich sowieso nur ganz wenig kaufe, sondern viel lieber selbst mache. Das einzige, was ich kaufe, sind traditionell gebackene Elisen-Lebkuchen. Und da hat jeder Nürnberger seinen Lieblingsbäcker. Da fährt man gerne mal ans andere Ende der Stadt, weil es dort dann die weltbesten Lebkuchen gibt.
Bevor das fröhliche Schlemmen beginnt und die Hosen immer enger wird, sollte man ein wenig "Vorarbeit" leisten und sich jetzt doch mal eher leicht ernähren. Wie wäre es denn mit geratenem Lachs und Fenchelgemüse?

Gebratener Lachs mit Fenchel-Gemüse
für 2 Personen


Zutaten:
  • 2 Lachsfilets + ein wenig Öl zum Anbraten
  • 2 Fenchelknollen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Thymian-Zitronen-Öl (oder ein anderes Öl)
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Zitronensaft
  • ein wenig abgeriebene Zitronenschale
  • ein Stängel Thymian
  • 1 TL Pfeilwurzelstärke (oder ein anderes Bindemittel)
  • grobes Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
Den Fenchel waschen. Die zarten grünen Blättchen abschneiden, klein schneiden und beiseite legen. Den Fenchel in Streifen schneiden. Den Knoblauch fein hacken. Das Öl in einem Topf erhitzen. Den Knoblauch darin kurz andünsten, dann die Fenchelstreifen hinzufügen und ebenfalls andünsten. Mit der Brühe aufgießen und 10 Minuten lang köcheln lassen. Die Pfeilwurzelstärke in einer Tasse kaltem Wasser glatt rühren. Zum Gemüse geben und gut verrühren. Kurz aufkochen. Mit Thymian, geriebener Zitronenschale und Zitronensaft abschmecken. Das Fenchelgrün hinzufügen.
In der Zwischenzeit den Lachs von beiden Seiten in etwas heißem Öl langsam anbraten. Durch das langsame Braten wird die Außenseite zwar schön knusprig, innen bleibt der Lachs als saftig. Zum Schluss mit Meersalz und Pfeffer würzen.
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Grabsteine


An diesem Foto ist fast alles echt. Nur nicht in dieser Kombination. Diese abgestorbenen Bäume stehen so wirklich beim sog. "Steinernen Meer" im Bayerischen Wald. In Schwarz-Weiß ergibt das ein ganz düsteres Bild.
Die "Grabsteine" bestehen aus Mürbteigplätzchen mit einem sehr hohen Anteil an Kakao. So richtig schwarz - wie die Oreokekse - kriege ich sie aber nicht hin. Ich frage mich schon lange, wie die Oreos ganz ohne Farbstoffe so dunkel werden. Vielleicht kennt ja jemand das Geheimnis und verrät es mir.


Mit diesen Plätzchen nehme an Melinas Halloween-Event teil:



Grabsteine
ca. 50 Stück


Zutaten:
  • 150g Mehl
  • 75g Kakaopulver
  • 100g Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 30g Puderzucker
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Mehl, Kakao, Butter in kleinen Stücken, Zucker, Ei und Eigelb in eine Schüssel geben und mit den Knethaken der Rührgeräts zu Streuseln verkneten. Anschließend auf dem Backbrett den Teig so lange durchkneten, bis er eine gleichmäßige dunkelbraune Farbe hat. Eine Stunde lasse ich den Teig in Folie gewickelt im Kühlschrank ruhen.
Den Teig ausrollen und Grabsteine mit einem Messer ausschneiden (Vielleicht hat ja jemand Grabstein-Ausstecher ;-) )
Für 10 Minuten im Backofen bei 180°C backen.
Den Puderzucker mich dem Zitronensaft verrühren und damit die Kreuze auf die ausgekühlten Kekse malen. Dazu den Guss in eine kleine Plastiktüte geben und eine Ecke abschneiden. 
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Einfache Kürbissuppe


So ein Halloween-Kürbis ist ja wirklich hübsch. Aber irgendwann landet er in der Biotonne. Damit die Verschwendung nicht ganz so groß ist, habe ich aus den Resten eine Suppe gemacht. Über ein Kilo Fruchtfleisch habe ich aus diesem Kürbis herausgekratzt und -geschnitten.


