Shortbread



Walkers Shortbread - die Kekse mit der Verpackung im Schottenrocklook - gibt es mittlerweile nicht mehr nur in den Duty-Free-Shops am Flughafen. Shortbread ist ein schottisches Gebäck. "Short" heißt nicht nur kurz, sondern auch "mürbe": Shortbread ist also ein Mürbeteiggebäck. Das Rezept ist ganz einfach und folgt dem 4:2:1 Prinzip: 4 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Zucker. In unserem Fall muss man Salzbutter nehmen. So gut wie die berühmten Walkers ist mein Gebäck wohl nicht geworden, schon allein die Optik lässt zu wünschen übrig. Dafür sind sie aber mit viel Liebe gemacht ;-)


Zutaten:
  • 375g Mehl
  • 250g Salzbutter (oder normale Butter und 1 gehäufter Teelöffel Salz)
  • 125g Zucker
Zubereitung:
Mehl, Salzbutter und Zucker mit den Knethaken zu Krümeln verarbeiten und anschließend auf dem Backbrett einen geschmeidigen Teig kneten. Den Teig etwa ein Zentimeter dick ausrollen und kalt stellen. Wenn der Teig richtig fest ist, schneidet man ihn mit Lineal und Messer in die gewünschte Form (z.B, 5x1 cm). Mit einer Gabel sticht man die Löcher in die Shortbread-"Finger" und legt sie mit etwas Abstand voneinander auf das Backblech. Bei ca. 150°C (Umluft) backt man sie ca. 30 Minuten lang. Sie sind fertig, wenn sie schön goldgelb sind. Am Besten lässt man sie auf dem Backblech auskühlen, da sie im heißen Zustand sehr empfindlich sind und leicht zerbrechen können.
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Kokosmakronen



Und wieder ein Klassiker: Kokosmakronen. Die wurden doch bestimmt nur erfunden, um dem überzähligen Eiweiß Herr zu werden. Das Rezept ist denkbar einfach: Eischnee mit ganz viel Zucker steif schlagen und dann Kokosraspeln unterheben. Ich habe das Rezept noch mit Kokossirup verfeinert. Das macht die Makronen etwas saftiger und intensiviert den Kokosgeschmack.
Eine Rennaissance erleben die Makronen ja derzeit in den "Macarons". Diese sind im Grunde nichts anderes als die guten alten Makronen. Halt ein wenig eingefärbt und zwei zusammengeklebt mit einer Füllung. Ich werde dieses Jahr auch wieder die Mohnbusserl - ein altes Rezept meiner Urgroßmutter - backen. Dabei handelt es sich auch um je zwei Makronen, die mit Marmelade miteinander verbunden werden. Wie heißt es schon in der Bibel: "Es gibt nichts Neues unter der Sonne..."

Letztes Jahr habe ich die Makronenmasse mit einem Spritzbeutel auf die Oblaten gespritzt. Das sieht zwar besser aus, aber mir gefällt nicht, dass die Oblaten dann immer etwas überstehen. Diesesmal habe ich die Masse einfach mit einem Teelöffel auf die Oblaten "geschmiert".

Zutaten (für ca. 90 Stück):
  • 4 Eiweiß (bei mir waren es genau 115g)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250g feinster Backzucker
  • 50ml Kokossirup
  • 250g Kokosrapeln
  • 90 Backoblaten
Zubereitung:
Das Eiweiß zusammen mit dem Zitronensaft steif schlagen. Den Zucker und den Sirup nach und nach hinzugeben. Das Eiweiß so lange schlagen, bis es richtig steif, d.h. "schnittfest" ist. Am besten funktioniert das mit der Küchenmaschine. Da hat man dann beide Hände frei und kann derweil die nächste Plätzchensorte zubereiten. 
Dann hebt man die Kokosraspeln unter. Mit Hilfe eines kleinen Löffels schmiert man die Masse auf die Backoblaten. Auf dem Backblech kann man die Kokosmakronen dicht an dicht legen, da sie ja nicht mehr aufgehen. So richtig gebacken werden die Makronen nicht, sondern eher getrocknet. Im 130°C heißen Ofen verweilen sie ca. 45 Minuten. Dabei lässt man die Backofentür einen Spalt breit offen, indem man z.B. ein zusammen gefaltetes Küchenhandtuch reinklemmt. Dabei kann auch nichts ankokeln, da der Ofen nicht sonderlich heiß ist.

