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Schoko-Kokos-Roulade Low Carb


Vor einigen Tage erreichte mich ein Kommentar, der anmerkte, dass meine Low-Carb-Rezepte doch manchmal sehr kalorienlastig sind und zum Abnehmen daher völlig ungeeignet.
Daher hier noch einmal eine kurze Erklärung, was "low carb" heißt. Es bedeutet: Wenig Kohlenhydrate.
Es bedeutet nicht: Wenig Kalorien.
Es gibt Diätformen, die auf eine Reduktion der Kohlenhydrate setzen. Ob diese Diätformen funktionieren, darüber kann man streiten. Aber darum geht es mir nicht. Ich möchte für Menschen, die "low carb" essen möchten, entsprechende Rezepte präsentieren. Ein Fisch- oder Fleichgericht enthält natürlich auch nur wenige Kohlenhydrate. Als "low carb" bezeichne ich hier aber nur alternative Rezepte für Gerichte, die typischerweise viele Kohlenhaydrate enthalten.
Das heutige Rezepte kombiniert sogar "low carb" mit "kalorienarm".


Schoko-Kokos-Roulade Low Carb



Zutaten für den Teig:
  • 2 Eier
  • 2 EL Magerquark (80g)
  • 150ml Mineralwasser
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 2 EL gemahlene Mandeln (30g)
  • 2 EL Eiweißpulver Schoko (ich habe das Weider 100% Casein Schoko genommen; 30g)
  • 1 EL Diabetikersüße (=Sorbit+Süßstoff; 10g)
  • 1 TL Kakaopulver
Zutaten für die Füllung:
  • 140g Kokosnussmilch
  • 225g Milch
  • Flüssigsüßstoff entsprechend 50g Zucker
  • 2 gestr. TL Johannisbrotkernmehl (12g)
Zubereitung:
Eier, Quark und Wasser gut miteinander verquirlen. Die "trockenen" Zutaten in einer anderen Schüssel vermengen und dann zur Eiermasse geben und gut verrühren.
Das Backblech mit Backpapier auslegen. Die Teigmasse ungefähr in der Größe 35x20cm mit einem Löffel auf das Backblech streichen. Im auf 160°C (Umluft) vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten lang backen. In der Zwischenzeit die Puddingfüllung vorbereiten. Dazu Milch, Kokosnussmilch und Johannisbrotkernmehl klüpmchenfrei verrühren. Anschließend den Pudding unter ständigem Rühren aufkochen, bis die Masse fest wird. Auskühlen lassen. Nach der Backzeit den Teig mit dem Backpapier auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Anschließend das Backpapier vorsichtig entfernen. Die Ränder des Teigs sind zu hart zum Rollen. Daher schneide ich sie weg. Den Pudding gleichmäßig auf dem Teig verteilen und vorsichtig zu einer Roulade rollen. Im Kühlschrank gut auskühlen lassen, bevor man sie dann in portionsgerechte Stücke schneidet.

Nährwerte:
pro 100g: 153 kcal; 10,6g Eiweiß; 5,4g Kohlenhydrate (netto: 3,8); 9,6g Fett
"netto" bedeutet: Sorbit z.B. enthält eine Art von Kohlenhydrate, welche bei "low carb" nicht zählen, da diese Art nicht über Insulin verstoffwechselt wird.
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LowCarb Schokokuchen


Nach all den süßen Verführungen in letzter Zeit, ist es mal Zeit geworden für etwas Leichteres. Auf das Süße wollte ich natürlich nicht erzichten: Ein kohlenhydratarmer Kuchen musste her.
Der Kuchen auf dem Foto wurde in einer Kinderbackform gebacken.




