Posts mit dem Label Zwetschgen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zwetschgen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Zwetschgen-Rosmarin-Torte


Zwetschgenkuchen kennt man vor allem so: Hefeteig und Zwetschgen. Zwetschgen als Zutat für eine Torte klingt irgendwie viel zu plump. Das muss es aber nicht sein. Die Idee für die heutige Torte habe ich von EatSmarter!. Ich habe sie zweimal gemacht. Beim ersten Mal hielt ich mich an das Rezept. Der Boden war aber knallhart und ließ sich nicht richtig schneiden. Beim zweiten Versuch habe ich einen Biskuit-Boden genommen.



Zwetschgen-Rosmarin-Torte



Zutaten:
  • ca. 500g Zwetschgen 
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 50g Honig
  • 8 Blatt Gelatine
  • 200ml Wasser (oder roter Saft)
  • 75g Zucker
  • 500g Quark (20% Fett)
  • 1 Ei
  • 25g Puderzucker (2 EL)
  • 75g blanchierte, gemahlene Mandeln

Zubereitung:
Für den Boden das Ei mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Die Mandeln unterheben. In eine runde Springform (18cm) geben. Im 180°C heißen Backofen ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die Zwetschgen waschen, entkernen, klein schneiden und in einen kleinen Topf geben. Rosmarinzweig und Honig dazugeben. Bei geschlossenem Deckel weich dünsten. Erkalten lassen und am besten über Nacht stehen lassen. Den Rosmarinzweig entfernen und kurz mit dem Stabmixer pürieren.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Ausdrücken und mit etwas Wasser (oder Saft) in einer großen Schüssel erwärmen. In einer weiteren Schüssel, Quark, Zucker und  Zwetschgenpüree gut verrühren. Löffelweise die Quarkmasse unter die aufgelöste Gelatine rühren.
Einen Tortenring um den Boden legen. Dabei an den Seiten ein wenig Platz lassen. Die Quarkmasse einfüllen und mindestens 4 Stunden kalt stellen.
Weiterlesen ...

Zwetschgen-Haselnuss-Kuchen



Welch ein schöner Herbsttag! Die Sonne verwöhnt uns am heutigen Feiertag, die Blätter leuchten rot und gelb in der Sonne und aus dem Ofen duftet es nach Zwetschgen!

Angelina von PrinCi Cakes hat zum ersten deutschen Backtag aufgerufen. Zwetschgenkuchen ist wirklich ein typisch deutsches Gebäck. Ich habe den Teig ein wenig "aufgepeppt" und gemahlene Haselnüsse untergeknetet. Dadurch wird er ein wenig "sandiger". Die Haselnüsse harmonieren außerdem gut mit den Zwetschgen.


Zwetschgen-Haselnuss-Kuchen
für ein Backblech


Zutaten:
  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Frischhefe (42g)
  • 50g Zucker
  • 250ml lauwarme Milch
  • 75g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • ca. 2 kg Zwetschgen
  • 3 EL Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:
  1. Die lauwarme Milch in einen Mixbecher geben und die Hefe hineinbröckeln sowie einen Esslöffel Zucker hinzufügen. Mit dem Pürierstab die Hefe auflösen. Es fängt sofort an zu schäumen (diese Methode habe ich von Friedas genialer Hefezopf von chefkoch.de).
  2. Dann die abgeriebene Zitronenschale, Zucker, Salz, Eigelb, die in der Milch aufgelöste Butter (lauwarm) dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Zugedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen. Das Mehl in eine Schüssel geben. Hefemilch, zerlassene Butter, Zucker, Salz und Eier dazu geben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts so lange kneten, bis der Teig sich schön von der Schüsselwand löst. Der Teig ist etwas flüssiger als man es vom Hefeteig gewohnt ist. Wenn man nun noch die Haselnüsse unterknetet, wird er etwas fester.
  3. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde lang gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. 
  4. In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. 
  5. Nach dem Gehen den Teig nochmal durchkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf Backblechgröße aufwalken. Auf das Backblech legen. Ein wenig gehen lassen.
  6. Die Zwetschgen auf dem Teig verteilen. Mit Zucker bestreuen. Erneut ein wenig gehen lassen.
  7. Im auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten lang backen lassen.
Weiterlesen ...

