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Schoko-Müsli-Pudding

Es gibt wahrscheinlich nichts, was ich nicht ausprobieren würde. Alles, was nicht giftig ist, ist prinzipiell essbar. Und kombieren kann man doch auch einfach alles. Mein heutiger Schoko-Müsli-Pudding ist da noch nicht einmal besonders einfallsreich. Dafür ist er aber in fünf Minuten fertig und damit was für ganz Eilige.

Zutaten (für 1 Portion):
  • 60g Schoko-Müsli
  • 60ml Wasser
  • 1 Ei
Zubereitung:
Schoko-Müsli und Wasser gebe ich in ein kleines Gefäß. Das kommt für 30 Sekunden in der Mikrowelle (1000 Watt). Das Ei wird in einer anderen, größeren Schüssel schaumig aufgeschlagen. Wer möchte kann noch zusätzlich 1 EL Zucker dazugeben. Das nun weiche Schoko-Müsli rühre ich unter die Eiermasse. Die Schüssel kommt nun für 3 Minuten in die Mikrowelle. Zum Schuss stürze ich den Pudding auf einen Teller.

Nährwerte:
pro Portion: 341 kcal; 16g Eiweiß; 39g Kohlenhydrate; 14g Fett
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Luftig leichtes Schaum-Dessert

Vor einiger Zeit habe ich von meinem heiß und innig geliebten Hexenschaum berichtet. In der Zwischenzeit habe ich wieder fleißig experimentiert und es mit verschiedenen Alternativen zu den Himbeeren probiert. Marmeladen ergeben ein gutes Ergebnis, aber ebenso Fruchtsaft. Sehr gut schmeckt Johannesbeernektar und sieht auch noch optisch sehr schön aus. Heute gibt es die etwas herbere Variante mit Grapefruitsaft. Der Saft wird angedickt mit Johannesbrotkernmehl. Zudem gibt es heute eine kalorienarme Variante: Der Eischnee wird ohne Zucker aufgeschlagen. Allerdings wird er dabei nicht so schön fest, was aber wieder wettgemacht wird dadurch, dass das Johannesbrotkernmehl in der Grapefruitmasse auch den Eischnee stabilisiert.
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Anis-Tiramisu


Meine Anisplätzchen sind nicht ganz so gelungen. Geschmacklich sind sie toll, aber: Sie haben keine Füßchen bekommen. Und Anisplätzchen ohne Füßchen gehen gar nicht. Ich habe zwar eine Theorie, woran es lag, aber bisher noch keine Zeit gefunden, diese zu überprüfen.
Nun kann ich meine Anisplätzchen entweder alle selbst essen oder sie weiterverarbeiten. Da kam mir die Idee für ein weihnachtliches Tiramisu. Es sollte aber eine leichte Version sein. Deshalb habe ich schweren Herzens auf Mascarpone verzichtet und auf Magerquark zurückgegriffen.
Zutaten (für 2 Portionen):
  • 2 Eigelb
  • 35g Diabetikersüße
  • 280g Magerquark
  • 1 Espresso 
  • 1 TL Pernod (oder ein anderer Anisschnaps)
  • ca. 65g Anisplätzchen
Zubereitung:
Eigelb und Diabetikersüße werden mit dem Rührgerät schaumig aufgeschlagen. Der Magerquark wird mit einem Löffel gut untergerührt. Den Espresso vermische ich mit einem TL Pernod. 
Bei dieser kleinen Menge empfiehlt es sich, das Tiramisu gleich portionsweise in einem Glas anzurichten. Zuerst eine Schicht Creme, dann eine Schicht in den Espresso getunkte Anisplätzchen, dann wieder Creme, usw. Die letzte Schicht ist eine Creme-Schicht. Die Plätzchen muss man eventuell zerkleinern, damit man die Plätzchenschicht schön voll bekommt. 

Nährwerte:
pro 100g: 155kcal; 9,7g Eiweiß; 18,5g Kohlenhydrate; 3,3g Fett
pro Portion: 353kcal; 21,9g Eiweiß; 42,4g Kohlenhydrate; 7,6g Fett
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Lavendel Crème brûlée



bluekitchenbakes veranstaltet ein tolles monatliches Event, das sich den Klassikern der französischen Küche widmet. Gestartet wurde im August mit dem Thema "Crêpes". Am September-Thema "Choux Pastry" beteiligte ich mich mit meinen herzhfaft gefüllten Windbeutel. Im Oktober war die Tarte Tatin dran. Ich war natürlich in Versuchung, aber irgendjemand muss das Zeug ja immer auch essen. Nun ist im November die Crème Brûlée gefragt. Auch nicht gerade leichte Kost, aber sie lässt sich ja zum Glück auch in kleinen Mengen zubereiten.


