Maronensuppe


"Heiße Maroni, heiße Maroni" tönt es jetzt wieder mancherorts. Die Esskastanie kann aber noch viel mehr: Kastanienplätzchen, Kastanienkuchen, Kastaniencreme... Heute aber gibt's Suppe.
Mit dieser braunen Suppe nehme ich am Blog-Event von Highfoodality teil. Den Monat November widmet er der Farbe braun. "Braune Suppe" - hört sich nach einem Pejorativ an, warum eigentlich?

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors
Zutaten (für 4 Portionen als Vorspeise):
  • 200g vorgegarte Maroni
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Sahne
  • einen kleinen Zweig Thymian
Zubereitung:
Die Zwiebel wird geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Maroni werden ebenfalls in Würfel geschnitten. In einem Topf erhitze ich die Butter und dünste darin die Zwiebel und die Maroni an. Mit der Gemüsebrühe wird dann abgelöscht. 15 Minuten lässt man das Ganze dann köcheln. Zum Abschluss wird die Suppe mit dem Stabmixer fein püriert. Nun noch die Sahne unterrühren und mit dem klein gehackten Thymian würzen. Fertig. Guten Appetit!

Nährwerte:
pro Portion: 147 kcal; 2,1g Eiweiß; 21,6g Kohlenhydrate; 5,8g Fett
pro 100g: 96 kcal; 1,3g Eiweiß; 14,1g Kohlenhydrate; 3,8g Fett
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Vanillekipferl


Kein Weihnachten ohne Vanillekipferl. Mit den Begriffen "Vanille" und "Vanillin" nehme ich es normalerweise nicht ganz so genau. Aber bei den Vanillekipferl steht nicht nur "Vanille" drauf, da ist auch wirklich Vanille drin.

Zutaten (für ca. 100 Stück):
  • 300g Butter
  • 375g Mehl
  • 160g Zucker
  • 2 Eigelb
  • Mark von 2 Vanilleschoten
  • 150g geschälte, gemahlene Mandeln
  • Zum Bestäuben: 50g Puderzucker 
Zubereitung:
Die Mandeln röste ich fettfrei in einer Pfanne kurz an und lasse sie abkühlen.
Aus Butter, Mehl, Zucker, Eigelb, Vanillemark und Mandeln wird dann ein ein glatter Teig geknetet. Am Einfachsten funktioniert dies, indem man die Zutaten mit den Knethaken des Rührgeräts zu Bröseln verarbeitet und diese dann mit den Händen zu einem glatten Teig verknetet. Wenn der Teig sehr weich ist, stellt man ihn für eine Stunde in den Kühlschrank. Den Teig teilt man in acht gleiche Teile. Die Teigstücke formt man lange Rollen, welche man dann in kleine Stücke schneidet. (Oder man hat es im Gefühl, immer ungefähr gleich große Stücke aus dem Teig zu rupfen.)
Aus den Stücken formt man mit den Händen zunächst eine Kugel und rollt sie dann mit den Handflächen zu an den Enden spitz zulaufende Rollen. Diese nun nur noch in Form biegen und auf das Backblech legen. 
10 Minuten im 180°C heißen Ofen (Umluft) reichen aus, um die Vanillekipferl zu backen. Sie sollten nämlich schön hell bleiben. Nach dem Backen werden sie noch mit Puderzucker bestäubt.

Nährwerte:
pro Stück: 54 kcal; 0,8g Eiweiß; 4,9g Kohlenhydrate; 3,5g Fett
pro 100g: 557 kcal; 8,2g Eiweiß; 49,3g Kohlenhydrate; 35,7g Fett
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Dreispitze


Ok, der Titel für diese Plätzchen ist eigentlich nichtssagend. Die Form erinnert an einen Dreispitz, jenen Hut mit dreifach hochgeklappter Krempe. Bei den Plätzchen funktioniert es ähnlich: Der Teigkreis wird an drei Seiten von oben gedrückt. Was die Füllung betrifft, so sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich hatte noch weiche, getrocknete Aprikosen übrig - also gab es diesesmal eine fruchtige Füllung.