Nährwerte:
pro 100g: 497 kcal; 5g Eiweiß; 56g Kohlenhydrate; 26g Fett
pro Stück: 33 kcal; 0,3g Eiwei0; 3,7g Kohlenhydrate; 1,7g Fett
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Snowcaps


Es ist soweit. Heute war der 1. Tag des Plätzchen-Marathons 2012. Alles ist genau vorgeplant. Alle Zutaten sind eingekauft: 3 kg Butter, 50 Eier, 1700g Mandeln, 500g Kuvertüre, 1 kg Puderzucker, 7 kg Mehl, 4 kg Zucker. Nur, um die Hauptzutaten zu nennen.

Fünf Sorten standen heute auf dem Programm: Snowcaps, Pfeffernüsse, Mokkakugeln, Pflastersteine und Kokosmakronen.

Snowcaps – was ist das denn? Sie werden auch "Crackeled cookies" genannt. Aha. Hm, wie soll man sie nennen? Wie auch immer – diese kleinen Dinger, die an schneebedeckte Bergipfel erinnern, gehören nun wahrlich nicht zum klassischen Weihnachtsgebäck, machen sich aber optisch und geschmacklich sehr gut auf jedem Plätzchenteller.

Zutaten (für ca. 40 Stück):
  • 50g Butter
  • 50g dunkle Kuvertüre
  • 60g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 100g Vollkornmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 80g Puderzucker
Zubereitung:
Die Kuvertüre hacke ich in kleine Stückchen und schmelze sie zusammen mit der Butter in einer großen Metallschüssel über einem Wasserbad. Die Butter-Schokoladen-Masse lässt man vor der Weiterverarbeitung abkühlen. Das Mehl wird mit dem Backpulver vermischt. Nach dem Abkühlen werden Ei, Eigelb und Zucker untergerührt. Anschließend wird noch das Mehl untergehoben.
Wichtig ist nun, dass der Teig richtig kalt wird. Er sollte mindestens zwei Stunden im Kühlschrank bleiben. Aus dem Teig formt man walnussgroße Kugeln, wälzt die Kugeln in Puderzucker und setzt sie mit genügend Abstand voneinander auf das Backblech.
Sie sollten sofort gebacken oder wieder kaltgestellt wird. Wird nämlich der Teig warm, gehen die Kugeln ganz schnell in die Breite und es entstehen keine "Berge" sondern "Flachland"-Cookies.
In 15 Minuten bei 180°C Umluft sind die Snowcaps fertig.

Nährwerte:
pro 100g: 456 kcal; 8,8g Eiweiß; 55,6g Kohlenhydrate; 22,6g Fett
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Salbei-Dorade


Diesesmal landete die Dorade wieder in der Pfanne. Auch diese Zubereitungsart besticht durch ihre Einfachheit. Mit Kräutern gefüllt, wird der Fisch langsam in der Pfanne gebraten und nimmt die Aromen der Kräuter an. Den Kopf lasse ich immer dran: Es schaut halt einfach besser aus und außerdem befinden sich die besten Teile eines Fisches im Kopf: Die beiden Bäckchen. Diese einfach wegzuwerfen, wäre wahrlich eine Verschwendung.

Das Fleisch dieses Mittelmeerfisches ist weiß und fest und sehr fettarm. Seinen Namen verdankt er dem goldfarbenen Streifen zwischen den Augen.
Gefüllt habe ich die Dorade mit Salbei. Nachdem der Salbei in meinem Kräuterbeet geradezu explodiert ist, muss er jetzt auch mal verwendet werden. Traditionell wird Salbei ja eher für fette Fleischgerichte verwendet, verleiht aber auch Fisch ein sehr feines Aroma.