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Honig-Curry-Espuma


Curry und süß? Süß-sauer ja, aber süß? Geht nicht. Geht doch! Mal abgesehen davon, dass man mir nachgesagt, ich würde ja einfach alles essen, kann ich Euch garantieren: Es schmeckt ungewöhnlich, aber wirklich nicht schlecht. Zuerst schmeckt man nur die Süße des Honigs, im Abgang kommt dann aber die Schärfe durch. Durch die luftige Konsistenz werden sowohl der Geschmack des Honigs als auch der des Currys intensiviert.

Kerstin von Verboten gut sucht das beste Curry-Dessert. Hier mein Beitrag.
Da das "normale" Currypulver, das sich in meinem Gewürzregal findet, Salz enthält, habe ich noch zusätzlich Curcuma, Ingwer, Coriander und Cumin verwendet. Dadurch versuchte ich, den Salzgehalt meines Currys etwas zu reduzieren. Auf Kerstins Seite findet man einen Shop, bei dem man sich sein Curry selbst zusammenstellen kann. Eine wirklich tolle Idee. Ich würde da einfach das Salz weglassen. Bei allen Gewürzmischungen stört mich jedes Mal der hohe Salzgehalt. Wenn man einen intensiveren Geschmack will, versalzt man sein Gericht automatisch. Nicht toll.



Zutaten:
  • 500ml Sojadrink
  • 60g Honig
  • 1 TL Currypulver
  • 1 Msp Curcuma
  • 1 Msp Ingwerpulver
  • 1 Msp Cardamon
  • 1 Msp Cumin
  • 10g Gelatine
Zubereitung:
Sojadrink, Honig und Gewürze werden in einem Topf aufgekocht. Einige Zeit lasse ich das Ganze stehen, damit die Aromen in die Sojamilch gehen. Die Gelatine weiche ich in ein wenig Wasser ein und rühre sie in die warme Flüssigkeit ein. Bevor ich die Flüssigkeit in die iSi fülle, lasse ich sie erst im Topf abkühlen. Wichtig ist bei diesem Rezept, dass die Flüssigkeit durch ein ganz feines Sieb hindurch in die iSi gefüllt wird, da grobe Körnchen aus dem Currypulver die Düse der iSi verstopfen würde. Dann das gleiche Prozedere wie immer: Verschluss drauf, Kapsel rein und kalt stellen - für mindestens 5 Stunden und am Besten über Nacht. Diesesmal wieder mit dem Verschluss nach unten, da sonst die gelierte Masse am Boden klebt.  

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Birnen-Espuma





Zutaten (für eine 0,5 l iSi; ergibt 3 Portionen):
  • 300g Birnen
  • 100ml Federweißer oder weißer Traubensaft
  • 200ml Wasser
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 8g Gelatine
Zubereitung:
Die Birnen werden geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Die Menge wird so abgemessen, dass die Birnenstückchen 300g ausmachen. Die Birnen werden dann zusammen mit dem Federweißer (oder Traubensaft), dem Wasser und dem Vanillezucker gekocht, bis sie schön weich sind und zerfallen. Mit dem Stabmixer wird anschließend alles noch mal gut püriert. Die zuvor in kaltem Wasser eingeweichte Gelatine wird nun in die warme Birnenmasse gerührt. 
Die Masse wird anschließend durch ein Haarsieb gestrichen (wichtig, da sonst envetuelle Klümpchen in der Düse der iSi hängen bleiben können!) und in die iSi gefüllt. Bevor die Kapsel aufgeschraubt wird, sollte man das Ganze etwas abkühlen lassen. Dann Kapsel rein und die iSi kopfüber oder liegend im Kühlschrank mindestens 6 Stunden lang lagern.
Vor dem "Heraussprühen" halte ich die iSi immer kurz unter warmes Wasser, damit sich die gelierte Masse besser von der Wand des Behälters löst.