Zutaten (ca. 68 Stück):
für den Teig:
  • 250g Mehl
  • 1 Prise Backpulver
  • 70g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 125g Butter 
für die Füllung:
  • 1 Eiweiß
  • 50g Zucker
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • geriebene Schale einer halben unbehandelten Orange
  • 50g getrocknete Aprikosen
  • 1 EL Orangensaft
zum Bestreichen:
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
Zubereitung: 
Aus den Zutaten für den Teig knetet man mit den Knethaken des Rührgeräts einen glatten Teig. Zum Schluss knetet man den Teig auf einem bemehlten Backbrett nochmals gut durch. Wenn er beim Verarbeiten zu weich geworden ist, stellt man ihn in Folie gewickelt kalt. Auf einer bemehlten Arbeitsplatte rollt man den Teig dünn aus und sticht runde Plätzchen (Durchmesser: ca. 4 cm) aus.
Die Aprikosen schneide ich in ganz kleine Stückchen und vermenge sie mit den übrigen Zutaten für die Füllung.
Auf jeden Teigkreis gebe ich ein kleines Häufchen Füllung und klappe drei Seiten nach oben und drücke den Teig etwas zusammen. Damit nicht am Ende Füllung übrig bleibt oder gar zu wenig Füllung da ist, verteile ich die Füllung erst auf allen Teigkreisen und forme dann erst die Dreispitze.
Eigelb und Milch werden nun miteinander verquilt. Mit einem Küchenpinsel bestreicht man die Dreispitze. 
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen (Umluft) backen die Dreispitze ca. 15 Minuten.

Nährwerte:
pro Stück: 47 kcal; 0,8g Eiweiß; 5g Kohlenhydrate; 2,6g Fett
pro 100g: 473 kcal; 8,2g Eiweiß; 50,1g Kohlenhydrate; 25,9g Fett

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Lachs auf Tagliatelle mit Safransauce


"Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen, wer will guten Kuchen machen, der muss haben sieben Sachen, Zucker und Salz, Butter und Schmalz, Eier und Mehl, Safran macht den Kuchen gehl."
Wer kennt es nicht, diese alte Kinderlied. Aber heute wird ausnahmsweise mal nicht gebacken. Heute gibt es Lachs auf Tagliatelle mit einer Safran-Sauce.  Das Kochevent von "tobiaskocht" geht in eine neue Runde: Im November dreht sich alles um den Safran. Dieses sehr edle Gewürz kommt in Gewichtmengen von 0,1g daher!



Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - SAFRAN - TOBIAS KOCHT! vom 1.11.2012 bis 1.12.2012

Zutaten (für 2 Personen):
  • 1 Lachsfilet mit Haut (ca. 400g)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 300ml Fischfond
  • 3 EL süße Sahne
  • 3 TL Pernod (oder ein anderer Anisschnaps)
  • 0,2g Safran
Zubereitung:
Das Lachsfilet wird schonend im Dampfgartopf gedämpft. 
In einem kleinen Topf wird dann zunächst eine Mehlschwitze zubereitet: Die Butter wird hineingegeben und erhitzt. Unter ständigem Rühren wird das Mehl darübergestreut. Bevor das Mehl anfängt zu bräunen, löscht man mit dem Fischfond ab. Nun kommen noch die Sahne, der Pernod und der Safran hinzu. Alles kurz aufkochen lassen. Man kann richtig beobachten, wie der Safran die Sauce richtig schön gelb färbt.
Die Nudeln werden entsprechend der Packungsanleitung gekocht. Das Lachsfilet wird in breite Scheiben geschnitten. Auf einem vorgewärmten Teller richtet man alles ganz nach eigenem Gusto an. Guten Appetit!
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Low Carb Waffeln



Heute habe ich mal wieder experimentiert und siehe da, es sind wirklich tolle Waffeln dabei herausgekommen. Wie man an den Nährwerten sieht, bedeutet "Low Carb" nicht kalorienarm, denn 1g Eiweiß enthält genauso viele Kalorien wie 1g Kohlenhydrate.