LowCarb Schokokuchen
für eine 10cm Gugelhupfform



Zutaten:
  • 2 Eier
  • 12g Gluten
  • 50g Eiweißpulver
  • 50g Sojamehl
  • 30g Kakaopulver
  • 50g Pflanzenöl
  • 2 TL Backpulver
  • 125ml Milch
  • Flüssigsüßstoff entsprechend 100g Zucker)
Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren. Achtung: Der Teig ist sehr fest.
Die Form ausbuttern und mit Kakaopulver "bemehlen". Den Teig einfüllen und ca. 30 Minuten lang backen.
Die Zutaten sind für eine 10cm Gugelhupfform berechnet. Für größere Formen die Zutaten verdoppeln. Dadurch verlängert sich dann auch die Backzeit. Am Besten man macht immer die Stäbchenprobe.
Wer mag, kann über den Gugelhupf noch Kakaopulver sieben.

Nährwerte:
pro 100g: 300 kcal; 24,5g Eiweiß; 4,3g Kohlenhydrate; 20,4g Fett
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Kakao-"Muffins" LowCarb



"Muffins" - in Anführungszeichen. Die Konsistenz des Teiges erinnert eher an einen Hefeteig als an einen Rührteig. Der "Muffin" schmeckt natürlich nicht wie ein "richtiger" Muffin. Er ist halt "LowCarb". Aber er ist wunderbar saftig und schokoladig.
Zutaten (für 12 "Muffins"):
  • 2 Eier
  • 65ml Rapsöl
  • 275ml Milch
  • 23ml Flüssigsüßstoff
  • 50g Kakaopulver
  • 50g Gluten
  • 50g Eiweißpulver (Schoko-Geschmack)
  • 50g gemahlene, blanchierte Mandeln
  • 1 Päckchen Backpulver
Zubereitung:
Die trockenen Zutaten mischt man in einer anderen Schüssel. In einer weiteren Schüssel werden die nassen Zutaten miteinander verquirlt. Nach und nach werden die trockenen Zutaten hineingerührt. Der Teig wird ziemlich schnell fest und elastisch. Mit den Händen forme ich Kugeln und setze sie in die Muffinförmchen. Nach 25 Minuten bei 180°C Umluft sind die "Muffins" fertig. Da die Oberfläche ziemlich schnell fest wird, sollte man nach 10 Minuten mit einem scharfen Messer einschneiden, so dass die Muffins besser aufgehen können.

Nährwerte:
pro 100g: 319 kcal; 22,7g Eiweiß; 6,3g Kohlenhydrate; 22,1g Fett
pro Portion: 142 kcal; 10,1g Eiweiß; 2,8g Kohlenhydrate; 9,8g Fett
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Low Carb: Orangen-Frischkäse-Torte