Zutaten (für 1 Portion):
  • 1 Dorade (ca. 350g)
  • 1 Büschel Salbei
  • 4 EL Olivenöl 
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Die Dorade waschen und trocken tupfen. Mit einem scharfen Messer die Seiten quer einschneiden. Den Fisch salzen und pfeffern. Die Salbeiblätter waschen und einen Teil in die Bauchhöhle des Fisches stopfen. Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Einige Salbeiblätter zusammen mit dem Fisch in die Pfanne geben und den Fisch bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten. 7-10 Minuten pro Seite dürften reichen. Es ist wichtig, dass die Pfanne nicht zu heiß wird, sonst verbrennt die Haut des Fisches, während das Innere noch roh ist.



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Gefüllter Hokkaido asiatisch




Dieser süße, kleine Hokkaido wuchs in meinem Garten, ganz ohne mein Zutun. Heute gings ihm - im wahrsten Sinne des Wortes - an den Kragen. Ihm wurde aber die Ehre zu Teil, noch bis zum Verzehr mit seiner ganzen Pracht glänzen zu dürfen.

Zutaten:
  • 2 kleine Hokkaidokürbisse (je ca. 500g)
  • 2 rote Paprika
  • 1 EL Öl
  • 1 Glas Bambussprossen
  • 100 ml Kokosnussmilch
  • 1 gehäufter TL Currypulver
Zubereitung:
Die Kürbisse gut abwaschen - die Schale wird schließlich beim Hokkaido auch verzehrt. Den unteren Stilansatz (oder wie auch immer man das untere Ding am Kürbis nennt) ein klein wenig abschneiden, so dass der Kürbis auf dem Backblech nicht umherkugelt. Der "Deckel" des Kürbis schneidet man ab und entfernt die Kerne. Kürbis samt Deckel werden schon mal im Ofen vorgebraten (bei 200°C Umluft). 
In der Zwischenzeit bereitet man die Füllung zu. Paprika und Bambussprossen werden klein geschnitten und in Olivenöl angebraten. Gegen Ende des Bratens das Currypulver darüber streuen und noch ganz kurz mit anbraten. Nun nur noch die Kokosmilch dazu geben und gut verrühren. 
Nach 15 Minuten Garzeit kann der Kürbis gefüllt werden. Nun geht es für weitere 15 Minuten in den Backofen. Die endgültige Garzeit hängt von der Größe des Kürbis. Am Besten testet man, ob der Kürbis schon gar ist, indem man mit einer Gabel in die Schnittfläche piekst.
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Gebratenes Weißkraut

 



Es muss nicht immer Sauerkraut sein. Gebraten schmeckt Weißkraut auch sehr lecker und verliert dankenswerterweise ein wenig vom "kohligen" Geschmack.


Zutaten (für 4 Portionen als Beilage):
  • 1/2 Weißkrautkopf (ca. 750g)
  • 2 EL Öl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry

Zubereitung:
Das Weißkraut schneidet man mit einem großen Messer in Streifen und brät es etwa 15 Minuten lang in Öl an. Die ein oder andere braungebrannte Stelle macht den würzigen Geschmack aus. Gegen Ende des Braten streue ich Curry darüber. Fertig. 

Nährwerte:
pro 100g: 50kcal; 1,7g Eiweiß; 4,9g Kohlenhydrate; 2,6g Fett
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Was für's Auge

2012:



2010:

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Honig-Curry-Espuma


Curry und süß? Süß-sauer ja, aber süß? Geht nicht. Geht doch! Mal abgesehen davon, dass man mir nachgesagt, ich würde ja einfach alles essen, kann ich Euch garantieren: Es schmeckt ungewöhnlich, aber wirklich nicht schlecht. Zuerst schmeckt man nur die Süße des Honigs, im Abgang kommt dann aber die Schärfe durch. Durch die luftige Konsistenz werden sowohl der Geschmack des Honigs als auch der des Currys intensiviert.

