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Gugelhupf



Ganz traditionell schmückt heute mal ein Gugelhupf die sonntägliche Kaffeetafel.
Das Rezept stammt - ein wenig verändert - von hier: http://www.wissensforum-backwaren.de/files/backwaren_aktuell_02_12.pdf. Darin ist auch einiges Interessante zur Geschichte des Gugelhupfs zu lesen. Es gibt übrigens nicht das Gugelhupfrezept, denn alles was in der Gugelhupf-Form gebacken wird, heißt dann auch Gugelhupf. Das kann ein Rührteig sein - wie z.B. beim Marmorgugelhupf - oder ein Biskuitteig oder eben ein Hefeteig, wie in meinem Rezept hier.

Die Form mit Mandelblättchen auszustreuen, darauf hat mich eine Fernsehsendung über die österreichische Küche gebracht. Es hätten ruhig ein bisschen mehr Mandeln sein können.


Gugelhupf



Zutaten:
  • 450g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 100g Puderzucker
  • 225g Butter
  • 6 Eier
  • 175ml lauwarme Milch
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • eine Prise Salz
  • 100g Rosinen
  • 50g gehobelte Mandeln
  • etwas Butter für die Form
Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel geben. In einer anderen Schüssel Butter und Puderzucker schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Mit jedem Ei auch ein  Esslöffel vom Mehl dazugeben.  
Die Hefe in die lauwarme Milch rühren und zusammen mit dem restlichen Mehl zur Buttermischung geben. Alles gut durchkneten. Salz, Zitronenabrieb und Rosinen einrühren. 
Die Gugelhupfform mit etwas Butter einfetten und mit den gehobelten Mandeln bestreuen. Den Teig einfüllen. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde lang gehen lassen. Im auf 180°C (Ober- /Unterhitze) vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde lang backen.

Nährwerte:
pro 100g: 369 kcal; 8,5g Eiweiß; 38,6g Kohlenhydrate; 19,6g Fett
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Zorra sucht die besten Küchentipps ... "an einem warmen Ort gehen lassen" oder der Nussnougatzopf

 

Blitz-Blog-Event - Die besten Küchentipps (Einsendeschluss 11. August 2013)Zorra sucht gerade die besten Küchentipps. Ob mein Tipp nun dazu gehört oder schon ein alter Hut ist, weiß ich nicht.

Mir geht es heute um den Hefeteig. In den Backbüchern steht immer, man solle ihn an einem warmen Ort gehen lassen. Auch ich habe es bisher immer so in meinen Rezepte geschrieben und es dann der Kreativität meiner Leser überlassen, einen solchen Ort zu finden. Dabei habe ich selbst eine ganz bestimmte Methode.
Ich schalte den Ofen ganz kurz an und lege zur Sicherheit ein Thermometer hinein. Liegt die Temperatur zwischen 28°C und 32°C ist man auf der sicheren Seite. Der Ofen hat ganz schnell diese Temperatur erreicht. Ich schalte sofort aus und stelle den Hefeteig hinein. Bei geschlossener Tür hält der Ofen diese Temperatur auch sehr lange.


Heute gibt es mal ein Rezept ganz im Stil der alten Kochbücher, die mindestens sieben Rezepte auf eine DIN A5 Seite brachten:
Für den Nussnougatzopf bereitet man einen Hefeteig zu (z.B. nach diesem Rezept), walkt ihn aus, bestreicht ihn mit Nussnougatcreme, rollt ihn auf und legt ihn in eine Gugelhupfform. Bei 180°C (Ober-/Unterhitzte) 45-60 Minuten lang backen.


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Himbeer-Rhabarberkuchen


Die Rhabarberorgie geht weiter. In einer weiteren Version trifft der Rhabarber auf zuckersüße Himbeermarmelade. Die beiden harmonieren richtig gut.

Himbeer-Rhabarberkuchen



Zutaten für den Teig:
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
  • 65g Zucker
  • 1 Ei
  • 60g Butter
  • 250ml Milch
  • 1 Prise Salz
Zutaten für den Belag:
  • 175g Himbeermarmelade
  • ca. 1500g Rhabarber
  • ca. 4 gehäufte EL Zucker
Zubereitung:
Mehl mit Trockenhefe vermischen. Die Butter in der lauwarmen Milch schmelzen. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken solange bearbeiten, bis sich der Teig von den Wänden der Schüssel löst. An einem warmen Ort ca. 1 Stunde lang gehen lassen. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Den Hefeteig mit den Händen nochmals gut durchkneten. Auf einem bemehlten Backbrett den Teig auf Backblechgröße auswalken und in das Backblech legen. Eventuell noch ein wenig zurecht ziehen, damit wirklich das ganze Blech augelegt ist. Den Teig mit der Himbeermarmelade bestreichen. Den Rhabarber gleichmäßig verteilen und den Zucker darüber streuen. Den Hefekuchen nochmals eine viertel Stunde lang gehen lassen.
Im auf 160°C (Umluft) vorgeheizten Backofen ca. 30-35 Minuten lang backen.