Nährwerte:
pro Portion: 100kcal; 3,4g Eiweiß; 19g Kohlenhydrate; 0,2g Fett

















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Milchreis-"Panna Cotta" mit Feigenkompott




Lila Reis? Ja, tatsächlich, so etwas gibt es. Zu beziehen ist der lila Reis entweder über den Online-Shop der Fairtrade-Organisation gepa oder in den sog. "Eine-Welt-Läden". "Lila Reis" von gepa ist eine Mischung aus Rund- und Langkornreis und eben "lila Reis". Der "lila Reis" färbt während des Kochens den weißen Reis schön lila. Um welche Reissorte es sich bei dem "lila Reis" handelt, steht nicht auf der Packung. Ich vermute, dass es Venere-Reis ist. Dieser Reis, auch "schwarzer Reis" genannt, färbt nämlich das Kochwasser ebenfalls lilafarben.Man  könnte also die Reismischung sich auch selbst zusammenstellen.

Dieses Rezept passt wunderbar zum Titel meines Blogs: Hier essen nicht nur der Geschmacks- und Geruchssinn mit, sondern hier isst auch das Auge mit.

Zutaten für (für 4 Portionen):
  • 75g lila Reis
  • 450ml Milch
  • 1 Becher Schlagsahne (200g)
  • 1 Stück Orangenschale 
  • 1 Vanillestange
  • 1 Prise Salz
  • 20g Zucker
  • 2 Blatt Gelatine
  • 4 Feigen
  • 30g Zucker 
  • 100ml schwarzer Johannesbeernektar

Milch, Sahne, 20g Zucker, Orangeschale und Vanilleschote und -mark in einem Topf kurz aufkochen. Dann den Reis dazugeben und bei schwacher Hitze für ca. 30 Minuten quellen lassen. Dabei immer wieder mal umrühren. Die Blattgelantine wird in der Zwischenzeit schon einmal in kaltem Wasser eingeweicht. Wenn der Reis fertig ist, entfernt man die Vanilleschote und die Oragenschale und rührt die ausgedrückte Blattgelatine in den heißen Reis ein. Den Reis füllt man nun in 4 Schälchen und stellt ihn kalt, am besten über Nacht.

Für das Kompott werden die Feigen gewaschen und in kleine Stücke geschnitten. Die Feigenstücke köcheln zusammen mit dem Johannesbeernektar und 30g Zucker 10 Minuten lang.

Zum Anrichten stürzt man den Reis auf einen Dessertteller und richtet das Feigenkompott um den Reis herum an. Wenn das Panna Cotta nicht aus der Form will, taucht man die Form kurz in heißes Wasser.


Nährwerte:
pro Portion: 387,8 kcal; 8g Eiweiß; 51,1g Kohlenhydrate; 16,8g Fett


HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors
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Low Carb Mousse au chocolat



Nach den Kalorienbomben vom Wochenende braucht es nun etwas Leichteres. Ein Schokoholic verzichtet natürlich nur ungern auf seine Droge. Zum Glück gibt es Alternativen zur klassischen Mousse au chocolat. Zugegeben, das hier ist geschmacklich zwar nur ein billiger Abklatsch des Originals, aber manchmal muss auch die Vernunft siegen.

Zutaten (ergibt 3 Portionen):
  • 500ml Sojadrink
  • 20g Kakaopulver
  • 10g Gelatine
  • 5 Süßstofftabletten
Alle Zutaten werden zusammengeschüttet. Dann lasse ich das Ganze eine Weile stehen, damit die Gelatine quellen kann. Anschließend erhitze ich die Flüssigkeit unter ständigem Rühren ganz langsam, bis sich die Gelatine und die Süßstofftabletten aufgelöst haben. Bevor ich die Flüssigkeit in die iSi fülle, lasse ich sie erst im Topf abkühlen. Dann das gleiche Prozedere wie immer: Verschluss drauf, Kapsel rein und kalt stellen - für mindestens 5 Stunden und am Besten über Nacht. Diesesmal aber mit dem Verschluss nach unten, da sonst die gelierte Masse am Boden klebt und nur der Stickstoff durch die Düse zischt. 
Bevor ich das Mousse in Schalen fülle, lasse ich kurz warmes Wasser über die iSi laufen, damit sich die Masse gut von der Flaschenwand löst. 
Das Mousse muss nach dem "Versprühen" recht bald genossen werden, da das Mousse mit der Zeit wieder zusammenfällt. Aber das dürfte ja nicht schwer fallen :-)


Nährwerte:
pro 100g: 47 kcal; 5,3 g Eiweiß; 1,4g Kohlenhydrate; 2,2 g Fett
pro Portion: 83 kcal; 9,2g Eiweiß; 2,4g Kohlenhydrate; 3,9 g Fett
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Tiramisu



Ein hässliches Foto einer herrlichen Nachspeise.