Kerstin von Verboten gut sucht das beste Curry-Dessert. Hier mein Beitrag.
Da das "normale" Currypulver, das sich in meinem Gewürzregal findet, Salz enthält, habe ich noch zusätzlich Curcuma, Ingwer, Coriander und Cumin verwendet. Dadurch versuchte ich, den Salzgehalt meines Currys etwas zu reduzieren. Auf Kerstins Seite findet man einen Shop, bei dem man sich sein Curry selbst zusammenstellen kann. Eine wirklich tolle Idee. Ich würde da einfach das Salz weglassen. Bei allen Gewürzmischungen stört mich jedes Mal der hohe Salzgehalt. Wenn man einen intensiveren Geschmack will, versalzt man sein Gericht automatisch. Nicht toll.



Zutaten:
  • 500ml Sojadrink
  • 60g Honig
  • 1 TL Currypulver
  • 1 Msp Curcuma
  • 1 Msp Ingwerpulver
  • 1 Msp Cardamon
  • 1 Msp Cumin
  • 10g Gelatine
Zubereitung:
Sojadrink, Honig und Gewürze werden in einem Topf aufgekocht. Einige Zeit lasse ich das Ganze stehen, damit die Aromen in die Sojamilch gehen. Die Gelatine weiche ich in ein wenig Wasser ein und rühre sie in die warme Flüssigkeit ein. Bevor ich die Flüssigkeit in die iSi fülle, lasse ich sie erst im Topf abkühlen. Wichtig ist bei diesem Rezept, dass die Flüssigkeit durch ein ganz feines Sieb hindurch in die iSi gefüllt wird, da grobe Körnchen aus dem Currypulver die Düse der iSi verstopfen würde. Dann das gleiche Prozedere wie immer: Verschluss drauf, Kapsel rein und kalt stellen - für mindestens 5 Stunden und am Besten über Nacht. Diesesmal wieder mit dem Verschluss nach unten, da sonst die gelierte Masse am Boden klebt.  

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Quittenkäse

Käse mit Quitten? Schmeckt bestimmt auch gut. Muss ich mal ausprobieren. Aber jetzt geht es nicht um das feste Milcherzeugnis, sondern um ein in der Konsistenz dem Käse ähnelnden - daher der Name - Konfekt. Es war lange Zeit ein ganz typische Leckerei der Adventszeit. Aber man braucht sehr viel Geduld: Drei bis vier Wochen Trocknungszeit sollte man dem Quittenkäs schon gönnen, bevor man sich über ihn hermacht.

Zutaten (ca. 100 Stück):
  • 1 kg Quitten
  • 600g Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • 100g Walnusskerne, grob gehackt
  • 4 große viereckige Backoblaten
Zuberitung:
Die Quitten werden mit einem Tuch gut abgerieben, damit der Flaum weggeht. Dann wasche ich sie, viertele sie und entferne das Kerngehäuse. In ein wenig Wasser werden die Quittenviertel eine dreiviertel Stunde lang bei geschlossenem Deckel weich gekocht. Die Quittenmasse wird dann durch ein Sieb passiert. Am einfachsten geht das mit einer Passiermühle. Die Masse wird gewogen und man gibt nun die gleiche Menge an Zucker, sowie den Zitronensaft hinzu. Und nun heißt es Rühren. Die Masse wird unter ständigem Rühren so lange gekocht, bis sie fest wird. Zum Schluss werden die grob gehackten Walnüsse untergehoben. Eine viereckige Auflaufform lege ich mit Backpapier aus und streiche Masse ca. 0,5 cm hoch drauf. Das Ganze lasse ich zwei Tage lang trocknen. Dann nehme ich ein zweites Backpapier und lege es auf die Oberfläche. Dann wird der Quittenkäse gestürzt, so dass auch die untere Seite etwas trocknen kann. Wieder zwei Tage warten. Nach zwei Tagen die Oblaten oben drauf legen. Wieder zwei Tage trocknen. Dann wieder umdrehen (immer ein Backpapier unterlegen) und Oblaten auf die andere Seite legen. Wieder zwei Tage trocknen lassen.
Danach kann man die Masse in mundgerechte Stücke schneiden. Es ist etwas schwierig, da die Oblaten dazu neigen, allzu schnell zu platzen. Es kommt sicherlich das ein oder andere unansehnliche Stück dabei heraus. Macht aber nichts - mit einem Happs ist alles weg ;-). Auch jetzt sind die Dinger noch etwas weich. Je länger man wartet, umso trockener werden sie.