Nährwerte:
pro 100g: 150 kcal; 3,4g Eiweiß; 26,5g Kohlenhydrate; 2,7g Fett
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Rhabarber-Hefestrudel


Und noch ein Rhabarberkuchen. Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu und ich vermisse ihn jetzt schon. Von diesem Rhabarber-Hefestrudel werden ganz bestimmt einige Stücke eingefroren.
Ich habe in diesem Rezept "Saftstopp" verwendet. Das ist ein Gemisch aus Mehl und Stärke und wird bei Obstkuchen verwendet, um ein Durchweichen zu verhindern. Wahrscheinlich kann man es auch weglassen. Da Rhabarber dazu neigt, viel Wasser abzugeben, wollte ich auf Nummer sicher gehen.
Wie ihr seht, war ich mal wieder sehr großzügig mit dem Vanillinzucker. Seit ich ihn im Kilopack im Großmarkt kaufe, wird schnell man etwas Zucker durch Vanillinzucker ersetzt. 


Rhabarber-Hefestrudel



Zutaten für den Teig:
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
  • 100g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Ei
  • 65g Butter
  • 250ml Milch
  • 1 Prise Salz
Zutaten für die Füllung:
  • 25g Saftstopp
  • 700g Rhabarber
  • 50g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
Zubereitung:
Mehl mit Trockenhefe vermischen. Die Butter in der lauwarmen Milch schmelzen. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken solange bearbeiten, bis sich der Teig von den Wänden der Schüssel löst. An einem warmen Ort ca. 1 Stunde lang gehen lassen. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Den Hefeteig mit den Händen nochmals gut durchkneten. Auf einem bemehlten Backbrett den Teig auswalken, mit Saftstopp, Zucker und Vanillinzucker bestreuen. Die Rhabarberstücke darüber legen. Den Teig zusammenrollen. Die Enden umschlagen. Mit der "Naht" nach unten auf ein Backblech legen und bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen.

Nährwerte:
pro 100g: 191 kcal; 4,3g Eiweiß; 33,8g Kohlenhydrate; 3,9g Fett 
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Mohn-Hefestern


Ich liebe es, auf anderen Food-Blogs zu surfen und stoße da auf eine unendliche Vielfalt an Ideen. Ein Leben reicht wahrscheinlich nicht aus, all das nachzumachen. Diesen tollen Hefestern habe ich hier gefunden und er musste sofort nachgemacht werden.
Aus den Resten des Hefeteig gab es dann auch noch einen 8-strängigen Hefezopf. Ja, das musste auch noch sein, nachdem ich seit letzer Woche das Hefezopfflechten mit Schnüren übe. Ich hätte nie gedacht, wie leicht das ist. Was mich mal wieder darin bestätigt, dass man sich nur rantrauen muss.

Mohn-Hefestern 



Zutaten für den Hefeteig:
  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Frischhefe (42g)
  • 80g Butter
  • 2 Eier
  • 50g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 250 ml lauwarme Milch
Zutaten für den Belag:
  • 3 EL Zucker
  • 3 EL Mohn (gemahlen)
  • 2 EL Butter, zerlassen
  • 1 Eigelb + etwas Milch
Zubereitung:
Das Mehl kommt in die Rührschüssel. In der Mitte macht man eine kleine Kuhle. Da hinein wird die Hefe gebröckelt. Etwas von dem Zucker und der warmen Milch dazugeben und das Ganze mit Mehl bedecken. Ungefähr eine viertel Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen. Die Butter schmilzt man in der Mikrowelle (oder einen kleinen Topf) zusammen mit etwas Milch. Alle weiteren Zutaten für den Hefeteig kommen nun dazu. Mit den Knethaken des Rührgeräts knetet man den Teig so lange, bis er sich vom Boden der Schüssel gut ablöst. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und mindetens eine halbe Stunde lange gehen lassen (bis sich das Volumen verdoppelt hat).Nach der Gehzeit den Teig nochmals gut mit den Händen durchkneten und in vier gleiche Teile zerteilen. Jedes Teil nochmals gut durchkneten und mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Mit einer runden Schablone (z.B. eine Schüssel ...) einen Kreis ausschneiden.
Den ersten Kreis auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen, mit flüssiger Butter bestreichen und mit Mohn und Zucker bestreuen. Die Ränder dabei aber aussparen. Zweiten Kreis darauf legen, ebenso mit Butter betreichen und mit Mohn und Zucker bestreuen. Mit dem dritten Kreis genauso verfahren. Den vierten Kreis darauflegen und alles schön andrücken. Mit einem scharfen Messer den Kreis 8 mal einschneiden. Dazwischen jeweils einen weiteren Schnitt setzen, der aber nicht ganz so weit in die Mitte geht, wie die anderen. Dieser kürzere Schnitt bildet dann die Mitten der Spitzen. Den rechten Streifen nach rechts drehen, den linken nach links. Die Ende dann gut zusammen drücken und eine Spitze formen. Eigelb mit etwas Milch verquirlen und damit den Stern bestreichen. Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 35-40 Minuten lang backen.
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Hefe-Herzkranz zum Muttertag


Morgen ist Muttertag. Dieser Hefezopf in Herzform wäre doch ein schönes Mitbringsel, oder? Es ist zwar nicht mehr so ganz die Zeit für Hefezöpfe, aber das hielt mich davon ab, heute diese Herzen zu backen.
Der Hefeteig enthält keine Butter, was aber nicht bedeutet, dass er kalorienarm ist. Das Fett wurde in Form von Sahne zugeführt. Anstatt Milch und dann später Butter zuzufügen, kommt in diesen Hefeteig Sahne.
Gleichzeitig ist dieser Post mein erster Beitrag für das Muttertagsevent von kuechenplausch.de.


