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Husarenkrapfen, Engelsaugen, Kulleraugen...


Wenn man bedenkt, dass für dieses Gebäck traditionell rotes Johannisbeergelee verwendet wird, ist doch der Name "Engelsaugen" unpassend. Ein Engel mit roten Augen? Da bekommt doch ein Kind sofort Angst.
Dieses Weihnachtsgebäck hat zum Glück viele Namen und "Husarenkrapfen" gefällt mir noch am Besten, verweist diese Bezeichnung doch darauf, dass die kleinen Dinger auf eine lange Tradition zurückblicken können.
Als Anregung diente mir das Rezept im der diesjährigen Brigitte-Beilage "Plätzchen" (oder hier: http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte/engelsaugen-mit-sanddorn-und-quitte)

Und diese Husarenkrapfen sind dann auch mein Beitrag für das Blogevent der Schokoladenfee:




Husarenkrapfen
ca. 90 Stück


Zutaten:
  • 400g Mehl
  • geriebene Schale einer halben Bio-Orange
  • 275g kalte Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150g Orangenmarmelade
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Butter in Flöckchen dazu geben. Orangenschale, Zucker, Vanillezucker und Salz kommen ebenfalls hinzu. Mit den Knethaken des Rührgerät gut verkneten. Zum Schluss müssen aber die Hände doch noch mal ran, um einen schönen, gleichmäßigen Teig daraus zu kneten. Dann den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. Eine Stunde lang kalt stellen.
In der Zwischenzeit die Orangenmarmelade mit dem Stabmixer fein pürieren.
Den Teig dann nochmals durchkneten. Mit den Händen kleine Kugeln formen und auf Backblech setzen. Das Loch für die Füllung entweder mit einem Finger, oder einem Kochlöffelstil oder Ähnlichem formen. Die Löcher mit Orangenmarmelade füllen.
Im auf 180°C vergeheizten Backofen (Ober- /Unterhitze) ca. 12-15 Minuten lang backen.
Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.
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Orangenschaum



Hexenschaum ist mein absolutes Lieblingsdessert. Ich kann nicht genug davon bekommen. Aber immer nur Himbeeren wird auf die Dauer doch ein wenig langweilig. Daher hab ich nicht aufgehört zu experimentieren. Mit verschiedenen Säften (z.B. mit Grapefruitsaft) und vor allem mit leicht eingedickten Fruchtpürrees. Am Besten schmeckt es immer, wenn die Früchte einen sehr intensiven Eigengeschmack haben. Sehr lecker ist z.B. Orangenpüree. 
Und das Ganze ist auch mein Beitrag zum Event von Luna von Lunasphilosophy.

Zutaten (für 4 Portioen):
  • 2 Eiweiß (ca. 70g)
  • 1 Prise Salz
  • 7,5ml Süßstoff (oder 75g Zucker)
  • 275g Bio-Orangen
  • 1/2 TL Johannisbrotkernmehl
Zubereitung:
Mit einer Reibe ein wenig Orangenschale abreiben. Die Orangenschale großzügig abschneiden (es sollte nicht zu viel "Weißes" dranbleiben), die Orangen in Stücke schneiden und in einen kleinen, hohen Topf geben. Das Johannesbrotkernmehl hinzufügen und mit dem Pürierstab alles ganz fein pürieren. Das Orangenpüree aufkochen und wieder abkühlen lassen.
Das Eiweiß mit dem Salz und dem Süßstoff steif geschlagen. Das leicht abgekühlte Orangenpürree hinzufügen und dabei noch kräftig weiterschlagen.

Die Portionsgröße ist für den "normalen" Geschmack berechnet. Ich esse einfach den kompletten Schüsselinhalt.

