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Rhabarber-Körbchen


Vom Rhabarber kann ich zur Zeit nicht genug bekommen. Rhabarber ist ja ein typisches Saison-Gemüse und ist von Mitte April bis Ende Juni erhältlich. Eine Bauernregel besagt, dass er nur bis zum Johanni-Tag am 24. Juni geerntet werden soll. Also muss ich das jetzt ausnutzen. Diesesmal gibt es Rhabarber-Körbchen aus einem Quark-Öl-Teig. Beim Obstkuchen gibt es immer zwei Fraktionen: Die einen wollen ganz viel Rand, die anderen lassen ihn liegen. Die Rhababer-Körbchen sind für die erste Fraktion gedacht: Ganz viel Rand.
Küchenplausch.de sucht zur Zeit Rhabarber-Rezepte. Dies hier ist mein erster Beitrag.  

Zutaten (für ca. 15 Stück):
    Rhabarber Rezepte
  • 100g Magerquark, abgetropft
  • 1 Ei
  • 30g Rapsöl (4 EL)
  • 50g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 400g Rhabarber
  • 2 EL Zucker
  • 25g Butterflöckchen
  • 2 EL Marmelade
Zubereitung:
Zunächst verrühre ich Quark, Ei, Öl, Zucker und Salz. In einen weiteren Schüssel vermische ich Mehl und Backpulver und rühre einen Teil davon in die Quarkmasse. Das restliche Mehl muss man dann mit den Händen unterkneten.
Den Rhabarber wasche und putze ich und schneide ihn in kleine Stückchen.
Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche rolle ich den Teig dünn aus und steche Kreise (ca. 10cm Durchmesser) aus. Ich habe dazu meine Tartelette-Förmchen verwendet. Das ergibt dann das Wellenmuster.
Das Muffinbackblech wird eingefettet und bemehlt. Die Teigkreise drücke ich vorsichtig in die Mulden. Die Marmelade verteilt man auf dem Teig und füllt die Rhabarberstückchen ein. Mit dem Zucker bestreuen und mit Butterflöckchen belegen. Nun geht es für ca. 30-40 Minuten in den 180°C heißen Backofen (Unter-/Oberhitze).

Nährwerte:
pro 100g: 204 kcal; 5,1g Eiweiß; 29,6g Kohlenhydrate; 6,9g Fett
pro Portion: 111 kcal; 2,8g Eiweiß; 16,1g Kohlenhydrate; 3,8g Fett
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Obstkuchen mit Quark-Öl-Teig



Heute mal wieder Apfel- bzw. Zwetschgenverwertung (Danke an die beiden fleißigen Zwetschgenpflückerinnen). Diesmal mit einem Quark-Öl-Teig.

Der Quark-Öl-Teig ist sozusagen die Nachahmung eines Hefeteiges. Und dazu noch etwas typisch Deutsches. Außerhalb Deutschlands ist diese Teigart unbekannt. Nun ja, Quark ist ja ebenso kaum bekannt. Hab mal irgendwo gelesen, dass er eine Erfindung von Dr. Oetker sein soll.
Das Grundprinzip des Teiges ist 4-2-1: 4 Teile Mehl - 2 Teile Quark - 1 Teil Öl
Der Teig kann als "Unterlage" für jede Art von Obstkuchen genutzt werden.


Zutaten für ein Blech:
400g Mehl
200g Quark (0,2%)
100ml Öl
1 Ei
1 P. Backpulver
1/2 TL Salz
100g Zucker

Quark, Öl, Ei, Zucker und Salz werden miteinander verquirlt. Dann fügt man einen Teil des Mehls hinzu und zwar nur so viel, dass das Rührgerät nicht schlapp macht. Den restlichen Teil des Mehls wird gut mit dem Backpulver vermischt (am Besten geht das Vermischen, indem man Mehl und Backpulver zusammen in eine Schüssel schiebt) und auf einem Backbrett unter den Teig geknetet.
Nun muss man den Teig auf Backblechgröße ausrollen. Ein bisschen Kraft braucht man dazu schon. Der Quark-Öl-Teig lässt sich nicht so leicht formen wie der Hefeteig. 

Mein Belag:
700g Zwetschgen
600g Äpfel

Die Zwetschgen an einer Seite einschneiden und den Kern entfernen. Die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Der Teig wird dann nach Herzenslust mit dem Obst belegt und für 40-45 Minuten im 180°C heißen Backofen (vorgeheizt) gebacken. 
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