Muttertag Rezepte


Hefe-Herzkranz
für 2 Herzen



Zutaten:
  • 500g Mehl
  • 250g Sahne
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 75g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • Abrieb von einer Bio-Orange
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 1 Eigelb und etwas Milch zum Bestreichen
Zubereitung:
Das Mehl in eine große (!) Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Sahne leicht erwärmen. In die Mulde die Hefe hineinbröckeln, ein wenig Zucker dazugeben und einige Esselöffel der warmen Sahne. Mit Mehl zudecken. Nun das Ganze an einem warmen Ort gehen lassen (ich mache das meistens so: Den Backofen ganz kurz einschalten, wieder ausschalten und im Ofenrohr den Teig gehen lassen). Nach einer halben Stunde alle anderen Zutaten (bis auf Eigelb und Milch) dazu geben und mit den Knethaken des Rührgeräts den Teig so lange verkneten, bis er sich von alleine vom Schüsselboden abhebt. 
Die Schüssel abdecken und den Teig nun ca. 1 Stunde lang gehen lassen. Nach dem Gehen den Teig mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten. In zwei Hälften teilen. Jede Hälfte in drei Teile teilen. Aus jedem Teil einen lang Strang rollen. Drei Stränge am einen Ende gut zusammendrücken und einen Zopf flechten. Das Ende des Zopfes ebenfalls gut zusammen drücken. Aus dem Zopf ein Herz formen. Auf das Backblech legen, mit einem Küchentuch abdecken und nochmals 15 Minuten lang gehen lassen.
Eigelb und Milch verquirlen und die Herzen damit bestreichen. Im auf 180°C (Ober-Unterhitze) heißen Ofen ca. 45 Minuten lang backen.

Nährwerte:
pro 100g: 286 kcal; 9g Eiweiß; 52,2g Kohlenhydrate; 4,3g Fett
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Savarin

Es ist wieder soweit: Heute ist der 27. Tag des Monats und daher wieder Zeit, mein Ergebnis der "Daring Bakers" Herausforderung zu präsentieren. Das Rezept stammt von Natalia von Gatti Fili e Farina.
Gebacken wurde der Savarin natürlich schon viel früher - eben für den Fall, dass etwas schief geht. Diesesmal hat das vorgegebene Rezept bei mir nicht so richtig funktioniert. Das Ergebnis war zwar sehr lecker, aber die Teigbeschaffenheit im Rohzustand stimmte so gar nicht mit dem Rezept überein. Mein Teig war sehr flüssig, während das Rezept verlangte, dass er nochmal mit den Händen durchgeknetet wird. Das ging aber definitiv nicht.
Woran könnte es gelegen haben? Eine Möglichkeit: Im Rezept wird "bread flour" verlangt. Ich habe normales 405er Mehl genommen. Bread flour ist aber ein glutenreiches Mehl. Vielleicht hätte ich noch etwas Gluten dazugeben sollen oder ein 812er Mehl nehmen. Ja, es hätte vielleicht geholfen, vorher und nicht nachher zu recherchieren, was "bread flour" ist.
Was ist das überhaupt: "Savarin"? Ein Savarin ist ein Hefekuchen, der viel Ei enthält. Er wird in süßem Sirup getränkt und meistens mit Früchten und Sahne serviert. Man braucht wirklich viel Flüssigkeit zum Tränken. Also wundert Euch nicht über die hohen Mengenangaben.

Rezept auf deutsch (bitte klicken)


Natalia of Gatti Fili e Farina challenges us to make a traditional Savarin, complete with soaking syrup and cream filling! We were to follow the Savarin recipe but were allowed to be creative with the soaking syrup and filling, allowing us to come up with some very delicious cakes! 
My result was really delicious, but I couldn't stick to the instructions, since my dough was far too liquid und couldn't be kneaded. I followed the instructions below. Until step 10 it worked well. For step 11 I kept on mixing and mixing, but my dough never passed that "window pane test". Probably I used the wrong flour. I used all-purpose-flour instead of bread flour. Bread flour contains more gluten than all-purpose-flour.
For the filling I used fresh strawberries. I served the savarin with whipped cream.