"Philadelphia sucht die Tortenstars". Da muss ich natürlich mitmachen. Ich hatte schon lange eine kalorien- und vor allem kohlenhydratarme Torte geplant. Und dieser Wettbewerb von Philadelphia hat mich ermuntert, meinen Plan endlich in die Tat umzusetzen.Wenn Euch meine Torte gefällt, könnt ihr hier für mich abstimmen. Danke!
Zutaten (für eine 18er Springform):
  • 1 große Bio-Orange
  • 1 Ei
  • 1/4 TL Backpulver
  • 100g gemahlene, blanchierte Mandeln
  • 15ml Flüssigsüßstoff (entspricht 200g Zucker)
  • 200g Frischkäse leicht (z.B. Philadelphia Klassik Balance)
  • 15g Gelatine 
  • 275ml Orangensaft
  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
Zubereitung:
  1. Als Erstes wird die Bio-Orange im Ganzen in Wasser ca. 1 Stunde lang gekocht. Ich lasse sie abkühlen und püriere sie dann mit dem Stabmixer zu einer feinen, gleichmäßigen Masse. Am besten nimmt man kernlose Orangen. Ansonsten sollte man die Kerne vor dem Pürieren entfernen. 
  2. 100g des abgekühlten Orangenpürees, Ei, Backpulver, 7,5ml Süßstoff und Mandeln gebe ich in einen Mixbecher und püriere alles gut. Diese Masse gibt man in eine gebutterte und mit Semmelbrösel ausgestreute, runde Springform (Ich habe natürlich wieder mein Trennspray genutzt). 20-25 Minuten lang backt der Tortenboden bei 180°C Ober-/Unterhitze.
  3. Wenn der Boden abgekühlt ist, geht's weiter: 200g Frischkäse verrühre ich mit 50g des Orangepürees.
  4. 150ml Orangensaft werden mit 7,5ml Süßstoff vermischt. Mit einem Pinsel tränke ich den Tortenboden mit einer kleinen Menge Orangensaft. In dem übrigen Orangensaft weiche ich 10g Gelatine ein. Nach 5 Minuten Einweichzeit wird der Saft ganz sanft erwärmt, bis die Gelatine aufgelöst ist. In den warmen Saft rühre ich löffelweise die Frischkäsemasse ein.
  5. Nun heißt es warten: Wenn die Masse zu gelieren beginnt (das merkt man daran, dass sie immer dickflüssiger wird), schlage ich das Eiweiß mit einer Prise Salz steif und hebe es unter die Frischkäsemasse.
  6. Um den Tortenboden lege ich einen Tortenring, wobei zwischen Tortenboden und Ring ein wenig Platz bleibt. Die Frischkäsemasse gieße ich hinein und stelle alles kalt. 
  7. Wenn die Masse fest geworden ist, kommt der Guss darauf. Dazu nehme ich 125ml Orangensaft, gebe 5g Gelatine hinzu, lasse die Gelatine quellen, erwärme die Flüssigkeit wieder, bis die Gelatine aufgelöst wird. Ich lasse es ein wenig abkühlen und gieße es dann auf die Torte.
Nährwerte:
pro 100g: 167 kcal, 8,9g Eiweiß; 7,1g Kohlenhydrate; 10,9g Fett
pro Portion (bei 8 Stück): 161 kcal; 8,6g Eiweiß; 6,9g Kohlenhydrate; 10,5g Fett
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Eiweißkuchen aus dem Jahr 1895


Vor einiger Zeit ist mir zufällig ein Nachdruck des allersten Kochbuchs von Dr. Oetker aus dem Jahre 1895 in die Hände gefallen. Es enthält viele Informationen zur allgemeinen Ernährungslehre, die sich vom heutigen Stand nur wenig unterscheiden. Deutlich wird bei den Rezepten (4 Seiten von insgesamt über 80 Seiten!), dass dieses Kochbuch ein geniales Marketinginstrument ist: Es ging wohl in erster Linie darum, das Backpulver zu vermarkten und an die Hausfrau zu bringen.
Interessant ist auch, dass empfohlen wird, das Backpulver erst ganz zum Schluss unterzurühren. Heute hingegen heißt es ja immer entweder alle Zutaten gleichzeitig in eine Schüssel oder eben das Backpulver gut mit dem Mehl vermischen. 
Den Quark-Öl-Teig, der ja auch angeblich von Dr. Oetker erfunden wurde, suchte ich allerdings vergeblich. Aber was entdeckte ich da beim Durchblättern? Einen "Eiweiß-Kuchen für Zuckerkranke nach der Vorschrift des Herrn Professor W. Ebstein in Göttingen". Und wieder mal sieht man, dass viele neue Moden so neu gar nicht sind.

Bei den Zutaten für den Eiweißkuchen taucht "Aleuronatpulver" auf. Die Internetrecherche ergab, dass es sich dabei um einen Markennamen handelt, den es heute nicht mehr gibt. Aleuronat ist ein Abfallprodukt bei der Stärkeherstellung. "Leuron" bezeichnet eine bestimmte, stark eiweißhaltige Schicht des Weizenkorns. Hm - also wahrscheinlich etwas Ähnliches (oder das Gleiche?) wie Gluten. 
Die Angaben zur Zubereitung sind - wie in alten Kochbüchern üblich - etwas ungenau. Man solle soviel Milch hinzugeben, dass es ziemlich fester Teig entsteht. Aha.