Nährwerte:
pro 100g: 394kcal; 2,1g Eiweiß; 77,3g Kohlenhydrate; 7,7g Fett
pro Stück:  34,5kcal; 0,2g Eiweiß; 6,8g Kohlenhydrate; 0,7g Fett
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Linsen-Dattel-Curry

Das Vorratskochen war heute mit den drei verschiedenen Chilis noch nicht zu Ende. Es folgte noch ein Linsencurry. Zum Curry passt natürlich am Besten Reis. Diesen bereite ich selbstverständlich erst vor dem Verspeisen zu. Reis einzufrieren ginge selbst mir zu weit ;-)


Zutaten:
  • 250g getrocknete Linsen
  • 125g getrocknete Datteln
  • 3 EL Currypulver
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Salz
  • 175g Joghurt
  • 80g Schlagsahne
Zubereitung:
Zunächst werden die Linsen für knapp 30 Minuten nach Packungsanleitung gekocht. Die Datteln schneide ich in kleine Würfel. Sobald die Linsen gar sind, mische ich die restlichen Zutaten dazu und lasse alles noch ein wenig weiter köcheln. Fertig.

Nährwerte:
pro 100g: 154kcal; 7,6g Eiweiß; 22,7g Kohlenhydrate; 3,4g Fett

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Chili con carne



Zu guter Letzt noch der Klassiker: Chili con carne.
Chili con carne gilt als der Inbegriff mexikanischen Essens. Aber was muss ich da auf Wikipedia lesen: Das Gericht stammt gar nicht aus Mexiko, sondern aus dem Süden der USA.
Wer wirklich originalgetreu bleiben will, nimmt den Mexikanischen Oregano. Aber ich habe mir - ehrlich gesagt - noch nicht mal die Mühe gemacht, zu schauen, ob es den bei uns auch zu kaufen gibt. 

Zutaten:
  • 250g getrocknete rote Kidneybohnen (oder 1 Dose Kidneybohnen)
  • 400g Hackfleisch
  • 4 EL Öl
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen 
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500g passierte Tomaten
  • 250ml Wasser
  • Salz, Pfeffer, 
  • 2 Lorbeerblätter, 
  • 1 EL gerebelter Oregano
  • 4 getrocknete Chilischoten, 1 Msp. Kreuzkümmel
Zubereitung:
Die Bohnen werden zunächst für mindestens 2 Stunden in möglichst kalkfreien Wasser gekocht. Einweichen verringert die Kochzeit. Alternativ kann man Dosenbohnen verwenden. 
Zwiebel und Knoblauch werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Chilischoten werden kleingehackt. 
 
Das Öl erhitze ich in einem großen Topf und brate darin das Hackfleisch, die Zwiebel und den Knoblauch an. Wenn alles schön angebraten ist, gibt man das Tomatenmark und hinzu und lässt es leicht "karamellisieren". Dann gibt man die Tomaten, 250ml Wasser und die Gewürze hinzu. Das Ganze muss nun mindestens eine halbe Stunde lang köcheln, damit sich die Gewürzaromen entfalten und die Schärfe der Chilischoten schön entwickeln kann. Wird das Chili zu fest, fügt man noch Wasser hinzu. Ab und zu rührt man um.
 
Zum Schluss gibt man die Bohnen hinzu und lässt das Chili nochmal für 14 Minunten köcheln.
 
