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Mandarinen-Käsekuchen


Eine Leserin fragte bei einem anderen Käsekuchenrezept, warum ich denn Magerquark nehme und dann Butter hinzufüge. Ja, warum eigentlich? Ich habe in allen Rezepten immer nur Magerquark als Zutat gesehen, so dass ich mich nie fragte, warum denn keinen richtigen Vollfettquark nehmen?
Für den heutigen Käsekuchen habe ich also Quark der Doppelrahmstufe verwendet. Und der Kuchen ist richtig cremig geworden.
Diesesmal ist mir die Oberfläche gerissen. Ob es daran lag, dass ich vergessen habe, eine Schale mit kochendem Wasser in den Ofen zu stellen? Genügend Dampf im Ofen soll nämlich das Einreißen der Oberfläche verhindern. 

Mandarinen-Käsekuchen
für eine 26cm Springform


Zutaten für den Mürbteig:
  • 250g Mehl
  • 150g Butter
  • 75g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
Zutaten für die Füllung:
  • 500g Quark (Doppelrahmstufe)
  • 300g Joghurt
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 150g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • geriebene Schale einer halben Bio-Orange
  • 100g Butter, zerlassen
  • 1 Dose Mandarinen (ca. 190g), abgetropft
Zubereitung:

Die Zutaten für den Mürbteig mit den Knethaben zunächst zu Krümeln verarbeiten. Danach mit den Händen verkneten bis eine glatte Masse entstanden ist. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Mit den Händen in die Form drücken. Für den Rand kleine Rollen formen und andrücken. Der Rand sollte ca. 3-4cm hoch sein.
Für den Belag Quark, Joghurt, Vanillezucker, Zucker und Eier in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät gut verrühren. Puddingpulver dazu geben und glatt rühren. Anschließend die Orangenzesten dazugeben. Die zerlassene Butter langsam in die Quarkmasse laufen während, während man schön weiter rührt.
Die Quarkmasse auf den Mürbteig gießen. Die Mandarinen hineindrücken.
Im auf 180°C (Ober-/Unterhitze) ungefähr eine Stunde lang backen.
 
Nährwerte:
pro 100g: 291 kcal; 6,4g Eiweiß; 29,4g Kohlenhydrate; 16,2g Fett
pro Portion (bei 12 Stück): 429 kcal; 9,4g Eiweiß; 43,3g Kohlenhydrate; 23,8g Fett
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Schneewittchen-Torte


"So weiß wie Schnee, so rot wie Blut, so schwarz wie Ebenholz ..."
Habe ich die Rosen auf dem Foto nicht schön drapiert? Und so passend zum Rezeptnamen... Im Nachhinein ist mir dann aufgefallen, dass ich da etwas durcheinander gebracht habe. Dornröschen war die mit den Rosen. Bei Schneewittchen hätte wohl besser ein Zwerg gepasst...
Damit der Boden wirklich "schwarz wie Ebenholz" ist, habe ich deutlich mehr Kakao genommen als sonst üblich. 
Dieser Kuchen hat nicht jedem gemundet. Manche fanden die weiße Schicht nicht süß genug und zu wenig cremig. Wer es süßer und cremiger mag, nimmt am Besten Sahnequark und etwas mehr Zucker.



Schneewittchen-Torte
für eine 18cm Springform



Zutaten:
  • 160g Mehl
  • 60g Kakopulver
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 125g Zucker
  • 125g weiche Butter
  • 3 Eier
  • 1 kleines Glas Schattenmorellen (ca. 185g)
  • 125g Joghurt
  • 500g Magerquark
  • 7 Blatt Gelatine
  • 5 Päckchen Vanillezucker
  • 50g Zucker
  • 250ml Wasser (oder den Saft aus dem Glas)
  • 1 Päckchen roter Tortenguss
  • 100g Sauerkirschkonfitüre
Zubereitung:
Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Zucker und Butter cremig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Dann das Mehlgemisch unterrühren.
Die Schattenmorellen abtropfen lassen. Den Saft eventuell auffangen.
Den Teig in eine gefettete und bemehlte Springform füllen. Die Schattenmorellen darauf verteilen. Im auf 180°C vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) ca. 40 Minuten lang backen.
Den Kuchen aus der Springform lösen und gut auskühlen lassen. 

Für die Creme die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Joghurt, Magerquark, Vanillezucker und Zucker miteinander verrühren. Die Gelatine ausdrücken. Einige Löffel der Creme hinzufügen und erwärmen. Diese Gelatinemasse in eine große Schüssel geben und die restliche Creme nach und nach unterrühren.

Einen Tortenring um den Tortenboden klemmen, die Creme einfüllen und glatt streichen. Mindestens eins Stunde lang im Kühlschrank kalt stellen.