Tiramisu ist das unbestritten weltbeste Dessert. Und dabei darf man keine Kompromisse eingehen. Keinen fettreduzierten Mascarpone, kein Strecken mit Quark, keine Sahne, kein "oh nein - rohe Eier". Ich gebe zu, so ganz perfekt ist mein Tiramisu nicht. Das i-Tüpfelchen wären selbstgebackene Löffelbiscuits. Vielleicht das nächste Mal.

Zutaten:
  • 500g Mascarpone
  • 100g Puderzucker
  • 4 Eigelb
  • 250g Löffelbiscuits
  • 40ml Amaretto
  • 200ml Espresso
  • 1 EL Kakao zum Bestreuen. 
Das Eigelb wird mit dem Puderzucker schaumig gerührt. In einer anderen Schüssel wird der Mascarpone mit einem Löffel glatt gerührt.  Die Eigelbmasse wird unter den Mascarpone geschmischt. Das sollte man nicht mit dem Rührgerät machen, da man durch zu viel Rühren riskiert, dass sie Masse flüssig ist (und bleibt). Den Boden einer Auflaufform bestreicht man zuerst mit einer Schicht Creme. Espresso und Amaretto werden vermengt. Die Löffelbiscuits werden kurz in den Kaffee getaucht und auf die Creme gelegt. Dann kommt wieder eine Schicht Creme, dann wieder Löffelbiscuits, usw. bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
Man stellt das Tiramisu nun in den Kühlschrank und lässt es für einige Stunden (am Besten über Nacht) durchziehen. Kurz bevor es serviert wird, wird es mit Kakao bestreut. Wenn man den Kakao schon gleich draufstreut, wird er feucht und sieht nicht mehr so appetitlich aus.


Nährwerte:
pro 100g: 318 kcal; 4,9g Eiweiß; 27,9g Kohlenhydrate; 20,1g Fett
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Mousse au chocolat noir & blanc



So einfach wie mit der iSi kann man eine Mousse au chocolat nicht machen. Dabei verwendet man die gleichen Zutaten wie sonst auch. Sahne, Milch, Schokolade und Zucker. Mehr nicht.

Zutaten:
  • 200g Schlagsahne 30%
  • 150g Schokolade (85% Kakao)
  • 100ml Milch
  • 10g Puderzucker (oder mehr oder weniger, je nach persönlichem Geschmack)
Zubereitung:
Alle Zutaten werden zusammen ganz langsam erwärmt, bis sich die Schokolade völlig aufgeflöst hat. Am Besten zerhackt man die Schokolade zuvor. Die Flüssigkeit lässt man abkühlen und füllt sie in die iSi. Verschluss drauf, Stickstoffkapsel aufschrauben und iSi ein paar Mal kräftig schütteln. Danach noch für mindestens eine Stunde kaltstellen. Fertig. Kein ewiges Sahneschlagen, kein "oh Gott - hoffentlich fällt mir die Sahne jetzt nicht zusammen, wenn ich die Schokolade unterhebe", einfach nur Genießen. Ja, das ist meine iSi. ;-) 


Auch eine weißes Mousse au chocolat kann man mit der iSi zubereiten. Ich habe es auf die gleiche Weise versucht, wie beim dunklen Mousse. Allerdings wurde es nicht richtig fest. Beim zweiten Mal habe ich ein wenig Gelatine dazugegeben und es wurde perfekt.

Zutaten:
  • 200g Schlagsahne 30%
  • 150g weiße Schokolade
  • 100ml Milch
  • 10g Puderzucker (oder mehr oder weniger, je nach persönlichem Geschmack)
  • 2 Blatt Gelatine
Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf die Gelatine) werden zusammen ganz langsam erwärmt, bis sich die Schokolade völlig aufgeflöst hat. Am Besten zerhackt man die Schokolade zuvor. Die zuvor in kaltem Wasser eingeweichte Gelatine wird nun noch dazugefügt. Man verrührt die Flüssigkeit, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Die Flüssigkeit lässt man abkühlen und füllt sie in die iSi. Verschluss drauf, Stickstoffkapsel aufschrauben und die iSi ein paar Mal kräftig schütteln. Danach noch für mindestens eine Stunde kaltstellen.
Da weiße Schokolade eh schon sehr süß schmeckt, habe ich den Puderzucker ganz weggelassen.
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Hagebutten-Mousse


Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm...
Dieses Männlein steht heute nicht nur im Walde, sondern auch in Vorgärten oder am Straßenrand. Überall kann man zur Zeit die knallroten Früchte bewundern. Hagebuttenmus selbst herzustellen, ist wirklich ein Mammutprojekt. Das wollte ich mir nun wirklich nicht antun und habe Hagebuttenmark aus dem Glas genommen.