Zutaten (für 6 Waffeln):
  • 65g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 70ml Milch
  • 50g Schlagsahne
  • 35g Eiweißpulver (ich verwendete Olimp Megastrong)
  • 30g Gluten
  • 1 TL Kakao
  • Flüssigsüßstoff, entsprechend 100g Zucker (Dosierungsanleitung beachten)
  • 1 gestr. TL Backpulver  
  • etwas Buttter für das Waffeleisen
Zubereitung:
Alle Zutaten gebe ich zusammen in eine Schüssel und verrühre sie mit dem Rührgerät 1-2 Minuten lang. Das Waffeleisen wird vorgeheizt und dann mit etwas Butter bestrichen. Die Backzeit der Waffeln lässt sich nicht genau angeben, hängt immer auch vom Waffeleisen ab.


Nährwerte:
pro Waffel: 275kcal; 21,3g Eiweiß; 3,2g Kohlenhydrate; 19,7g Fett
pro 100g: 363kcal; 28,2g Eiweiß; 4,3g Kohlenhydrate; 26g Fett
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Das fränkische Schäufele


Dieses Gericht gibt es nur in Franken!!! Und am allerbesten schmeckt es in Mittelfranken! Nur noch im Badischen kennt man das Schäufele überhaupt. Dort wird es aber gepökelt. Außerhalb des Schäufelelandes wird man beim Metzger vergeblich nach diesem Stück aus der Schweineschulter suchen. Das Besondere ist, dass das Schulterblatt (die "Schaufel") noch mit dran ist. Aus einer Schweineschulter schneidet der Metzger 2-3 Portionen. 
Und nicht zu vergessen das Allerallerbeste am Schäufele: Die Kruste!!!! Dazu wird die Schwarte mit einem Teppichmesser kreuzförmig, im Abstand von 0,5 cm eingeschnitten. 

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Pflastersteine



Pflastersteine basieren auf einem Honigkuchenteig. Honigkuchen hat etwas sehr Ursprüngliches, ist er doch wahrscheinlich der älteste Kuchen der Welt.
Als Backtriebmittel verwendete ich mal wieder Natron. Da Natron eine Säure braucht, um aktiviert zu werden, muss man es mit Zitronensaft mischen. Backpulver ist nichts anderes als ein Gemisch aus Natron und Säure, wobei beide Bestandteile durch Trennmittel voneinander fern gehalten werden und erst nach der Berührung mit Wasser miteinander reagieren. 

Zutaten (ca. 120 Stück):
  • 250g Honig
  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 1 EL Wasser
  • 30g Orangeat
  • 1 Ei
  • 500g Mehl
  • 50g gehackte Mandeln
  • 2 EL Zitronensaft
  • geriebene Zitronenschale
  • 1 TL Zimt
  • 2 TL Natron
  • 70g Hagelzucker

Zubereitung:
Honig, Zucker, Butter und Wasser werden in einem Topf langsam erhitzt, bis sich Butter und Zucker aufgelöst haben. Die Masse wird in eine Rührschüssel gefüllt und soll vor der Weiterverarbeitung gut akkühlen. In der Zwischenzeit hacke ich das Orangeat ganz fein. Das Natron wird in dem Zitronensaft aufgelöst. Mit den Knethaken des Rührgerät werden Orangeat, Mehl, Ei, Mandeln, Zitronenschale, Zimt und Natron unter die Honigmasse gerührt. Erscheint der Teig noch zu klebrig, fügt man etwas Mehl hinzu. 
Den Hagelzucker schüttet man auf einen flachen Teller. Mit bemehlten Händen formt man aus dem Teig kleine Kugeln (ca. 2 cm Durchmesser), drückt sie in den Hagelzucker und legt sie mit etwas Abstand voneinader auf das Backblech. 15 Minuten lang backen sie im auf 180°C vorgeheizten Backofen (Umluft). Am Besten beobachtet man sie während des Backes, sie sollen nämlich nicht zu dunkel werden. Lieber nimmt man sie etwas eher aus dem Ofen.


