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Orangenschaum



Hexenschaum ist mein absolutes Lieblingsdessert. Ich kann nicht genug davon bekommen. Aber immer nur Himbeeren wird auf die Dauer doch ein wenig langweilig. Daher hab ich nicht aufgehört zu experimentieren. Mit verschiedenen Säften (z.B. mit Grapefruitsaft) und vor allem mit leicht eingedickten Fruchtpürrees. Am Besten schmeckt es immer, wenn die Früchte einen sehr intensiven Eigengeschmack haben. Sehr lecker ist z.B. Orangenpüree. 
Und das Ganze ist auch mein Beitrag zum Event von Luna von Lunasphilosophy.

Zutaten (für 4 Portioen):
  • 2 Eiweiß (ca. 70g)
  • 1 Prise Salz
  • 7,5ml Süßstoff (oder 75g Zucker)
  • 275g Bio-Orangen
  • 1/2 TL Johannisbrotkernmehl
Zubereitung:
Mit einer Reibe ein wenig Orangenschale abreiben. Die Orangenschale großzügig abschneiden (es sollte nicht zu viel "Weißes" dranbleiben), die Orangen in Stücke schneiden und in einen kleinen, hohen Topf geben. Das Johannesbrotkernmehl hinzufügen und mit dem Pürierstab alles ganz fein pürieren. Das Orangenpüree aufkochen und wieder abkühlen lassen.
Das Eiweiß mit dem Salz und dem Süßstoff steif geschlagen. Das leicht abgekühlte Orangenpürree hinzufügen und dabei noch kräftig weiterschlagen.

Die Portionsgröße ist für den "normalen" Geschmack berechnet. Ich esse einfach den kompletten Schüsselinhalt.

Nährwerte:
pro 100g: 47kcal; 3,1g Eiweiß; 7,5g Kohlenhydrate; 0,2g Fett
pro Portion: 41 kcal; 2,6g Eiweiß; 6,5g Kohlenhydrate; 0,2g Fett
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Mohnbusserl


Die Mohnbusserl sind meine Lieblingsplätzchen. Es ist ein altes Rezept meiner Urgroßmutter. Die hat die Mohnbusserl ganz ohne technische Hilfsmittel gemacht. D.h. sie hat den Eischnee mit viel Geduld stundenlang gerührt. Heute geht es dank Küchenmaschine natürlich viel schneller. Und man hat dabei auch noch beide Hände frei, um an einer weiteren der geplanten 24 Plätzchensorten zu arbeiten. 
Mohnbusserl ähneln sehr den in Mode gekommenen Macarons. Zwei Plätzchen aus Makronenmasse werden gefüllt aneinander geklebt.
"Lunados kleine Backstube" ist gerade auf der Suche nach den Lieblingsplätzchen. Und die Mohnbusserl sind meine Besten!


Zutaten (für ca. 115 Stück):
  • 4 Eiweiß
  • 1 EL Zitronensaft
  • 225g Zucker
  • 250g gemahlene, geschälte Mandeln
  • 30g Speisestärke
  • 120g ungemahlener Mohn
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 250g Himbeermarmelade
Zubereitung:
Das Eiweiß wird mit dem Zitronensaft zu einem steifen Schnee geschlagen. Dabei lässt man den Zucker langsam einrieseln. Man schlägt so lange weiter, bis der Schnee richtig schön glänzt. Mandeln, Speisestärke und 100g Mohn vermischt man und hebt diese vorsichtig unter den Eischnee. Mit einem Spritzbeutel mit Lochtülle spritzt man Häufchen auf das Backblech. Wieviele Stücke man letztlich erhält, hängt natürlich davon ab, wie groß die einzelnen sind. Meine waren im Schnitt ca 2-2,5 cm groß. Den restlichen Mohn streut man über die Häufchen. 
Der Backofen wird ca. 150°C vorgeheizt und die Mohnbusserl werden ca. 15 Minuten lang gebacken. Sie sollten dabei gut beobachtet werden: Sie sollten weiß bleiben. Nach dem Backen lässt man die Teilchen auf dem Backpapier auskühlen. Löst man sie zu früh ab, bleibt noch Teig am Backpapier kleben. 
Vor dem Befüllen sollten sie auch noch ein bis zwei Tage trocknen. 
Die Himbeermarmelade erwärmt man kurz in einem kleinen Topf. Ein Kleks Marmelade kommt auf ein Busserl und ein zweites wird daraufgesetzt.


Nährwerte:
pro Stück: 32 kcal; 0,8g Eiweiß; 3,6g Kohlenhydrate; 1,5g Fett
pro 100g: 450 kcal; 10,9g Eiweiß; 49,8 g Kohlenhydrate; 21,3 g Fett
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Hagebutten-Mousse


Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm...
Dieses Männlein steht heute nicht nur im Walde, sondern auch in Vorgärten oder am Straßenrand. Überall kann man zur Zeit die knallroten Früchte bewundern. Hagebuttenmus selbst herzustellen, ist wirklich ein Mammutprojekt. Das wollte ich mir nun wirklich nicht antun und habe Hagebuttenmark aus dem Glas genommen.


Zutaten (für 4 Portionen):
  • 8 g Gelatinepulver (oder 4 Blatt Gelatine)
  • 100g Hagebuttenmark
  • 20 g Zucker
  • 2 Eiweiß
Zubereitung:
Als Erstes weiche ich die Blattgelatine in kaltem Wasser ein. Das Hagebuttenmark (oder: "Hiffenmark", wie man in Franken sagt) wird in einem kleinen Topf erhitzt, so dass es flüssiger wird. Die Blattgelatine wird ausgedrückt und zum Hagebuttenmark gegeben und das Ganze wird so lange gerührt, bis sich die Gelatine sich völlig auflöst (Vorsicht: Gelatine darf auf keinen Fall kochen!). 
Danach schlage ich das Eiweiß zunächst halb steif, gebe dann den Zucker dazu und schlage so lange weiter, bis die Masse glänzend und fest ist. Dann gebe ich das inzwischen etwas abgekühlte Hagebuttenmark dazu und rühre so lange weiter, bis es sich gleichmäßig im Eischnee verteilt hat. Die Masse nun nur noch in Dessertschälchen füllen und für 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nährtwerte:
pro 100g:  196 kcal; 8g Eiweiß; 39,5g Kohlenhydrate; 0,1g Fett
pro Portion: 96 kcal; 3,9g Eiweiß; 19,4 g Kohlenhydrate; 0g Fett


Garten-Koch-Event September 2012: Hagebutten [30.09.2012]
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Iles flottantes - "Vogelsmilch"

Cuisine francaise

Dieses Rezept ist auch eines jener Rezepte, die ich in Kindertagen heiß und innig geliebt habe. Es wurde „Vogelsmilch“ genannt. Nun wollte ich herausfinden, ob dieses Dessert ein traditionelles Rezept ist. Die Suche im Internet ergab nur, dass es eine polnische Süßspeise mit diesem Namen gibt. Ansonsten rein gar nichts. Wie durch Zufall stieß ich dann auf ein französisches Rezept mit dem Namen „Iles flottantes“ - schwimmende Insel. Und siehe da, genau das war es, meine „Vogelsmilch“. Mein Lieblingsdessert ist also französischen Ursprungs.

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