Zu guter Letzt den Guss zubereiten. Dazu nimmt man entweder den Saft aus dem Glas und füllt ihn bis 250ml mit Wasser auf. Oder man nimmt Wasser und rührt Kirschmarmelade ein, die man zuvor durch ein Sieb gestrichen hat.
Das Päckchen roten Tortenguss rührt man in die Flüssigkeit ein und bringt sie zum Kochen. Bevor man den Guss auf der Torte verteilt, lässt man sie noch ein wenig abkühlen.
Nun muss die Torte wieder in den Kühlschrank, bis der Guss richtig fest geworden ist.
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Kirsch-Quark-Kuchen


Und noch ein Kirschenrezept. Solange es die Kirschen frisch vom heimischen Markt gibt, muss man das ausnutzen. Einzig das Entsteinen trübt mir die Freude an Kirschrezepten und ich esse die Kirschen dann doch meist lieber "roh".

Kirsch-Quark-Kuchen
für 1 Blech



Zutaten für den Hefeteig:
  • 375g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
  •  50g Zucker
  •  2 Eier
  •  50g Butter
  •  125ml Milch
  •  1 Prise Salz

Zutaten für den Belag:
  • 500g Magerquark
  • 300g Joghurt
  • 75g Zucker
  • 2 Eier
  • 1/2 Päckchen Vanille-Pudding-Pulver
  • 25g "Saftstopp"
  •  1500g Kirschen, entsteint
Zubereitung:
Mehl mit Trockenhefe vermischen. Die Milch erwärmen. Die Butter in der lauwarmen Milch schmelzen. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken solange bearbeiten, bis sich der Teig von den Wänden der Schüssel löst. An einem warmen Ort ca. 1 Stunde lang gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Kirschen entsteinen.
Den Hefeteig mit den Händen nochmals gut durchkneten und auf einem bemehlten Backbrett auswalken. Den Teig auf das Backblech legen und auf die Größe des Backblechs zurechtziehen. Mit Saftstopp bestreuen. Die Kirschen darauf verteilen. Den Teig nochmal etwas gehen lassen.
Quark, Joghurt und Zucker gut miteinander verrühren. Die Eier dazugeben und weiterrühren. Schließlich das Puddingpulver unterrühren. Die Quarkmasse auf den Kirschen verteilen.
Im 180°C heißen Ofen (Unter/Oberhitze) ca. 45 Minuten lang backen.
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Erdnussbutter-Käsekuchen


Nachdem ich festgestellt habe, dass die Mikrowelle einem immer wieder zu einem schnellen Genuss verhelfen kann, steht sie nicht mehr still. Nicht nur Tassenmuffins entstehen in Minuten, sondern auch Käsemassen werden in der Mikrowelle ganz wunderbar. Heute gab's mal wieder einen Käsekuchen ohne Boden.


Zutaten (8 kleine Stücke):
  • 1 Ei
  • 50g Erdnussbutter
  • 500g Magerquark
  • 15ml Flüssigsüßstoff
Zubereitung:
Das Ei schlage ich richtig gut mit dem Rührgerät auf. Die restlichen Zutaten werden anschließend untergerüht. In einer mikrowellengeeigneten Schüssel kommt die Masse in die Mikrowelle. 5-7 Minuten auf höchster Stufe dürften ausreichen.
Beim nächsten Mal werde ich mehr Erdnussbutter nehmen. Man schmeckte die Erdnussbutter zwar gut raus, es hätte aber geschmacklich intensiver sein können.

Nährwerte:
pro Portion: 91 kcal; 10 g Eiweiß; 3,5 g Kohlenhydrate; 4,1 g Fett
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Low Carb Quark-Mohn-Kuchen

Sieht der nicht gut aus? Auf den ersten Blick erkennt man nicht, dass es sich hierbei um einen Low-Carb-Kuchen handelt. Geschmacklich ist er natürlich viel weniger süß als ein "echter" Mohn-Quark-Kuchen. Zucker ist eben Zucker und Süßstoff kommt nun mal geschmacklich niemals an Zucker heran.

Zutaten:
  • 3 Eier
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 1 gestr. TL Guarkernmehl
  • 50g Eiweißpulver (Vanille oder neutral)
  • 500g Quark
  • 200g gemahlener Mohn
  • 25ml Flüssigsüßstoff
Zubereitung:
In einer Rührschüssel schlage ich die Eier mit den Rührstäben des Rührgeräts gut auf. In einer anderen Schüssel vermische ich das Eiweißpulver mit dem Backpulver und dem Guarkernmehl. Der Quark wird unter die Eier gerührt. Eiweißpulvermischung und Süßstoff kommen hinzu und werden untergerührt. Zum Schluss wird der Mohn ebenfalls untergerührt. 
Im 180°C heißen Backofen backe ich den Kuchen für ca. 30 Minuten. Gegen Ende decke ich den Kuchen mit Backpapier ab, damit er nicht zu dunkel wird. Nach dem Backen lässt man ihn am Besten noch einen halben Tag ruhen; so kann der Mohngeschmack mehr durchziehen.

Nährwerte:
pro 100g: 214 kcal; 20,3g Eiweiß; 4g Kohlenhydrate; 13g Fett
pro Portion (1/12 des Kuchens): 145 kcal; 13,7g Eiweiß; 2,7g Kohlenhydrate; 8,8g Fett
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Low Carb: Quark-Küchlein



Es muss ja nicht immer der Eiweiß-Shake sein. Mit diesem Pulver kann man noch viele andere tolle Sachen anstellen. Soeben habe ich wieder experimentiert.

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