Einfache Kürbissuppe
für 4 Portionen zum Sattessen


Zutaten:
  • ca. 1kg Kürbis
  • 1-2 EL Kürbiskernöl
  • 200g Sahne
  • 600-700ml Gemüsebrühe
  • eine gute Prise Muskatnuss
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 TL Vanillezucker
  • evtl. Salz (je nachdem, wie salzhaltig die Gemüsebrühe ist)
  • etwas Pfeffer

Zubereitung:
Das Kürbiskernöl in einem großen Topf erhitzen und die Kürbisstückchen darin andünsten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und köcheln lassen, bis die Kürbisstückchen ganz weich sind. Mit dem Stabmixer pürieren. Sahne und Gewürze hinzufügen und nochmals gut durch pürieren.

Nährwerte:
pro 100g: 62 kcal; 1,3g Eiweiß; 3,9g Kohlenhydrate; 4,5g Fett
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Der Kürbis ist fertig!

Auch dieses Jahr ziert wieder ein Kürbis meinen Hauseingang.... Die Geister können kommen und sich mit Süßigkeiten besänftigen lassen!





Und hier nochmal der Kürbis von letztem Jahr:

Und die von 2010:






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Zwetschgen-Rosmarin-Torte


Zwetschgenkuchen kennt man vor allem so: Hefeteig und Zwetschgen. Zwetschgen als Zutat für eine Torte klingt irgendwie viel zu plump. Das muss es aber nicht sein. Die Idee für die heutige Torte habe ich von EatSmarter!. Ich habe sie zweimal gemacht. Beim ersten Mal hielt ich mich an das Rezept. Der Boden war aber knallhart und ließ sich nicht richtig schneiden. Beim zweiten Versuch habe ich einen Biskuit-Boden genommen.



Zwetschgen-Rosmarin-Torte



Zutaten:
  • ca. 500g Zwetschgen 
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 50g Honig
  • 8 Blatt Gelatine
  • 200ml Wasser (oder roter Saft)
  • 75g Zucker
  • 500g Quark (20% Fett)
  • 1 Ei
  • 25g Puderzucker (2 EL)
  • 75g blanchierte, gemahlene Mandeln

Zubereitung:
Für den Boden das Ei mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Die Mandeln unterheben. In eine runde Springform (18cm) geben. Im 180°C heißen Backofen ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die Zwetschgen waschen, entkernen, klein schneiden und in einen kleinen Topf geben. Rosmarinzweig und Honig dazugeben. Bei geschlossenem Deckel weich dünsten. Erkalten lassen und am besten über Nacht stehen lassen. Den Rosmarinzweig entfernen und kurz mit dem Stabmixer pürieren.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Ausdrücken und mit etwas Wasser (oder Saft) in einer großen Schüssel erwärmen. In einer weiteren Schüssel, Quark, Zucker und  Zwetschgenpüree gut verrühren. Löffelweise die Quarkmasse unter die aufgelöste Gelatine rühren.
Einen Tortenring um den Boden legen. Dabei an den Seiten ein wenig Platz lassen. Die Quarkmasse einfüllen und mindestens 4 Stunden kalt stellen.
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"Lebensmittel-Lügen" - Buchrezension




Buchvorstellung

Titel: Lebensmittel-Lügen. Wie die Food-Branche trickst und tarnt
Verlag: Verbraucherzentrale NRW
Seitenzahl: 223
ISBN:  978-3-86336-031-3
Preis: 9,90 €
Hier kann das Buch bestellt werden!







Über die Plattform "Blogg Dein Buch" habe ich wieder ein Rezensionsexemplar eines interessanten Buches erhalten, welches ich Euch heute vorstellen möchte.


„Mit seiner geselligen Art trug er zur Verbesserung des Betriebsklimas bei und war ein gesuchter Gesprächspartner.“ Übersetzt bedeutet diese Formulierung in einem Arbeitszeugnis: Er war Alkoholiker mit einem übersteigerten Rededrang. Wer Zeugnisformulierungen zu entschlüsseln weiß, fällt auf Lebensmittellügen nicht herein. Auch da gilt es, zwischen den Zeilen zu lesen.
Was ist überhaupt eine Lüge? Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender weiß, dass sie unwahr ist. Sie wird mit der Absicht geäußert, dass der Empfänger sie dennoch glaubt.
Wirklich „unwahr“ sind die sogenannten „Lebensmittellügen“ nun nicht, sondern eher eine Irreführung, denn der Begriff der Irreführung geht vom Empfänger aus. Wenn der durchschnittliche Empfänger eine Aussage falsch versteht, dann ist dies eine Irreführung.
Nicht zu lügen, aber dennoch nicht die Wahrheit zu sagen, das ist die hohe Kunst des Marketings.