Obstkuchen mit Quark-Öl-Teig



Heute mal wieder Apfel- bzw. Zwetschgenverwertung (Danke an die beiden fleißigen Zwetschgenpflückerinnen). Diesmal mit einem Quark-Öl-Teig.

Der Quark-Öl-Teig ist sozusagen die Nachahmung eines Hefeteiges. Und dazu noch etwas typisch Deutsches. Außerhalb Deutschlands ist diese Teigart unbekannt. Nun ja, Quark ist ja ebenso kaum bekannt. Hab mal irgendwo gelesen, dass er eine Erfindung von Dr. Oetker sein soll.
Das Grundprinzip des Teiges ist 4-2-1: 4 Teile Mehl - 2 Teile Quark - 1 Teil Öl
Der Teig kann als "Unterlage" für jede Art von Obstkuchen genutzt werden.


Zutaten für ein Blech:
400g Mehl
200g Quark (0,2%)
100ml Öl
1 Ei
1 P. Backpulver
1/2 TL Salz
100g Zucker

Quark, Öl, Ei, Zucker und Salz werden miteinander verquirlt. Dann fügt man einen Teil des Mehls hinzu und zwar nur so viel, dass das Rührgerät nicht schlapp macht. Den restlichen Teil des Mehls wird gut mit dem Backpulver vermischt (am Besten geht das Vermischen, indem man Mehl und Backpulver zusammen in eine Schüssel schiebt) und auf einem Backbrett unter den Teig geknetet.
Nun muss man den Teig auf Backblechgröße ausrollen. Ein bisschen Kraft braucht man dazu schon. Der Quark-Öl-Teig lässt sich nicht so leicht formen wie der Hefeteig. 

Mein Belag:
700g Zwetschgen
600g Äpfel

Die Zwetschgen an einer Seite einschneiden und den Kern entfernen. Die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Der Teig wird dann nach Herzenslust mit dem Obst belegt und für 40-45 Minuten im 180°C heißen Backofen (vorgeheizt) gebacken. 
Weiterlesen ...

Zwetschgenkuchen



Zutaten:
  • 375g Mehl
  • 1/2 Päckchen Frischhefe (=21g)
  • 50g Zucker
  • 45g Butter
  • 150ml Milch
  • 1 Ei
  • 2,5kg Zwetschgen
Zuerst den Hefeteig zubereiten. 
Dazu die Milch leicht erwärmen. Die Hefe und etwas Zucker hineingeben und das Ganze mit meinem Allzweckküchengerät, dem Stabmixer, vermischen. Die Butter schmelzen.
Das Mehl in eine Rührschüssel geben. Die Milchmischung, den restlichen Zucker und das Ei hinzugeben und mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten. Nach kurzer Zeit die flüssige Butter dazugeben. Und dann ganz lange kneten, mindestens so lange bis sich der Teig sich von der Rührschüssel ablöst und die Schüssel sauber aussieht. Der Teig muss jetzt erstmal ca. eine Stunde "gehen". Am Besten macht er dies an einem warmen Ort. Dabei kann er sein Volumen locker mal verfünffachen. Also nehmt eine entsprechend große Schüssel und deckt sie mit einem Küchentuch ab.

In der Zwischenzeit erledigt man den lästigsten Teil dieser Arbeit: Die Zwetschgen aufschneiden und entsteinen. Die beiden Hälften der Zwetschgen können ruhig zusammenhängen bleiben.

Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Dann den Teig nochmal kurz durchkneten und mit einem Nudelholz auf die Größe eines Backblechs walken. Den Teig in das Backblech legen und eventuell nochmal etwas in Form ziehen. Die Ränder etwas nach oben ziehen, so dass später der aus den Zwetschgen austretende Saft nicht überläuft.

Die Zwetschgen auf den Teig schichten.
Nach Belieben Zucker darüberstreuen. Ich bevorzuge die kalorienärmere Variante und streue nach dem Backen Diabetikersüße drüber - nach dem Backen, weil Süßstoffe meist nicht hitzestabil sind.

Und nun geht es für ca. 40 Minuten in den Ofen. Schon bald verbreitet sich ein herrlicher Zwetschgenduft in der ganzen Wohnung ...


Weiterlesen ...