Nährwerte:
pro 100g: 428 kcal; 6,7g Eiweiß; 72,1g Kohlenhydrate; 11,8g Fett
pro Stück: 37 kcal; 0,6g Eiweiß; 6,2g Kohlenhydrate; 1g Fett

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Pfeffernüsse



"Pfefferkuchen" ist nur eine andere Bezeichnung für Lebkuchen. Als "Pfeffer" bezeichnete man früher alle Gewürze aus dem fernen Orient. In meinen Pfeffernüssen ist aber tatsächlich Pfeffer drin, und zwar weißer Pfeffer, dessen Geschmack doch ein sehr eigener ist und sich von dem des schwarzen Pfeffers doch deutlich unterscheidet. Weißer Pfeffer ist zwar die gleiche Frucht wie schwarzer Pfeffer, wird aber anders verarbeitet.

Pfeffernüsse sind ein typisches Adventsgebäck und halten lange durch: Je länger sie liegen bleiben, umso besser schmecken sie.


Zutaten (ca. 60 Stück):
  • 2 Eier
  • 200g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 30g gemahlene Mandeln (ohne Schale)
  • 1 TL Kakaopulver
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 gestr. TL weißer Pfeffer
  • 250g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 200g Puderzucker
  • 2 EL Wasser
Zubereitung:
Das Mehl wird zunächst mit dem Backpulver gut vermischt. In einer anderen Schüssel schlage ich die Eier schaumig. Unter weiterem Rühren kommen Zucker, Vanillezucker, Mandeln, Kakopulver, Zimt und Pfeffer hinzu. Dann einen Teil der Mehl-Backpulver unterrühren, und zwar soviel wie die Rührstäbe noch mitmachen. Den Rest der Mehl knetet man auf dem Backbrett unter und formt aus dem Teig eine Kugel. Diese wickelt man in Frischhaltefolie und lässt sie mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen. Aus dem Teig formt man ca. 2 cm dicke Kugeln. Am Einfachsten funktioniert das, indem man den Teig zweiteilt, jeweils eine Rolle formt und diese dann in Stücke schneidet. So erhält man annähernd gleich große Teigbatzen, die dann mit den Händen zu Kugeln geformt werden. Mit etwas Abstand voneinander setzt man die Kugeln auf das Backblech und backt sie für ca. 10 Minuten im 180°C heißen Backofen (Umluft). Auf einem Kuchenrost lässt man die Pfeffernüsse erkalten. Zu guter Letzt erhalten sie ihre Zuckerglasur. Der Puderzucker wird mit dem Wasser zu einem zählflüssigen Guss verrührt. Da muss man ein bisschen herumprobieren. Je mehr Wasser man hinzufügt, umso dünner wird die Zuckerglasur. Mit einem Küchenpinsel oder einem Messer werden die Pfeffernüsse überzogen.
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Shortbread



Walkers Shortbread - die Kekse mit der Verpackung im Schottenrocklook - gibt es mittlerweile nicht mehr nur in den Duty-Free-Shops am Flughafen. Shortbread ist ein schottisches Gebäck. "Short" heißt nicht nur kurz, sondern auch "mürbe": Shortbread ist also ein Mürbeteiggebäck. Das Rezept ist ganz einfach und folgt dem 4:2:1 Prinzip: 4 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Zucker. In unserem Fall muss man Salzbutter nehmen. So gut wie die berühmten Walkers ist mein Gebäck wohl nicht geworden, schon allein die Optik lässt zu wünschen übrig. Dafür sind sie aber mit viel Liebe gemacht ;-)