Nährwerte:
pro 100g: 47kcal; 3,1g Eiweiß; 7,5g Kohlenhydrate; 0,2g Fett
pro Portion: 41 kcal; 2,6g Eiweiß; 6,5g Kohlenhydrate; 0,2g Fett
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Low Carb: Orangen-Frischkäse-Torte



"Philadelphia sucht die Tortenstars". Da muss ich natürlich mitmachen. Ich hatte schon lange eine kalorien- und vor allem kohlenhydratarme Torte geplant. Und dieser Wettbewerb von Philadelphia hat mich ermuntert, meinen Plan endlich in die Tat umzusetzen.Wenn Euch meine Torte gefällt, könnt ihr hier für mich abstimmen. Danke!
Zutaten (für eine 18er Springform):
  • 1 große Bio-Orange
  • 1 Ei
  • 1/4 TL Backpulver
  • 100g gemahlene, blanchierte Mandeln
  • 15ml Flüssigsüßstoff (entspricht 200g Zucker)
  • 200g Frischkäse leicht (z.B. Philadelphia Klassik Balance)
  • 15g Gelatine 
  • 275ml Orangensaft
  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
Zubereitung:
  1. Als Erstes wird die Bio-Orange im Ganzen in Wasser ca. 1 Stunde lang gekocht. Ich lasse sie abkühlen und püriere sie dann mit dem Stabmixer zu einer feinen, gleichmäßigen Masse. Am besten nimmt man kernlose Orangen. Ansonsten sollte man die Kerne vor dem Pürieren entfernen. 
  2. 100g des abgekühlten Orangenpürees, Ei, Backpulver, 7,5ml Süßstoff und Mandeln gebe ich in einen Mixbecher und püriere alles gut. Diese Masse gibt man in eine gebutterte und mit Semmelbrösel ausgestreute, runde Springform (Ich habe natürlich wieder mein Trennspray genutzt). 20-25 Minuten lang backt der Tortenboden bei 180°C Ober-/Unterhitze.
  3. Wenn der Boden abgekühlt ist, geht's weiter: 200g Frischkäse verrühre ich mit 50g des Orangepürees.
  4. 150ml Orangensaft werden mit 7,5ml Süßstoff vermischt. Mit einem Pinsel tränke ich den Tortenboden mit einer kleinen Menge Orangensaft. In dem übrigen Orangensaft weiche ich 10g Gelatine ein. Nach 5 Minuten Einweichzeit wird der Saft ganz sanft erwärmt, bis die Gelatine aufgelöst ist. In den warmen Saft rühre ich löffelweise die Frischkäsemasse ein.
  5. Nun heißt es warten: Wenn die Masse zu gelieren beginnt (das merkt man daran, dass sie immer dickflüssiger wird), schlage ich das Eiweiß mit einer Prise Salz steif und hebe es unter die Frischkäsemasse.
  6. Um den Tortenboden lege ich einen Tortenring, wobei zwischen Tortenboden und Ring ein wenig Platz bleibt. Die Frischkäsemasse gieße ich hinein und stelle alles kalt. 
  7. Wenn die Masse fest geworden ist, kommt der Guss darauf. Dazu nehme ich 125ml Orangensaft, gebe 5g Gelatine hinzu, lasse die Gelatine quellen, erwärme die Flüssigkeit wieder, bis die Gelatine aufgelöst wird. Ich lasse es ein wenig abkühlen und gieße es dann auf die Torte.
Nährwerte:
pro 100g: 167 kcal, 8,9g Eiweiß; 7,1g Kohlenhydrate; 10,9g Fett
pro Portion (bei 8 Stück): 161 kcal; 8,6g Eiweiß; 6,9g Kohlenhydrate; 10,5g Fett
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Vodka-Orange - einmal anders

Eine Orange!? Mal genau hinschauen! Was stimmt da nicht?