Nährwerte
pro 100g: 115kcal; 7,9g Eiweiß; 9,9g Kohlenhydrate; 2,1g Fett
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Tofu-Chili



Zutaten (für 4 Portionen):
  • 250g getrocknete rote Kidneybohnen (oder 1 Dose Kidneybohnen)
  • 200g schnittfester Tofu
  • 2 EL Öl
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250g passierte Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Mais, abgetropft (285g)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 gehäufter Esslöffel Paprikapulver
  • 2 getrocknete Chilischoten
Zubereitung:
Die Bohnen werden zunächst für mindestens 2 Stunden in möglichst kalkfreien Wasser gekocht. Einweichen verringert die Kochzeit. Am Besten hält man sich an die Zubereitungshinweise auf der Verpackung. Nach dem Kochen lasse ich die Bohnen immer in einem Sieb abtropfen. Alternativ kann man Dosenbohnen verwenden. Diese sind schon gebrauchsfertig gekocht.
Den Tofu schneidet man in Würfel. Zwiebel und Knoblauch werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Chilischoten werden kleingehackt. Mit dem Öl brät man dem Tofu und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in einer Pfanne gut an. Wenn alles schön angebraten ist, gibt man das Tomatenmark und hinzu und lässt es leicht "karamellisieren". Das Ganze wird dann zusammen mit den übrigen Zutaten in einen großen Topf gegeben und mindestens eine halbe Stunde lang köcheln gelassen. Wenn das Chili zu fest wirkt, kann man noch etwas Wasser oder Gemüsebrühe hinzugeben,.
 
Nährwerte: 
pro 100g:  98kcal; 6,1g Eiweiß; 12,5g Kohlenhydrate; 2,5g Fett
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Chili mit Hafergrütze



Oft koche ich ja nicht und täglich schon gar nicht. Aber wenn ich koche, dann würde eine ganze Fußballmannschaft davon satt werden. Heute im Angebot: Dreierlei Chili (Chili con carne, Tofu-Chili und Chili mit Hafergrütze).
Die Zutatenmenge für das Chili mit Hafergrütze ist hier für 4 Portionen gerechnet. Ich nahm natürlich die doppelte Menge.
Das Hackfleisch wird in diesem Rezept durch Hafergrütze ersetzt. Hafergrütze sind geschälte und grob gebrochene Haferkörner. Man kann Hafergrütze wie Reis als Beilage oder für Eintöpfe verwenden.

 Zutaten (für 4 Portionen): 
  • 250g getrocknete rote Kidneybohnen (oder eine große Dose Kidneybohnen)
  • 2 EL Öl
  • 125g Hafergrütze
  • 1000ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 375g passierte Tomaten
  • 1 Dose Mais (285g)
  • 1 gehäufter Esslöffel Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer, 2 getrocknete Chilischoten

Zubereitung:
Die Bohnen werden zunächst in möglichst kalkfreien Wasser gekocht. Kalkhaltiges Wasser würde die Kochzeit weiter verlängern. Das dauert eh schon 2 Stunden, wenn man nicht vorausplant und die Bohnen nicht über Nacht einweicht. Alternativ kann man selbstverständlich auch vorgekochte Bohnen aus der Dose verwenden. Das spart eine jede Menge Zeit.

Einen Esslöffel Öl gibt man in eine Pfanne und röstet die Hafergrütze darin an. Gegen Ende streut man das Paprikapulver drüber und röstet es ebenfalls kurz mit an. Die Gemüsebrühe wird zum Kochen gebracht. Auf ganz kleiner Hitze quellt nun die Hafergrütze in der Gemüsebrühe für ca. 25 Minuten. 

Zwiebel und Knoblauch werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Chilischoten werden kleingehackt. Mit dem restlichen Öl dünstet man Zwiebel- und Knoblauchwürfel in einem großen Topf gut an. Die passierten Tomaten, der Mais und die abgetropften, gekochten Bohnen kommen nun mit in den Topf, ebenso die Gewürze. Das Ganze lässt man eine halbe Stunde köcheln. Zum Schluss kommt dann die gequollene Hafergrütze dazu. Alles wird gut verrührt und nochmals ein wenig köcheln gelassen. Wenn die Konsistenz zu fest ist, kann man noch etwas Wasser hinzugeben. Abschmecken ist hier natürlich wichtig: Man sollte nicht mit Paprikapulver sparen. Zum Schluss auf alle Fälle nach eigenem Geschmack nochmal nachwürzen.