Zutaten:
  • 375g Mehl
  • 250g Salzbutter (oder normale Butter und 1 gehäufter Teelöffel Salz)
  • 125g Zucker
Zubereitung:
Mehl, Salzbutter und Zucker mit den Knethaken zu Krümeln verarbeiten und anschließend auf dem Backbrett einen geschmeidigen Teig kneten. Den Teig etwa ein Zentimeter dick ausrollen und kalt stellen. Wenn der Teig richtig fest ist, schneidet man ihn mit Lineal und Messer in die gewünschte Form (z.B, 5x1 cm). Mit einer Gabel sticht man die Löcher in die Shortbread-"Finger" und legt sie mit etwas Abstand voneinander auf das Backblech. Bei ca. 150°C (Umluft) backt man sie ca. 30 Minuten lang. Sie sind fertig, wenn sie schön goldgelb sind. Am Besten lässt man sie auf dem Backblech auskühlen, da sie im heißen Zustand sehr empfindlich sind und leicht zerbrechen können.
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Kokosmakronen



Und wieder ein Klassiker: Kokosmakronen. Die wurden doch bestimmt nur erfunden, um dem überzähligen Eiweiß Herr zu werden. Das Rezept ist denkbar einfach: Eischnee mit ganz viel Zucker steif schlagen und dann Kokosraspeln unterheben. Ich habe das Rezept noch mit Kokossirup verfeinert. Das macht die Makronen etwas saftiger und intensiviert den Kokosgeschmack.
Eine Rennaissance erleben die Makronen ja derzeit in den "Macarons". Diese sind im Grunde nichts anderes als die guten alten Makronen. Halt ein wenig eingefärbt und zwei zusammengeklebt mit einer Füllung. Ich werde dieses Jahr auch wieder die Mohnbusserl - ein altes Rezept meiner Urgroßmutter - backen. Dabei handelt es sich auch um je zwei Makronen, die mit Marmelade miteinander verbunden werden. Wie heißt es schon in der Bibel: "Es gibt nichts Neues unter der Sonne..."

Letztes Jahr habe ich die Makronenmasse mit einem Spritzbeutel auf die Oblaten gespritzt. Das sieht zwar besser aus, aber mir gefällt nicht, dass die Oblaten dann immer etwas überstehen. Diesesmal habe ich die Masse einfach mit einem Teelöffel auf die Oblaten "geschmiert".

Zutaten (für ca. 90 Stück):
  • 4 Eiweiß (bei mir waren es genau 115g)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250g feinster Backzucker
  • 50ml Kokossirup
  • 250g Kokosrapeln
  • 90 Backoblaten
Zubereitung:
Das Eiweiß zusammen mit dem Zitronensaft steif schlagen. Den Zucker und den Sirup nach und nach hinzugeben. Das Eiweiß so lange schlagen, bis es richtig steif, d.h. "schnittfest" ist. Am besten funktioniert das mit der Küchenmaschine. Da hat man dann beide Hände frei und kann derweil die nächste Plätzchensorte zubereiten. 
Dann hebt man die Kokosraspeln unter. Mit Hilfe eines kleinen Löffels schmiert man die Masse auf die Backoblaten. Auf dem Backblech kann man die Kokosmakronen dicht an dicht legen, da sie ja nicht mehr aufgehen. So richtig gebacken werden die Makronen nicht, sondern eher getrocknet. Im 130°C heißen Ofen verweilen sie ca. 45 Minuten. Dabei lässt man die Backofentür einen Spalt breit offen, indem man z.B. ein zusammen gefaltetes Küchenhandtuch reinklemmt. Dabei kann auch nichts ankokeln, da der Ofen nicht sonderlich heiß ist.

Nährwerte:
pro 100g: 497 kcal; 5g Eiweiß; 56g Kohlenhydrate; 26g Fett
pro Stück: 33 kcal; 0,3g Eiwei0; 3,7g Kohlenhydrate; 1,7g Fett
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Snowcaps


Es ist soweit. Heute war der 1. Tag des Plätzchen-Marathons 2012. Alles ist genau vorgeplant. Alle Zutaten sind eingekauft: 3 kg Butter, 50 Eier, 1700g Mandeln, 500g Kuvertüre, 1 kg Puderzucker, 7 kg Mehl, 4 kg Zucker. Nur, um die Hauptzutaten zu nennen.