Zutaten (für 4 Portionen):
  • 8 g Gelatinepulver (oder 4 Blatt Gelatine)
  • 100g Hagebuttenmark
  • 20 g Zucker
  • 2 Eiweiß
Zubereitung:
Als Erstes weiche ich die Blattgelatine in kaltem Wasser ein. Das Hagebuttenmark (oder: "Hiffenmark", wie man in Franken sagt) wird in einem kleinen Topf erhitzt, so dass es flüssiger wird. Die Blattgelatine wird ausgedrückt und zum Hagebuttenmark gegeben und das Ganze wird so lange gerührt, bis sich die Gelatine sich völlig auflöst (Vorsicht: Gelatine darf auf keinen Fall kochen!). 
Danach schlage ich das Eiweiß zunächst halb steif, gebe dann den Zucker dazu und schlage so lange weiter, bis die Masse glänzend und fest ist. Dann gebe ich das inzwischen etwas abgekühlte Hagebuttenmark dazu und rühre so lange weiter, bis es sich gleichmäßig im Eischnee verteilt hat. Die Masse nun nur noch in Dessertschälchen füllen und für 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nährtwerte:
pro 100g:  196 kcal; 8g Eiweiß; 39,5g Kohlenhydrate; 0,1g Fett
pro Portion: 96 kcal; 3,9g Eiweiß; 19,4 g Kohlenhydrate; 0g Fett


Garten-Koch-Event September 2012: Hagebutten [30.09.2012]
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Vanille-Soja-Mousse



Neben dem Stabmixer besitze ich ein weiteres Allround-Küchengerät: Meine "iSi". Genauer gesagt, ist es die iSi Gourmet Whip Plus. Banausen würden jetzt sagen, das sei doch nur ein Sahnespender. Aber nein, meine iSi kann einfach alles. Sie kann sogar kochen und abspülen. Ok, nun mal ernsthaft: Alle Arten von Cremes, Mousses, Espumas, Suppen sind mit ihr möglich. Hauptsache die Masse passt durch das Ventil. 
Ich probiere immer wieder verschiedene Geschmackskombinationen aus. 

Heute: Ein Soja-Vanille-Drink wird zu Mousse.

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Dazu braucht es nur 500 ml Soja-Vanille-Drink und 14g gemahlene Gelatine.
Wieviel Gelatine man nehmen muss, hängt von der Gelatine ab, denn Gelatine ist nicht gleich Gelatine. Diese Unterschiede werden durch die sogenannte "Bloomzahl" bezeichnet. Die Bloomzahl drückt die Gelierkraft der Gelatine aus. Je jöher die Bloomzahl, umso weniger Gelatine benötigt man. Am Besten hält man sich an die Mengenangaben auf der Verpackung.

So, die Gelatine wird in etwas Sojadrink eingeweicht und dann leicht erwärmt, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Dann wird der restliche Sojadrink dazugerührt. Das Ganze wird in die iSi gefüllt. Verschluss drauf. Stickstoffkapsel rein. Kopfüber mindestens 4 Stunden (besser über Nacht, da Gelatine erst nach 18 Stunden ihre ganze Kraft entfaltet hat) im Kühlschrank lagern. In Dessertschälchen rein"sprühen" und genießen.




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Iles flottantes - "Vogelsmilch"

Cuisine francaise

Dieses Rezept ist auch eines jener Rezepte, die ich in Kindertagen heiß und innig geliebt habe. Es wurde „Vogelsmilch“ genannt. Nun wollte ich herausfinden, ob dieses Dessert ein traditionelles Rezept ist. Die Suche im Internet ergab nur, dass es eine polnische Süßspeise mit diesem Namen gibt. Ansonsten rein gar nichts. Wie durch Zufall stieß ich dann auf ein französisches Rezept mit dem Namen „Iles flottantes“ - schwimmende Insel. Und siehe da, genau das war es, meine „Vogelsmilch“. Mein Lieblingsdessert ist also französischen Ursprungs.

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