Zutaten (für eine kleine Kastenform): 
  • 100g Weizenmehl
  • 100g Gluten
  • 67g Butter
  • 150ml Milch
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
Zubereitung:
Weizenmehl und Gluten werden vermischt. Die weiche Butter und die Milch werden dazugegeben und mit den Knethaken zu einem gleichmäßigen Teig verknetet. Zum Schluss knete ich den Teig nochmal gut mit den Händen durch. Die kleine Kastenform habe ich mit Backpapier ausgelegt und den Kuchen darin bei 180°C eine knappe Stunde lang gebacken.

Fazit:
150ml Milch waren wahrscheinlich etwas zu viel. Schlecht schmeckt der Kuchen nicht. Er erinnert ein wenig an Zwieback - nur viel weicher. Die Kruste ist knusprig. Leider ist die untere Hälfte ein klein wenig matschig. Schneiden lässt er sich auch nicht besonders gut.

Nährwerte:
pro 100g: 373 kcal; 26,5g Eiweiß; 26g Kohlenhydrate; 17,9g Fett

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Erdnussbutter-Käsekuchen


Nachdem ich festgestellt habe, dass die Mikrowelle einem immer wieder zu einem schnellen Genuss verhelfen kann, steht sie nicht mehr still. Nicht nur Tassenmuffins entstehen in Minuten, sondern auch Käsemassen werden in der Mikrowelle ganz wunderbar. Heute gab's mal wieder einen Käsekuchen ohne Boden.


Zutaten (8 kleine Stücke):
  • 1 Ei
  • 50g Erdnussbutter
  • 500g Magerquark
  • 15ml Flüssigsüßstoff
Zubereitung:
Das Ei schlage ich richtig gut mit dem Rührgerät auf. Die restlichen Zutaten werden anschließend untergerüht. In einer mikrowellengeeigneten Schüssel kommt die Masse in die Mikrowelle. 5-7 Minuten auf höchster Stufe dürften ausreichen.
Beim nächsten Mal werde ich mehr Erdnussbutter nehmen. Man schmeckte die Erdnussbutter zwar gut raus, es hätte aber geschmacklich intensiver sein können.

Nährwerte:
pro Portion: 91 kcal; 10 g Eiweiß; 3,5 g Kohlenhydrate; 4,1 g Fett
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Orangenkuchen Low Carb

Vor einiger Zeit habe ich einen Orangen-Mandel-Kuchen gebacken. Dieser Kuchen kommt völlig ohne Mehl und Butter aus. Schon damals kam mir die Idee, dass man daraus doch auch einen tollen Low-Carb-Kuchen machen könnte. Mein Orangen-Mandel-Kuchen enthielt relativ viel Zucker. Zucker einfach nur durch Süßstoff zu ersetzen funktioniert nicht, da dann die nötige Masse fehlt. Ich habe deshalb zusätzlich Weizengluten hinzugefügt. Und der Kuchen ist wirklich wunderbar geworden. Dieser Kuchen könnte auch sehr gut weiter zu einer Torte verarbeitet werden. Aber auch ganz ohne Füllung schmeckt er toll nach Orange.
Zutaten (Springform ca. 26cm):
  • 1 Bio-Orange (am Besten kernlos)
  • 40ml Flüssigsüßstoff
  • 4 Eier
  • 150g Gluten
  • 200g gemahlene, geschälte Mandeln
  • 10g Backpulver (2 TL)
  • etwas Butter und Semmelbrösel für die Form
Zubereitung:
Die Bio-Orange wasche ich gut ab und koche sie im Ganzen in Wasser ca. eine Stunde lang. Ich lasse sie abkühlen und püriere die Orange dann zusammen mit dem Süßstoff.
Die Eier schlage ich schaumig. Gluten, Mandeln und Backpulver vermische ich gut. Das Orangenpüree und die Mehlmischung werden unter die Eimasse gerührt. Der Teig kommt in eine gebutterte und mit Semmelbrösel ausgestreute Springform und wird im 180°C heißen Backofen (Umluft) für ca. 35 Minuten gebacken. Nach dem Backen löse ich den Kuchen aus der Form und lasse ihn auf einem Kuchenrost auskühlen.