Ingredients:
  • 350g flour
  • 2 tbsp lukewarm water
  • 6 eggs (320g) at room temperature
  • 15g fresh yeast
  • 20g sugar
  • 75g butter at room temperature
  • 1 tbsp orange zests
  • 1 tsp salt
  • some butter for greasing
Instructions:
For the instructions see the original here.
  1. Mix 3 tablespoons of the flour with the lukewarm water and the yeast. Cover it and let it rise for 60 minutes.
  2. Separate the eggs.
  3. Put the egg whites in a mixing bowl. Work the egg whites with the paddle at low speed. Add nearly 270g of the flour, until you get a soft dough. Cover it too and let it rest für 30 minutes. 
  4. Now add the yeast mix, the zests and one tablespoon flour to the dough. Mix at low speed.
  5. As soon as the dough pulls away from the sides of the bowl add one egg yolk. When it is well incorporated add one tablespoon flour.
  6. Add the second yolk, the sugar and again one tablesppon flour.
  7. Add the third yolk, the salt and once again one tablespoon flour. 
  8. Then add the fourth yolk and again one tablespoon flour. Do the same with the other yolks. 
  9. Mix the dough until it makes "threads".
  10. Now add the butter and incorporate well. Finally add the remaining flour.
  11. Keep on mixing until the dough is elastic and passes the "window test": When you pull the dough between your hands until it is thin enough, that the light passes through.
  12. Cover the bowl with a cling film and let it rise for 2-3 hours until the volume has tripled.
  13. With greased hands and on an greased work surface fold the dough a few times and make a rounded bun. For detailed instructions see here: http://www.youtube.com/watch?v=ta2_h6Qogp0.
  14. Make a hole in the middle of the bun and put it in your greased pan. 
  15. Cover it with a cling film and let it rest for one hour. 
  16. Bake it in the preheated oven (170°C) for 40 minutes.
  17. Let the savarin cool on a cooling wrack.
  18. After cooling soak the savarin with the prepared syrup.

For the syrup: 
Combine 350ml water and 200g sugar and bring to boil. Boil it for about 5 minutes. Remove from heat. When cooled a little bit add the peach juice. 


Zutaten:
  • 350g Mehl
  • 2 EL lauwarmes Wasesr
  • 6 Eier (320g)
  • 15g Frischhefe
  • 20g Zucker
  • 75g zimmerwarme Butter
  • 1 EL Orangen-Zesten
  • 1 TL Salz
  • etwas Butter für die Form
Zubereitung:
Das ursprüngliche Rezept mit Fotos zu jedem Schritt findet ihr hier (auf englisch).
  1. 3 EL Mehl, Wasser und Hefe in einer kleinen Schüssel vermischen. Mit Folie abdecken und 60 Minunten gehen lassen.
  2. Die Eier trennen.
  3. Das Eiweiß in einer Schüssel leicht anschlagen und mit 270g Mehl verrühren. Ebenfalls mit Folie bedecken und 30 Minuten ruhen lassen.
  4. Die Hefemischung, die Zesten und einen EL Mehl dazugeben. Bei niedriger Geschwindigkeit verrühren. 
  5. Wenn der Teig sich von der Schüsselwand löst, ein Eigelb dazugeben. Wenn das Eigelb gut eingearbeitet ist, einen EL Mehl dazugeben.
  6. Das zweite Eigelb und den Zucker dazugeben. Dann wieder einen EL Mehl.
  7. Nun das dritte Eigelb und das Salz dazugeben. Wieder einen EL Mehl.
  8. So geht es mit den übrigen Eidottern weiter. 
  9. Der Teig wird so lange weiter gerührt, bis es "Fäden" wirft.
  10. Dann kommt die Butter und das noch übrige Mehl hinzu.
  11. Den Teig nun solange verkneten, bis man ihn mit den Händen ziehen kann und er dabei durchsichtig wird. (Dieser Schritt funktionierte bei mir nicht. Der Teig blieb zu flüssig). 
  12. Die Schüssel nun wiederum abdecken und den Teig 2-3 Stunden gehen lassen, bis sich sein Volumen verdreifacht hat. 
  13. Hände und Arbeitsplatte einfetten und den Teig in Form bringen. In diesem Video wird genau gezeigt, wie das geht: http://www.youtube.com/watch?v=ta2_h6Qogp0
  14. In die Mitte der Teigkugel ein Loch eindrücken und in die eingefettene Form geben. Ich habe eine typische Savarin-Form genommen, aber eine Gugelhupfform tut es genau so. 
  15. Nun muss der Teig wiederum zugedeckt eine Stunde ruhen.
  16. Im auf 170°C vorgeheizten Ofen den Savarin 40 Minuten lang backen. 
  17. Den Savarin auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  18. Dann mit dem Sirup tränken.

Für den Sirup: 
350ml Wasser mit 200g Zucker vermischen und ca. 5 Minunten lang kochen. Etwas abkühlen lassen und dann 700ml Pfirsich-Saft dazugeben.
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Rhabarber-Streusel-Kuchen


Der Hefeteig ist identisch mit diesem hier. Als Belag gibt es diesesmal Streusel. Die Streusel als Belag für Gebäck sind eine deutsche Erfindung. Auch im Englischen spricht man daher von "streuselkuchen". Zwar sind sie ziemlich kalorienlastig, aber halt auch sehr sehr lecker.