Fünf Sorten standen heute auf dem Programm: Snowcaps, Pfeffernüsse, Mokkakugeln, Pflastersteine und Kokosmakronen.

Snowcaps – was ist das denn? Sie werden auch "Crackeled cookies" genannt. Aha. Hm, wie soll man sie nennen? Wie auch immer – diese kleinen Dinger, die an schneebedeckte Bergipfel erinnern, gehören nun wahrlich nicht zum klassischen Weihnachtsgebäck, machen sich aber optisch und geschmacklich sehr gut auf jedem Plätzchenteller.

Zutaten (für ca. 40 Stück):
  • 50g Butter
  • 50g dunkle Kuvertüre
  • 60g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 100g Vollkornmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 80g Puderzucker
Zubereitung:
Die Kuvertüre hacke ich in kleine Stückchen und schmelze sie zusammen mit der Butter in einer großen Metallschüssel über einem Wasserbad. Die Butter-Schokoladen-Masse lässt man vor der Weiterverarbeitung abkühlen. Das Mehl wird mit dem Backpulver vermischt. Nach dem Abkühlen werden Ei, Eigelb und Zucker untergerührt. Anschließend wird noch das Mehl untergehoben.
Wichtig ist nun, dass der Teig richtig kalt wird. Er sollte mindestens zwei Stunden im Kühlschrank bleiben. Aus dem Teig formt man walnussgroße Kugeln, wälzt die Kugeln in Puderzucker und setzt sie mit genügend Abstand voneinander auf das Backblech.
Sie sollten sofort gebacken oder wieder kaltgestellt wird. Wird nämlich der Teig warm, gehen die Kugeln ganz schnell in die Breite und es entstehen keine "Berge" sondern "Flachland"-Cookies.
In 15 Minuten bei 180°C Umluft sind die Snowcaps fertig.

Nährwerte:
pro 100g: 456 kcal; 8,8g Eiweiß; 55,6g Kohlenhydrate; 22,6g Fett
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Salbei-Dorade


Diesesmal landete die Dorade wieder in der Pfanne. Auch diese Zubereitungsart besticht durch ihre Einfachheit. Mit Kräutern gefüllt, wird der Fisch langsam in der Pfanne gebraten und nimmt die Aromen der Kräuter an. Den Kopf lasse ich immer dran: Es schaut halt einfach besser aus und außerdem befinden sich die besten Teile eines Fisches im Kopf: Die beiden Bäckchen. Diese einfach wegzuwerfen, wäre wahrlich eine Verschwendung.

Das Fleisch dieses Mittelmeerfisches ist weiß und fest und sehr fettarm. Seinen Namen verdankt er dem goldfarbenen Streifen zwischen den Augen.
Gefüllt habe ich die Dorade mit Salbei. Nachdem der Salbei in meinem Kräuterbeet geradezu explodiert ist, muss er jetzt auch mal verwendet werden. Traditionell wird Salbei ja eher für fette Fleischgerichte verwendet, verleiht aber auch Fisch ein sehr feines Aroma.

Zutaten (für 1 Portion):
  • 1 Dorade (ca. 350g)
  • 1 Büschel Salbei
  • 4 EL Olivenöl 
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Die Dorade waschen und trocken tupfen. Mit einem scharfen Messer die Seiten quer einschneiden. Den Fisch salzen und pfeffern. Die Salbeiblätter waschen und einen Teil in die Bauchhöhle des Fisches stopfen. Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Einige Salbeiblätter zusammen mit dem Fisch in die Pfanne geben und den Fisch bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten. 7-10 Minuten pro Seite dürften reichen. Es ist wichtig, dass die Pfanne nicht zu heiß wird, sonst verbrennt die Haut des Fisches, während das Innere noch roh ist.