Nährwerte:
pro 100g: 298 kcal; 25g Eiweiß; 7g Kohlenhydrate; 18,1g Fett
pro Portion (bei insgesamt 12 Stück): 187 kcal; 15,6g Eiweiß; 4,4g Kohlenhydrate; 11,3g Fett
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Low Carb Quark-Mohn-Kuchen

Sieht der nicht gut aus? Auf den ersten Blick erkennt man nicht, dass es sich hierbei um einen Low-Carb-Kuchen handelt. Geschmacklich ist er natürlich viel weniger süß als ein "echter" Mohn-Quark-Kuchen. Zucker ist eben Zucker und Süßstoff kommt nun mal geschmacklich niemals an Zucker heran.

Zutaten:
  • 3 Eier
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 1 gestr. TL Guarkernmehl
  • 50g Eiweißpulver (Vanille oder neutral)
  • 500g Quark
  • 200g gemahlener Mohn
  • 25ml Flüssigsüßstoff
Zubereitung:
In einer Rührschüssel schlage ich die Eier mit den Rührstäben des Rührgeräts gut auf. In einer anderen Schüssel vermische ich das Eiweißpulver mit dem Backpulver und dem Guarkernmehl. Der Quark wird unter die Eier gerührt. Eiweißpulvermischung und Süßstoff kommen hinzu und werden untergerührt. Zum Schluss wird der Mohn ebenfalls untergerührt. 
Im 180°C heißen Backofen backe ich den Kuchen für ca. 30 Minuten. Gegen Ende decke ich den Kuchen mit Backpapier ab, damit er nicht zu dunkel wird. Nach dem Backen lässt man ihn am Besten noch einen halben Tag ruhen; so kann der Mohngeschmack mehr durchziehen.

Nährwerte:
pro 100g: 214 kcal; 20,3g Eiweiß; 4g Kohlenhydrate; 13g Fett
pro Portion (1/12 des Kuchens): 145 kcal; 13,7g Eiweiß; 2,7g Kohlenhydrate; 8,8g Fett
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Low Carb Waffeln



Heute habe ich mal wieder experimentiert und siehe da, es sind wirklich tolle Waffeln dabei herausgekommen. Wie man an den Nährwerten sieht, bedeutet "Low Carb" nicht kalorienarm, denn 1g Eiweiß enthält genauso viele Kalorien wie 1g Kohlenhydrate.


Zutaten (für 6 Waffeln):
  • 65g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 70ml Milch
  • 50g Schlagsahne
  • 35g Eiweißpulver (ich verwendete Olimp Megastrong)
  • 30g Gluten
  • 1 TL Kakao
  • Flüssigsüßstoff, entsprechend 100g Zucker (Dosierungsanleitung beachten)
  • 1 gestr. TL Backpulver  
  • etwas Buttter für das Waffeleisen
Zubereitung:
Alle Zutaten gebe ich zusammen in eine Schüssel und verrühre sie mit dem Rührgerät 1-2 Minuten lang. Das Waffeleisen wird vorgeheizt und dann mit etwas Butter bestrichen. Die Backzeit der Waffeln lässt sich nicht genau angeben, hängt immer auch vom Waffeleisen ab.


Nährwerte:
pro Waffel: 275kcal; 21,3g Eiweiß; 3,2g Kohlenhydrate; 19,7g Fett
pro 100g: 363kcal; 28,2g Eiweiß; 4,3g Kohlenhydrate; 26g Fett
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Low Carb Schokomuffin


Heute habe ich mal wieder experimentiert. Bei solchen Versuchen arbeite ich immer zunächst einmal mit kleinen Mengen. Man weiß ja nie so genau, was dabei raus kommt. Die Muffins schmecken wirklich nicht schlecht. Sie sind vielleicht ein klein wenig trocken. Ein Buttercreme-Topping könnte den Muffins noch den perfekten Schliff geben.