Nährwerte:
pro 100g: 101 kcal; 5g Eiweiß; 15,5g Kohlenhydrate; 2g Fett

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Ziegenfrischkäse-Pralinen


Lange Zeit dachte ich ja, bei den schwarzen Körnern auf dem türkischen Fladenbrot handele es sich um schwarzen Sesam. Aber nein, es ist "Echter Schwarzkümmel". Der wiederum ist eigentlich gar kein Kümmel, sondern der Samen einer Pflanzenart, die zu den Hahnenfußgewächsen gehört. Was Hahnenfußgewächse sind, hat bestimmt jeder von uns mal gewusst - zumindest für zwei Wochen lang, in denen das Thema im Biologieunterricht dran war. Zwiebelsamen, Black Cumin und Nigella sativa sind weitere Bezeichnungen für dieses Gewürz, wobei letztere die einzig eindeutige ist. Erwerben kann man Nigella sativa am Besten in türkischen Supermärkten. Dort lautet die Bezeichnung "çörekotu". 
Auf www.tobiaskocht.com läuft ein tolles Blog-Event: Jeden Monat wird sich einem anderen mediterranen Gewürz gewidmet. Im Oktober ist der Zwiebelsamen dran. Dies hier ist mein Beitrag. 

Zutaten (für 10 Stück):
  • 20g echter Schwarzkümmel 
  • 50g getrocknete Datteln (weiche)
  • 125g Ziegenfrischkäse
Zubereitung:
Der Schwarzkümmel wird in einer Pfanne fettfrei angebraten. So wird er viel aromatischer. Die Datteln werden in kleine Würfel geschnitten und gut mit dem Ziegenfrischkäse vermengt. Aus der Käsemasse werden walnussgroße Kugeln geformt. Den Schwarzkümmel gibt man in einen kleinen Teller und rollt die Käsekugeln darin.  


Nährwerte:
pro Stück: 63 kcal; 2,5g Eiweiß; 4,3g Kohlenhydrate; 3,9g Fett
pro 100g: 322 kcal; 12,9g Eiwei0; 21,9g Kohlenhydrate; 19,9g Fett
Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - ZWIEBELSAMEN - TOBIAS KOCHT! vom 1.10.2012 bis 1.11.2012
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Lauchkuchen



Der Lauchkuchen ist eines jener Gerichte, die unter die Kategorie "einfach, schnell und extrem lecker" fallen. Einen einfachen Mürbeteigboden zubereiten, den Lauch dünsten, noch ein wenig saure Sahne, Eier, Kräuter, Salz und Pfeffer dazu. Wunderbar. Gutes muss nicht kompliziert sein. Hm... es scheint als gelte Ockhams Rasiermesser auch in der Kulinarik.


Zutaten für den Teig:

  • 250g Mehl
  • 125g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:
  • 750 g Lauch, in Ringe geschnitten
  • 2 EL Öl
  • 200g saure Sahne
  • 1 EL Mehl
  • 3 Eier
  • 60g Reibekäse 
  • Gehackte Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zutaten für den Mürbteig mit den Knethaben zunächst zu Krümeln verarbeiten. Danach mit den Händen verkneten bis eine glatte Masse entstanden ist. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 
In der Zwischenzeit putze ich den Lauch und schneide ihn in Ringe. Das Öl erhitze ich in einer Pfanne und dünste die Lauchringe an. Kräuter, Salz und Pfeffer gebe ich dazu und lasse alles etwas auskühlen.
 
Der Teig wird nun ausgerollt. Eine gefettete runde Form wird nun damit ausgelegt. Der Rand sollte ca. 2 cm hoch sein. Der Teig wird mit einer Gabel mehrmals eingestochen.