Dieses Buch deckt solche Irreführungen der Lebensmittelindustrie schonungslos auf.
Das, was vorne auf der Verpackung geschrieben steht oder abgebildet ist, muss nicht unbedingt etwas mit dem Inhalt zu haben. Der pralle Apfel auf dem Apfeltee bedeutet nicht, dass Apfelstückchen drin sind, Kalbsleberwurst besteht nicht aus Kalbsleber und die Nussnougatcreme müsste korrekterweise Zucker-Fett-Creme heißen.

Man lernt durch dieses Buch vor allem, genau hinzuschauen. Nicht das Bild auf der Packung, nicht die Produktbezeichnung ist das Entscheidende, sondern einzig und allein die Zutatenliste. Aber auch dies hilft nicht immer. So muss der Alkoholgehalt erst ab 1,2% angegeben werden. Als Faustregel kann dennoch gelten: Zutatenliste lesen!

Gleichzeitig kann dieses Buch zu einem bewussteren Einkauf anregen. Nicht einfach ein Produkt nach dem anderem in den Einkaufswagen legen, sondern das Produkt in die Hand nehmen und genau anschauen. Wir nehmen uns keine Zeit mehr zum Kochen und auch keine Zeit mehr zum Einkaufen. Der Respekt vor Lebensmittel beginnt beim Einkauf und endet in der (hoffentlich leeren) Mülltonne. Dieses sehr informative Buch ist jedem zu empfehlen, der damit beginnt, sich mit seiner Ernährung zu beschäftigen.
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Schokoladenkuchen "Death by chocolate"


"Death by chocolate" - Tod durch Schokolade. Ich weiß nicht mehr, wo ich diese Redewendung mal gelesen habe. Sie passt aber wunderbar zu diesem Kuchen.
Das Rezept habe ich von hier. Ich habe es für eine 18er Springform modifiziert und ein bisschen weniger Schokolade genommen. Eine solch kleine Form reicht wirklich: Diesen Kuchen sollte man nur in homöopathischen Dosen genießen. Nicht der Kalorien wegen - da kann jeder Schokomuffin locker mithalten -, sondern damit man diese Köstlichkeit Stückchen für Stückchen achtsam genießen kann.

Schokoladentorte "Death by chocolate"



Zutaten:
  • 3 Eier
  • 175g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 225g dunkle Schokolade
  • 125g Butter
  • 1 gehäufter EL Stärke (ca. 25g)
  • 1 gehäufter EL Kakaopulver (ca. 25g)
  • 100ml starker Kaffee (oder: 100ml kochendes Wasser und 1 EL Instant-Kaffee)
Zubereitung:
Eier und Zucker schaumig schlagen.
Die Schokolade grob hacken. Schokolade und Butter in einer Schüssel über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen. Man kann dies auch in der Mikrowelle machen, sollte dabei aber gut aufpassen, da die Butter viel schneller schmilzt als die Schokolade. Die Butter-Schokoladenmischung gut verrühren und langsam unter die Eimasse rühren.
Den Kaffee dazugeben und gut verrühren.
Kakaopulver und Stärke darübersieben und vorsichtig untermischen.
Die Form fetten und bemehlen. Den Teig einfüllen und bei 180°C ca. 30-40 Minuten lang backen.
In der Form auskühlen lassen.
Der Kuchen ist sehr weich und klebrig. Stellt man ihn den Kühlschrank, wird er fester.

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Süße eingeschnittene Klöße


Heute ist wieder Montag. Und Montag ist der Tag der Resteverwertung. Die Klöße vom Sonntagsbraten ergeben heute eine Süßspeise. Die Kombination von Pfirsichen und Rosmarin gibt den fränkischen Klöße eine gewisse, ungewohnte, mediterrane Note.

Süße eingeschnittene Klöße
für 2 Portionen als volle Mahlzeit


Zutaten:
  • ca. 650g kalte, gekochte Klöße
  • 500g Pfirsiche
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 Zweig Rosmarin.
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
  • evtl. 1 EL Puderzucker
Zubereitung:
Die Klöße in Scheiben schneiden. Die Pfirsiche in kochendem Wasser kurz blanchieren und die Haut abziehen. Die Pfirsiche halbieren, entkernen und in grobe Würfel schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die geschnittenen Klöße und den Rosmarin darin anbraten. Den Vanillinzucker darüberstreuen und karamellisieren lassen. Die Pfirsichwürfel dazugeben und kurz mit andünsten.
Vor dem Servieren eventuell noch mit Puderzucker bestreuen. 
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