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Gefüllter Hokkaido asiatisch




Dieser süße, kleine Hokkaido wuchs in meinem Garten, ganz ohne mein Zutun. Heute gings ihm - im wahrsten Sinne des Wortes - an den Kragen. Ihm wurde aber die Ehre zu Teil, noch bis zum Verzehr mit seiner ganzen Pracht glänzen zu dürfen.

Zutaten:
  • 2 kleine Hokkaidokürbisse (je ca. 500g)
  • 2 rote Paprika
  • 1 EL Öl
  • 1 Glas Bambussprossen
  • 100 ml Kokosnussmilch
  • 1 gehäufter TL Currypulver
Zubereitung:
Die Kürbisse gut abwaschen - die Schale wird schließlich beim Hokkaido auch verzehrt. Den unteren Stilansatz (oder wie auch immer man das untere Ding am Kürbis nennt) ein klein wenig abschneiden, so dass der Kürbis auf dem Backblech nicht umherkugelt. Der "Deckel" des Kürbis schneidet man ab und entfernt die Kerne. Kürbis samt Deckel werden schon mal im Ofen vorgebraten (bei 200°C Umluft). 
In der Zwischenzeit bereitet man die Füllung zu. Paprika und Bambussprossen werden klein geschnitten und in Olivenöl angebraten. Gegen Ende des Bratens das Currypulver darüber streuen und noch ganz kurz mit anbraten. Nun nur noch die Kokosmilch dazu geben und gut verrühren. 
Nach 15 Minuten Garzeit kann der Kürbis gefüllt werden. Nun geht es für weitere 15 Minuten in den Backofen. Die endgültige Garzeit hängt von der Größe des Kürbis. Am Besten testet man, ob der Kürbis schon gar ist, indem man mit einer Gabel in die Schnittfläche piekst.
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Gebratenes Weißkraut

 



Es muss nicht immer Sauerkraut sein. Gebraten schmeckt Weißkraut auch sehr lecker und verliert dankenswerterweise ein wenig vom "kohligen" Geschmack.


Zutaten (für 4 Portionen als Beilage):
  • 1/2 Weißkrautkopf (ca. 750g)
  • 2 EL Öl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry

Zubereitung:
Das Weißkraut schneidet man mit einem großen Messer in Streifen und brät es etwa 15 Minuten lang in Öl an. Die ein oder andere braungebrannte Stelle macht den würzigen Geschmack aus. Gegen Ende des Braten streue ich Curry darüber. Fertig. 

Nährwerte:
pro 100g: 50kcal; 1,7g Eiweiß; 4,9g Kohlenhydrate; 2,6g Fett
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Was für's Auge

2012:



2010:

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Honig-Curry-Espuma


Curry und süß? Süß-sauer ja, aber süß? Geht nicht. Geht doch! Mal abgesehen davon, dass man mir nachgesagt, ich würde ja einfach alles essen, kann ich Euch garantieren: Es schmeckt ungewöhnlich, aber wirklich nicht schlecht. Zuerst schmeckt man nur die Süße des Honigs, im Abgang kommt dann aber die Schärfe durch. Durch die luftige Konsistenz werden sowohl der Geschmack des Honigs als auch der des Currys intensiviert.

Kerstin von Verboten gut sucht das beste Curry-Dessert. Hier mein Beitrag.
Da das "normale" Currypulver, das sich in meinem Gewürzregal findet, Salz enthält, habe ich noch zusätzlich Curcuma, Ingwer, Coriander und Cumin verwendet. Dadurch versuchte ich, den Salzgehalt meines Currys etwas zu reduzieren. Auf Kerstins Seite findet man einen Shop, bei dem man sich sein Curry selbst zusammenstellen kann. Eine wirklich tolle Idee. Ich würde da einfach das Salz weglassen. Bei allen Gewürzmischungen stört mich jedes Mal der hohe Salzgehalt. Wenn man einen intensiveren Geschmack will, versalzt man sein Gericht automatisch. Nicht toll.