Zutaten (für 4 Muffins):
  • 1 Ei
  • 60g Margarine
  • 10g Kakaopulver
  • 40g Gluten
  • 10g fettarmes Milchpulver
  • Flüssigsüßstoff (entsprechend 60g Zucker)
  • 1 TL Backpulver
Zubereitung: 
Eier, Margarine, Milchpulver und Süßstoff zunächst mit dem Rührgerät gut verrühren. Dann Gluten, Backpulver und Kakao einrühren. Den Teig nun nur noch in Muffinförmchen füllen. Nach einer Backzeit von 15 Minuten (bei 180°C) waren meine Muffins fertig.



Nährwerte:
pro Portion: 184,6 kcal; 10,9g Eiweiß; 2,9g Kohlenhydrate; 14,6g Fett









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Low Carb Mousse au chocolat



Nach den Kalorienbomben vom Wochenende braucht es nun etwas Leichteres. Ein Schokoholic verzichtet natürlich nur ungern auf seine Droge. Zum Glück gibt es Alternativen zur klassischen Mousse au chocolat. Zugegeben, das hier ist geschmacklich zwar nur ein billiger Abklatsch des Originals, aber manchmal muss auch die Vernunft siegen.

Zutaten (ergibt 3 Portionen):
  • 500ml Sojadrink
  • 20g Kakaopulver
  • 10g Gelatine
  • 5 Süßstofftabletten
Alle Zutaten werden zusammengeschüttet. Dann lasse ich das Ganze eine Weile stehen, damit die Gelatine quellen kann. Anschließend erhitze ich die Flüssigkeit unter ständigem Rühren ganz langsam, bis sich die Gelatine und die Süßstofftabletten aufgelöst haben. Bevor ich die Flüssigkeit in die iSi fülle, lasse ich sie erst im Topf abkühlen. Dann das gleiche Prozedere wie immer: Verschluss drauf, Kapsel rein und kalt stellen - für mindestens 5 Stunden und am Besten über Nacht. Diesesmal aber mit dem Verschluss nach unten, da sonst die gelierte Masse am Boden klebt und nur der Stickstoff durch die Düse zischt. 
Bevor ich das Mousse in Schalen fülle, lasse ich kurz warmes Wasser über die iSi laufen, damit sich die Masse gut von der Flaschenwand löst. 
Das Mousse muss nach dem "Versprühen" recht bald genossen werden, da das Mousse mit der Zeit wieder zusammenfällt. Aber das dürfte ja nicht schwer fallen :-)


Nährwerte:
pro 100g: 47 kcal; 5,3 g Eiweiß; 1,4g Kohlenhydrate; 2,2 g Fett
pro Portion: 83 kcal; 9,2g Eiweiß; 2,4g Kohlenhydrate; 3,9 g Fett
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Low Carb: Quark-Küchlein



Es muss ja nicht immer der Eiweiß-Shake sein. Mit diesem Pulver kann man noch viele andere tolle Sachen anstellen. Soeben habe ich wieder experimentiert.

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Low Carb: Mikrowellen-Pfannkuchen





Ich experimentiere gerne mit eiweißreichen Lebensmitteln, wie Eier, Sojamilch, Tofu, Linsen, Quark etc. Dazu gehört dann natürlich auch Eiweißpulver. Es muss ja nicht immer der klassische Eiweiß-Shake sein.
Heute hab ich mal versucht, einen Eiweiß-Pfannkuchen zu machen.

Zutaten (für 2 Stück):
  • 2 Eiklar (entspricht etwa 70g)
  • 100 ml Sojadrink
  • 50 g Eiweißpulver (ich habe Champ Muscle Protein 90 Vanille genommen)
  • 14 g Kakaopulver
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • etwas Süßstoff (je nach Geschmack)
Zubereitung:
Alle Zutaten verrühren. Ich mache das mit meinem Stabmixer. Dann die Hälfte des Teiges in der Mitte eines großen, flachen Tellers verteilen. Für ungefähr 2 Minuten bei höchster Stufe in die Mikrowelle geben. Man kann richtig zuschauen, wie der Pfannkuchen aufgeht und immer größer wird.

Nährwerte:
Ein Pfannkuchen hat: ca. 150 kcal, 28g Eiweiß, 3 g Kohlenhydrate, 3 g Fett

 

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