Zutaten:
  • eine oder mehrere Bio-Orangen
  • Zucker
  • Orangensaft
  • Vodka
  • Gelatine
Zubereitung:
Der erste Schritt: Orangenschalen kandieren.
Dabei hielt ich mich an die Anleitung von Carina von Leckerschmeckerzuckerbäcker
Die Orangenschalen werden aber nicht in Streifen geschnitten. Ich halbiere die Orangen und entferne vorsichtig das Fruchtfleisch. Die Orangenschalenhälften werden zunächst drei mal blanchiert. In 1,5 Liter Wasser werden 300g Zucker aufgelöst. Das Ganze wird aufgekocht. Bei schwacher Hitze köcheln die Orangenschalen 2 bis 2,5 Stunden (die halben Schalen brauchen länger als dünne Streifen), bis sie glasig sind. Ich nehme die Schalen aus dem Sud und lasse sie trocknen.

Der zweite Schritt: Gelierter Vodka-Orange.
Das Fruchtfleisch presse ich zu Saft. In einem Verhältnis zu 2:1 gebe ich Vodka hinzu (2 Teile Saft, 1 Teil Vodka). Diesen "Cocktail" erwärme ich etwas.
Die Gelantine (doppelte Menge wie auf der Packung angegeben) weiche ich zunächst in kaltem Wasser ein und rühre sie anschließend in den erwärmten Vodka-Orange. Die Flüssigkeit fülle ich in die kandierten Orangenschalen und stelle alles über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag kann man dann die Schalen in "mundgerechte" Stücke schneiden.
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Brioche-Maronen-Knödel mit karamellisierten Orangen


Wenn ich mich mal auf ein Rezept eingeschossen habe, so bin ich immer gleich dabei, mir Variationen zu überlegen. So geschehen bei den Brezenknödel. Aus welchen Brotwaren könnte man denn noch solche Knödel machen? Was schlummert denn noch in meiner Tiefkühltruhe? Brioche? Warum denn nicht? Ich bin auf ein Rezept für Briocheknödel mit Esskastanien als Beilage zum Hirschbraten gestoßen. Aber auch als Süßspeise stelle ich sie mir gut vor. Also los!
Zutaten (ca. 4 Portionen):
  • 125g Butterbrioche
  • 125ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 50g vorgekochte Maronen
  • 1 Prise weißer Pfeffer
  • 2 Orangen
  • 1 TL Zimt, 1/2 TL Kardamon
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Orangensaft

Zubereitung:
Die Brioche schneide ich in kleine Würfel (max. 1cm). Die Maronen werden in ganz kleine Würfel geschnitten. Das Ei verquirle ich gut mit dem Rührgerät. Nach und nach gebe ich die lauwarme Milch und eine Prise weißen Pfeffer hinzu. Die Briochewürfel werden in der Eiermilch eingeweicht. Die Maronenwürfel werden untergemischt Mit nassen Händen wird die Masse auf einer Lage Frischhaltefolie zu einer Rolle geformt und gut in die Folie eingewickelt. Die Rolle wird anschließend nochmals mit Alufolie umwickelt. Ungefähr 20-30 Minuten zieht die Rolle in leicht siedendem Wasser. 
In der Zwischenzeit schäle ich die Orangen (meine Orangen entpuppten sich als Blutorangen) und schneide sie in Scheiben. Auf einem Teller vermische ich Zimt, Kardamon und Vanillezucker und wälze darin die Orangenscheiben. In einer heißen Pfanne brate ich die Orangenscheiben an. Dabei karamelliert der Zucker. Die Scheiben nehme ich aus der Pfanne und löse den restlichen, karamellisierten Zucker mit Orangensaft auf, so dass ein wenig Sauce entsteht. 
Der fertige Knödel wird in Scheiben geschnitten. Abwechselnd wird je eine Knödelscheibe und eine Orangenscheibe angerichtet und die Sauce darübergegossen.