Die saure Sahne wird mit dem Mehl und den Eiern verquirrlt. Der Käse wird auch noch untergemischt, bevor der Lauch dazukommt. Alles auf dem Teigboden verteilen und das gute Stück für ca. 35 Minuten im auf 200°C (Umluft) vorgeheizten Ofen backen.
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Orangen-Mandel-Kuchen


Über die Idee, ganze Orangen für einen Kuchen zu verwenden, bin ich schon ein paar Mal gestolpert. Man mag es kaum glauben: In diesen leckeren Kuchen kommen weder Mehl noch Butter. Trotzdem ist er wunderbar saftig. 
An sich wäre er damit ein Kanditat für einen low-carb-Kuchen, aber die 200g Zucker machen mir da einen Strich durch die Rechnung. Beim nächsten Mal werde ich versuchen, den Zucker durch Süßstoff zu ersetzen. Mal sehen, was da dabei raus kommt.
Da ich einen besonders farbenprächtigen Kuchen haben wollte, nahm ich statt eines weiteren Eis vier Eigelb. Dieser Kuchen ist nun mein Beitrag für das Highfoodality Blog-Event.
Mit dem übrig bleibenden Eiweiß bereitete ich mir eine Riesenportion Hexenschaum zu.


Zutaten (für eine 22-26cm Springform):
  • 2 unbehandelte Bio-Orangen (optimal: kernlose)
  • 4 Eier
  • 4 Eigelb
  • 200g Zucker
  • 250g gemahlene Mandeln (geschälte)
  • 1 TL Backpulver
Zubereitung:
Die Orangen werden gewaschen und im Ganzen ca. eine Stunde lang in Wasser gekocht. Man nimmt sie aus dem Wasser und schneidet sie auf, um die Kerne zu entfernen. Die ganzen Orangen (mit Schale und allem drum und dran) werden mit dem Stabmixer fein püriert. Die Masse lässt man etwas abkühlen.
Die Eier werden zusammen mit dem Zucker schaumig geschlagen. Mandeln und Backpulver werden vermischt und gemeinsam mit dem Orangenpüree in die Eimasse gerührt.

Die Springform wird gebuttert und mit Zucker ausgestreut. Die Masse fülle ich in die Form und bestreue sie mit ein wenig Zucker. Ab geht's für eine knappe Stunde in den auf 180°C vorgeheizten Backofen (Umluft).

Nährwerte:
pro 100g: 345 kcal; 11,6g Eiweiß; 28g Kohlenhydrate; 20,2g Fett


HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Plätzchen-Marathon 2012



Kokosmakronen - Heidesand - Dreispitze - Butterplätzchen - Bethmännchen - Anisplätzchen - Bärentatzen - Schwarz-Weiß-Gebäck - Zitronenmonde - Zimtsterne - Holländische Moppen - Lavendelherzen - Mokkakugeln - Nougattaler - Orangen-Ingwer-Kringel - Pfeffernüsse - Pflastersteine - Shortbread - Snowcaps - Spritzgebäck - Waldmeister-Tannenbäume - Mohnbusserl - Orangen-Whiskey-Spalten

Das war meine Plätzchenkollektion 2011. 24 verschiedene Plätzchen für 24 Tage im Advent. Was wird wohl dieses Jahr dabei sein? 
Die Holländischen Moppen fliegen auf alle Fälle raus, nachdem sie zwei Jahre hintereinander nicht gut angekommen sind. Dann gibt es Liebhaber-Plätzchen: Die Waldmeistertannenbäume hatten ihre speziellen Fans und auch die Mohnbusserl. Vanillekipferl und Butterplätzchen schmecken natürlich jedem.
Wenn es dann (vielleicht in drei Wochen) ans Backen geht, werde ich ausführlich davon berichten.

Hier die Auflösung: Die Plätzchen 2012
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Lauchgemüse



Zutaten:
  • 1000g Lauch
  • 2 EL Butter, zerlassen
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • 1 EL gehackte Kräuter (Basilikum, Thymian)

Nur ganz wenig Aufwand - daher auch nur wenige Worte:

Lauch putzen und waschen. In Stücke schneiden. In ein wenig Salzwasser bei geschlossenem Deckel 20 Minuten dünsten. Rausnehmen. Abtropfen. In eine angewärmte Auflaufform schichten. Mit den Kräutern bestreuen. Zerlassene Butter darüber. Parmesan darüber. In den auf 180°C vorgeheizten Ofen, bis der Parmesan geschmolzen ist. Fertig.





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