Zutaten:
  • 375g Mehl
  • 1/2 Würfel Frischhefe (21g)
  • 50g Butter
  • 1 Ei
  • 20g Zucker
  • 5 g Salz (1/2 TL)
  • 150ml lauwarme Milch
Zutaten für den Belag:
  • ca. 1 kg Rhabarber
  • 100g Mehl
  • 80g Butter
  • 80g Zucker
Zubereitung:
Das Mehl kommt in die Rührschüssel. In der Mitte macht man eine kleine Mulde . Da hinein wird die Hefe gebröckelt. Etwas von dem Zucker und der warmen Milch dazugeben und das Ganze mit Mehl bedecken. Ungefähr eine viertel Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen. Die Butter schmilzt man in der Mikrowelle (oder einen kleinen Topf) zusammen mit etwas Milch.
Alle weiteren Zutaten für den Hefeteig kommen nun dazu. Mit den Knethaken des Rührgeräts knetet man den Teig so lange, bis er sich vom Boden der Schüssel gut ablöst. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und mindetens eine halbe Stunde lange gehen lassen (bis sich das Volumen verdoppelt hat).
In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in Stücke schneiden. Mehl, Butter und Zucker mit den Händen zu Streuseln verkneten.
Nach der Gehzeit den Teig nochmals gut mit den Händen durchkneten und auf Backblechgröße ausrollen. In das Backblech legen und mit dem Rhabarber belegen. Die Streusel gleichmäßig über den Rhabarber verteilen. Nun nochmals 10 Minuten gehen lassen. Dann den Kuchen im 180°C heißen Ofen (Unter/Oberhitze) ca. 45 Minuten lang backen.

Nährwerte:
pro 100g: 202 kcal; 4,2g Eiweiß; 29,8g Kohlenhydrate; 7g Fett
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Rhabarberkuchen mit Quarkguss




"Rhabarber Rhabarber": Jetzt kommt wieder das unnütze Geschwätz vor dem Rezept, mit dem man die Leser anlocken will...
Die Rhabarbersaison hat begonnen! Rhabarber ist ja eigentlich ein Gemüse, tarnt sich aber geschickt als Obst und macht sich perfekt auf einem Hefeteig. Grundlage ist auch diesesmal mein Standard-Hefeteig (ein sog. mittelfester, einfacher Hefeteig. Ich habe mich mal wieder an der klassischen Methode mit dem "Dampferl" versucht. Ehrlich gesagt, habe ich im Ergebnis keinen Unterschied zu der Ruck-Zuck-Methode (siehe hier) festgestellt.

Zutaten für den Hefeteig:
  • 375g Mehl
  • 1/2 Würfel Frischhefe (21g)
  • 50g Butter
  • 1 Ei
  • 20g Zucker
  • 5 g Salz (1/2 TL)
  • 150ml lauwarme Milch
Zutaten für den Belag:
  • 1 kg Rhabarber (geputzt)
  • 500g Magerquark
  • 100ml Sahne
  • 3 Eier
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Puddingpulver (ich habe das Puddingpulver von natreen genommen)
  • 1 guter Spritzer Flüssigsüßstoff (alternativ: 100g Zucker)
Zubereitung:
Das Mehl kommt in die Rührschüssel. In der Mitte macht man eine kleine Kuhle. Da hinein wird die Hefe gebröckelt. Etwas von dem Zucker und der warmen Milch dazugeben und das Ganze mit Mehl bedecken. Ungefähr eine viertel Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen. Das Ding da in der Mitte nennt man "Dampferl" oder "Vorteig".
Die Butter schmilzt man in der Mikrowelle (oder einen kleinen Topf) zusammen mit etwas Milch.
Alle weiteren Zutaten für den Hefeteig kommen nun dazu. Mit den Knethaken des Rührgeräts knetet man den Teig so lange, bis er sich vom Boden der Schüssel gut ablöst. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und mindetens eine halbe Stunde lange gehen lassen (bis sich das Volumen verdoppelt hat).
In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in Stücke schneiden. Für den Quarkguss alle Zutaten (außer Rhabarber) mit dem Rührgerät gut verrühren.
Nach der Gehzeit den Teig nochmals gut mit den Händen durchkneten und auf Backblechgröße ausrollen. In das Backblech legen und mit dem Rhabarber belegen. Nun nochmals 10 Minuten gehen lassen. Dann den Quarkguss darüberstreichen und im 180°C heißen Ofen (Unter/Oberhitze) ca. 45 Minuten lang backen.

Nährwerte (bei Zubereitung mit natreen Puddingpulver und Süßstoff):
pro 100g: 138 kcal; 6,4g Eiweiß; 17,7g Kohlenhydrate; 4,4g Fett

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Foccacia

Das Rezept habe ich von einer lieben Kollegin bekommen. Einfacher als dieses Rezept kann man sich einen Hefeteig nicht vorstellen. Allen, die bisher immer etwas Respekt vor Hefeteig hatten, kann ich sagen: Bei diesem Rezept kann man nichts, aber auch wirklich nichts falsch machen. Dabei kann man mit dem Ergebnis durchaus seine Gäste beeindrucken. Lediglich ein wenig Vorplanung ist notwendig, da der Teig mindestens 12 Stunden im Kühlschrank gehen sollte.