Nährwerte (pro Portion): 282 kcal; 8g Eiweiß; 45g Kohlenhydrate; 8g Fett
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Orangenkuchen Low Carb

Vor einiger Zeit habe ich einen Orangen-Mandel-Kuchen gebacken. Dieser Kuchen kommt völlig ohne Mehl und Butter aus. Schon damals kam mir die Idee, dass man daraus doch auch einen tollen Low-Carb-Kuchen machen könnte. Mein Orangen-Mandel-Kuchen enthielt relativ viel Zucker. Zucker einfach nur durch Süßstoff zu ersetzen funktioniert nicht, da dann die nötige Masse fehlt. Ich habe deshalb zusätzlich Weizengluten hinzugefügt. Und der Kuchen ist wirklich wunderbar geworden. Dieser Kuchen könnte auch sehr gut weiter zu einer Torte verarbeitet werden. Aber auch ganz ohne Füllung schmeckt er toll nach Orange.
Zutaten (Springform ca. 26cm):
  • 1 Bio-Orange (am Besten kernlos)
  • 40ml Flüssigsüßstoff
  • 4 Eier
  • 150g Gluten
  • 200g gemahlene, geschälte Mandeln
  • 10g Backpulver (2 TL)
  • etwas Butter und Semmelbrösel für die Form
Zubereitung:
Die Bio-Orange wasche ich gut ab und koche sie im Ganzen in Wasser ca. eine Stunde lang. Ich lasse sie abkühlen und püriere die Orange dann zusammen mit dem Süßstoff.
Die Eier schlage ich schaumig. Gluten, Mandeln und Backpulver vermische ich gut. Das Orangenpüree und die Mehlmischung werden unter die Eimasse gerührt. Der Teig kommt in eine gebutterte und mit Semmelbrösel ausgestreute Springform und wird im 180°C heißen Backofen (Umluft) für ca. 35 Minuten gebacken. Nach dem Backen löse ich den Kuchen aus der Form und lasse ihn auf einem Kuchenrost auskühlen.

Nährwerte:
pro 100g: 298 kcal; 25g Eiweiß; 7g Kohlenhydrate; 18,1g Fett
pro Portion (bei insgesamt 12 Stück): 187 kcal; 15,6g Eiweiß; 4,4g Kohlenhydrate; 11,3g Fett
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Orangen-Mandel-Kuchen


Über die Idee, ganze Orangen für einen Kuchen zu verwenden, bin ich schon ein paar Mal gestolpert. Man mag es kaum glauben: In diesen leckeren Kuchen kommen weder Mehl noch Butter. Trotzdem ist er wunderbar saftig. 
An sich wäre er damit ein Kanditat für einen low-carb-Kuchen, aber die 200g Zucker machen mir da einen Strich durch die Rechnung. Beim nächsten Mal werde ich versuchen, den Zucker durch Süßstoff zu ersetzen. Mal sehen, was da dabei raus kommt.
Da ich einen besonders farbenprächtigen Kuchen haben wollte, nahm ich statt eines weiteren Eis vier Eigelb. Dieser Kuchen ist nun mein Beitrag für das Highfoodality Blog-Event.
Mit dem übrig bleibenden Eiweiß bereitete ich mir eine Riesenportion Hexenschaum zu.


Zutaten (für eine 22-26cm Springform):
  • 2 unbehandelte Bio-Orangen (optimal: kernlose)
  • 4 Eier
  • 4 Eigelb
  • 200g Zucker
  • 250g gemahlene Mandeln (geschälte)
  • 1 TL Backpulver
Zubereitung:
Die Orangen werden gewaschen und im Ganzen ca. eine Stunde lang in Wasser gekocht. Man nimmt sie aus dem Wasser und schneidet sie auf, um die Kerne zu entfernen. Die ganzen Orangen (mit Schale und allem drum und dran) werden mit dem Stabmixer fein püriert. Die Masse lässt man etwas abkühlen.
Die Eier werden zusammen mit dem Zucker schaumig geschlagen. Mandeln und Backpulver werden vermischt und gemeinsam mit dem Orangenpüree in die Eimasse gerührt.

Die Springform wird gebuttert und mit Zucker ausgestreut. Die Masse fülle ich in die Form und bestreue sie mit ein wenig Zucker. Ab geht's für eine knappe Stunde in den auf 180°C vorgeheizten Backofen (Umluft).

Nährwerte:
pro 100g: 345 kcal; 11,6g Eiweiß; 28g Kohlenhydrate; 20,2g Fett


HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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