Zutaten:
  • 1 Würfel Hefe (42g)
  • 400ml lauwarmes Wasser
  • 400g Mehl
  • 2 TL Salz
  • 75g Oliven
  • 2 EL Olivenöl
  • grobes Meersalz
  • 2 TL Kräuter der Provence
Zubereitung:
Das lauwarme Wasser gebe ich in eine große (wichtig!) Schüssel und bröckele die Hefe hinein. Mit dem Rührgerät wird die Hefe gut verrührt, bis sie sich aufgelöst hat. Dann füge ich Mehl und Salz hinzu und verrühre alles zu einem sehr flüssigen Teig. Die Schüssel wird abgedeckt und bleibt über Nacht im Kühlschrank. Zwei Stunden bevor das Brot gebacken wird, hole ich die Schüssel aus dem Kühlschrank. Das Backblech (ich habe eine große Tarte-Form genommen) wird mit etwas Olivenöl eingepinselt. Der Teig wird "hineingeschüttet" und mit den Oliven dekoriert. Die Oliven etwas in den Teig hineindrücken. Das grobe Salz und die Kräuter streue ich darüber und beträufele den Teig noch mit dem restlichen Olivenöl. Der Ofen wird auf 220°C vorgeheizt. Das Brot ist dann in ca. 25 Minunten fertig.

Nährwerte:
pro 100g: 221 kcal; 6,8g Eiweiß; 41,5g Kohlenhydrate; 2,7g Fett
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Osterbrot


Gegessen werden darf es eigentlich erst an Ostern. Das Osterbrot, ein süßes Hefegebäck, ist ein fester Bestandteil des Fastenbrechens. Brot wird wahrscheinlich schon seit Menschengedenken eine besondere Bedeutung zugeschrieben und hat immer auch seinen Platz in religiöser Symbolik. Auch beim Osterbrot gibt es verschiedene Assoziationen: Die Form soll an den Hügel von Golgatha erinnern, die gelbe Farbe steht für Christus als die Sonne und der Einschnitt steht für das Symbol des Kreuzes.


Zutaten (für 2 Osterbrote):
  • 250ml lauwarme Milch
  • 125g zerlassene Butter
  • 650g Mehl
  • 85g Zucker
  • 1 Würfel Frischhefe (42g)
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 3 Eier
  • 1 Eigelb (+ etwas Milch)
  • 150 gestiftelte Mandeln
  • 150g Rosinen
Zubereitung:
  1. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln und ein Esslöffel Zucker hinzufügen. Mit dem Pürierstab die Hefe auflösen. Es fängt sofort an zu schäumen (diese Methode habe ich von Friedas genialer Hefezopf von chefkoch.de).
  2. Dann die abgeriebene Zitronenschale, Zucker, Salz, Eigelb, die in der Milch aufgelöste Butter (lauwarm) dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Zugedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen. Das Mehl in eine Schüssel geben. Hefemilch, zerlassene Butter, Zucker, Zitronenschale und Eier dazu geben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts so lange kneten, bis der Teig sich schön von der Schüsselwand löst.
  3. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
  4. In der Zwischenzeit die Rosinen mit kochendem Wasser überbrühen, damit sie schön weich werden. Rosinen abtropfen lassen.
  5. Rosinen und Mandeln unter den Teig kneten.
  6. Den Teig nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  7. Aus dem Teig zwei runde Brote formen, auf ein Backblech (gefettet und bemehlt) legen und mit einem scharfen Messer kreuzförmig einschneiden. Die Brote nochmals 10 Minuten lang gehen lassen.
  8. Eigelb mit etwas Milch verquirlen und die Brote damit bestreichen. 
  9. Im 180°C heißen Ofen für ca. 45-50 Minuten backen. Eventuell gegen Ende der Backzeit die Osterbrote mit Backpapier abdecken, damit sie nicht zu dunkel werden. Nach dem Backen auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
Nährwerte:
pro 100g: 344 kcal; 8,9g Eiweiß; 42,9g Kohlenhydrate; 14,7g Fett
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Schoko-Hefeschnecken


Diese Muffinbackbleche sind doch wirklich eine tolle Erfindung. Ich verwende sie nicht nur für Muffins, sondern für alle möglichen süßen oder herzhaften Kuchen. Erstens verringert sich die Backzeit enorm und zweitens hat man gleich alles schön in Portionsgröße. Gut, einen kleinen Nachteil gibt es: Zuviel „Kruste“. Der eine mag's so, der andere aber nicht.
Zutaten für den Hefeteig:
  • 125ml Milch
  • 40g Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 250g Mehl
  • 50g Butter
  • eine Prise Salz
Zutaten für die Füllung:
  • 175g Zartbitter Schokolade
  • 35g Butter
  • 35g Zucker
  • 1 gestr. TL Zimt
Zubereitung:

Die Butter wird als Erstes geschmolzen und abkühlen gelassen. Die Milch erwärme ich ganz kurz in der Mikrowelle, bis sie lauwarm ist. Eine gute Prise Zucker und die Hefe gebe ich zu der Milch, rühre mal kurz um und lasse die Hefemilch stehen, bis Schaum entsteht. In einer großen Schüssel vermische ich das Mehl, den restlichen Zucker und das Salz. Das Ei und die Hefemilch gebe ich dazu und verknete alles mit den Knetkaken des Rührgeräts zunächst kurz, gebe dann die abgekühlte, flüssige Butter hinzu und knete weiter, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, der sich gut von der Rührschüssel ablöst. Die Schüssel decke ich mit einem Küchentuch ab und lasse den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde lang gehen (bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat).
In der Zwischenzeit kann man die Füllung zubereiten. Dazu muss man die Schokolade ganz fein hacken. Am einfachsten ist es, wenn man sie zunächst grob hackt und sie dann mit einem Mixer weiter zerkleinert. Zum Schluss gibt man Butter, Zucker und Zimt hinzu und mixt weiter, bis alles gut vermischt ist.
Das Muffinblech wird nun gebuttert und bemehlt. Den Ofen heize ich auf 180°C vor.
Einen kleiner Kleks Teig kommt in jede Muffinmulde, damit die Füllung später nicht „durchläuft“. Der restliche Hefeteig wird dann rechteckig ausgewalkt (ca. 30x30cm groß). Die Füllung verteile ich gleichmäßig auf dem Teig, rolle den Teig zusammen und schneide ihn gleichmäßig in zwölf Stücke, welche ich dann senkrecht in die Förmchen stelle. Ich lasse die Schnecken nochmals eine viertel Stunde lang gehen und backe sie dann für 15 bis 20 Minuten lang.

Nährwerte:
pro 100g: 426 kcal; 7,2g Eiweiß; 52,2g Kohlenhydrate; 20,6g Fett
pro Stück: 239 kcal; 4g Eiweiß; 29,3g Kohlenhydrate; 11,5g Fett
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Pikante Mini-Hefeschnecken


Bei Küchenplausch läuft bis heute ein Event zum Thema "Cocktailparty". Gefragt sind Cocktail- und Fingerfood-Rezepte. Natürlich hatte ich mich angemeldet. Nun läuft heute das Event ab. Was mache ich jetzt? Aber so ist es doch bei jeder Party: Man plant dieses und jenes und möchte seine Gäste mit allerlei Leckereien verwöhnen und dann braucht man doch für alles immer etwas länger als gedacht. Also sind die Umstände, unter denen mein Beitrag entstanden ist, durchaus realistisch. Es musste schnell gehen. 
Daher gab es Mini-Hefeschnecken gefüllt mit Ayvar und gewürzt mit Salz und Oregano. Ayvar ist ein Mus aus rotem Paprika und stammt aus Südosteuropa. Mittlerweile gibt es Ayvar in jedem Supermarkt zu kaufen.
Zutaten:
  • 250g Mehl
  • 125ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 12g Frischhefe
  • 25 Zucker
  • 35g flüssige Butter
  • 75g Ayvar
  • Salz
  • 1 EL getrockneter Oregano 
  • etwas Butter und Mehl (für Form und Backbrett)
Zubereitung:
Das Mehl gebe ich in eine Schüssel. Die lauwarme Milch, ein wenig Zucker und die Hefe verquirle ich in einem Mixbecher. Die Hefemischung, sowie das Ei, den restlichen Zucker und die verflüssigte Butter gebe ich zum Mehl hinzu und verknete alles gut mit den Knethaken des Rührgeräts. Man sollte so lange kneten, bis der Teig schön glänzt und sich gut vom Boden der Schüssel ablöst. 
Auch wenn das hier die Schnellversion eines Hefeteigs ist, braucht er natürlich trotzdem Zeit, um an einem warmen Ort zu gehen. Nach ungefähr einer Stunde knete ich den Teig auf einem bemehlten Backbrett nochmals gut durch und teile ihn in drei Teile. Jedes Teil wird dünn ausgewalkt und mit Ayvar bestrichen. Noch etwas Salz und Oregano darüberstreuen. Der Teig wird vorsichtig zusammen gerollt und in zwölf gleichmäßige Stücke geschnitten. Diese werden in eine gebutterte und bemehlte Mini-Muffin-Form gesetzt. Hat man eine normale Muffinform, so reicht der Teig ca. für 12 Stück und man verarbeitet den gesamten Teig auf einmal.
Die Teilchen lasse ich nochmal an einem warmen Ort gehen. Bei 180°C Umluft werden sie für ca. 25 Minuten gebacken.


Nährwerte:
pro 100g: 306 kcal; 8,3g Eiweiß; 45,9g Kohlenhydrate; 9,2g Fett
pro Portion: 40 kcal; 1,1g Eiweiß; 6g Kohlenhydrate; 1,2g Fett
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Bagels




Eigentlich ist der Bagel-Hype ja schon längst wieder vorüber. Der Bagel gilt vielen als Inbegriff eines amerikanischen Brötchens. Aber weit gefehlt: Der Bagel wurde ursprünglich von jüdischen Emigranten aus Europa in die USA gebracht und fand nun seinen Weg wieder zurück in die alte Heimat.
So ganz wie vom Bäcker schmecken meine Bagels nicht. Ich habe mir mal die Zutatenliste einer unserer Bäckereien angesehen: Gerstenmalzmehl taucht da als weitere Zutat auf. Womöglich schmecken deren Bagels deswegen etwas anders. Gerstenmalzmehl trägt zu einer besseren Krustenbräunung bei und verbessert auch den Geschmack. Für das nächste Mal werde ich mir Gerstenmalzmehl zulegen. Glücklicherweise kann man mittlerweile fast alles im Internet bestellen.

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Marseiller Oliven-Kuchen


Der Backmarathon geht weiter. Sieben verschiedene herzhafte Kuchen, Tartes und Quiches standen auf dem Programm. Meine Devise bei Festen lautet immer: Meine Gäste sollen nicht hungrig nach Hause gehen. Dass dann immer viel übrig bleibt, macht nichts: Ich besitze eine riesige Gefriertruhe und es gibt nichts, was man nicht einfrieren könnte.


Zutaten:
  • 100ml Olivenöl
  • 100ml Weißwein
  • 4 Eier
  • 100g geriebener Käse (würzig; z.B. Gruyère)
  • 200g gewürfelter Schinken
  • 200g grüne Oliven ohne Kerne, abgetropft
  • 250g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
Zubereitung:
Öl, Wein und Eier werden miteinander vermengt. Die Hefe wird erst mit dem Mehl vermischt und zur Eimasse dazugegeben. Zum Schluss hebt man den Schinken, die Oliven und den Käse unter. In einer gefetteten Königskuchenform wird der "Kuchen" nun bei 180°C (vorgeheizt) für 35-45 Minuten gebacken. Nach dem Backen lasse ich ihn noch ein wenig in der Form ruhen, bevor ich ihn auf einem Kuchenrost erkalten lasse.

Nährwerte:
pro 100g: 285 kcal; 13,6g Eiweiß; 17,8 g Kohlenhydrate; 16,8g Fett
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Apfelkuchen



Apfelverwertung II

Und wieder mussten eine Menge Äpfel verarbeitet werden. Sie sind viel zu schade, um sie verkommen zu lassen.
Mein Apfelkuchen ist zugegebenermaßen kein optisches Meisterwerk geworden. Dafür kamen die Äpfel von einem verwaisten, ungespritzten Apfelbaum. Sie sind alle unterschiedlich groß, haben faule Stellen und auch mal einen Wurm. Aber dafür schmecken sie umso besser.

Zutaten:
  • 375g Mehl
  • 1/2 Päckchen Frischhefe (=21g)
  • 50g Zucker
  • 45g Butter
  • 150ml Milch
  • 1 Ei
  • 1,5kg Äpfel
  • 60 g Rosinen
Zuerst den Hefeteig zubereiten. Es ist der gleiche Hefeteig, den ich auch für den Zwetschgenkuchen nehme.

Die Äpfel werden geschält und geviertelt. Das Kerngehäuse wird herausgeschnitten und dann werden die Apfelviertel in Scheiben geschnitten.

Den Ofen wieder auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Dann den Teig nochmal kurz durchkneten und mit einem Nudelholz auf die Größe eines Backblechs walken. Den Teig in das Backblech legen und eventuell nochmal etwas in Form ziehen. Die Ränder etwas nach oben ziehen. Dann die Apfelspalten und die Rosinen auf dem Teig verteilen.


Die Äpfel sind in der Regel süß genug, so dass es keines zusätzlichen Zuckers bzw. Süßstoffs bedarf.

Und nun geht es für ca. 30-40 Minuten in den Ofen.


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Zwetschgenkuchen



Zutaten:
  • 375g Mehl
  • 1/2 Päckchen Frischhefe (=21g)
  • 50g Zucker
  • 45g Butter
  • 150ml Milch
  • 1 Ei
  • 2,5kg Zwetschgen
Zuerst den Hefeteig zubereiten. 
Dazu die Milch leicht erwärmen. Die Hefe und etwas Zucker hineingeben und das Ganze mit meinem Allzweckküchengerät, dem Stabmixer, vermischen. Die Butter schmelzen.
Das Mehl in eine Rührschüssel geben. Die Milchmischung, den restlichen Zucker und das Ei hinzugeben und mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten. Nach kurzer Zeit die flüssige Butter dazugeben. Und dann ganz lange kneten, mindestens so lange bis sich der Teig sich von der Rührschüssel ablöst und die Schüssel sauber aussieht. Der Teig muss jetzt erstmal ca. eine Stunde "gehen". Am Besten macht er dies an einem warmen Ort. Dabei kann er sein Volumen locker mal verfünffachen. Also nehmt eine entsprechend große Schüssel und deckt sie mit einem Küchentuch ab.

In der Zwischenzeit erledigt man den lästigsten Teil dieser Arbeit: Die Zwetschgen aufschneiden und entsteinen. Die beiden Hälften der Zwetschgen können ruhig zusammenhängen bleiben.

Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Dann den Teig nochmal kurz durchkneten und mit einem Nudelholz auf die Größe eines Backblechs walken. Den Teig in das Backblech legen und eventuell nochmal etwas in Form ziehen. Die Ränder etwas nach oben ziehen, so dass später der aus den Zwetschgen austretende Saft nicht überläuft.

Die Zwetschgen auf den Teig schichten.
Nach Belieben Zucker darüberstreuen. Ich bevorzuge die kalorienärmere Variante und streue nach dem Backen Diabetikersüße drüber - nach dem Backen, weil Süßstoffe meist nicht hitzestabil sind.

Und nun geht es für ca. 40 Minuten in den Ofen. Schon bald verbreitet sich ein herrlicher Zwetschgenduft in der ganzen Wohnung ...


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Ensaimada

Ensaimada - ein mallorquinisches Hefegebäck mit Schweineschmalz


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