Zutaten:
  • 500ml Sojadrink
  • 60g Honig
  • 1 TL Currypulver
  • 1 Msp Curcuma
  • 1 Msp Ingwerpulver
  • 1 Msp Cardamon
  • 1 Msp Cumin
  • 10g Gelatine
Zubereitung:
Sojadrink, Honig und Gewürze werden in einem Topf aufgekocht. Einige Zeit lasse ich das Ganze stehen, damit die Aromen in die Sojamilch gehen. Die Gelatine weiche ich in ein wenig Wasser ein und rühre sie in die warme Flüssigkeit ein. Bevor ich die Flüssigkeit in die iSi fülle, lasse ich sie erst im Topf abkühlen. Wichtig ist bei diesem Rezept, dass die Flüssigkeit durch ein ganz feines Sieb hindurch in die iSi gefüllt wird, da grobe Körnchen aus dem Currypulver die Düse der iSi verstopfen würde. Dann das gleiche Prozedere wie immer: Verschluss drauf, Kapsel rein und kalt stellen - für mindestens 5 Stunden und am Besten über Nacht. Diesesmal wieder mit dem Verschluss nach unten, da sonst die gelierte Masse am Boden klebt.  

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Quittenkäse

Käse mit Quitten? Schmeckt bestimmt auch gut. Muss ich mal ausprobieren. Aber jetzt geht es nicht um das feste Milcherzeugnis, sondern um ein in der Konsistenz dem Käse ähnelnden - daher der Name - Konfekt. Es war lange Zeit ein ganz typische Leckerei der Adventszeit. Aber man braucht sehr viel Geduld: Drei bis vier Wochen Trocknungszeit sollte man dem Quittenkäs schon gönnen, bevor man sich über ihn hermacht.

Zutaten (ca. 100 Stück):
  • 1 kg Quitten
  • 600g Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • 100g Walnusskerne, grob gehackt
  • 4 große viereckige Backoblaten
Zuberitung:
Die Quitten werden mit einem Tuch gut abgerieben, damit der Flaum weggeht. Dann wasche ich sie, viertele sie und entferne das Kerngehäuse. In ein wenig Wasser werden die Quittenviertel eine dreiviertel Stunde lang bei geschlossenem Deckel weich gekocht. Die Quittenmasse wird dann durch ein Sieb passiert. Am einfachsten geht das mit einer Passiermühle. Die Masse wird gewogen und man gibt nun die gleiche Menge an Zucker, sowie den Zitronensaft hinzu. Und nun heißt es Rühren. Die Masse wird unter ständigem Rühren so lange gekocht, bis sie fest wird. Zum Schluss werden die grob gehackten Walnüsse untergehoben. Eine viereckige Auflaufform lege ich mit Backpapier aus und streiche Masse ca. 0,5 cm hoch drauf. Das Ganze lasse ich zwei Tage lang trocknen. Dann nehme ich ein zweites Backpapier und lege es auf die Oberfläche. Dann wird der Quittenkäse gestürzt, so dass auch die untere Seite etwas trocknen kann. Wieder zwei Tage warten. Nach zwei Tagen die Oblaten oben drauf legen. Wieder zwei Tage trocknen. Dann wieder umdrehen (immer ein Backpapier unterlegen) und Oblaten auf die andere Seite legen. Wieder zwei Tage trocknen lassen.
Danach kann man die Masse in mundgerechte Stücke schneiden. Es ist etwas schwierig, da die Oblaten dazu neigen, allzu schnell zu platzen. Es kommt sicherlich das ein oder andere unansehnliche Stück dabei heraus. Macht aber nichts - mit einem Happs ist alles weg ;-). Auch jetzt sind die Dinger noch etwas weich. Je länger man wartet, umso trockener werden sie.

Nährwerte:
pro 100g: 394kcal; 2,1g Eiweiß; 77,3g Kohlenhydrate; 7,7g Fett
pro Stück:  34,5kcal; 0,2g Eiweiß; 6,8g Kohlenhydrate; 0,7g Fett
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Linsen-Dattel-Curry

Das Vorratskochen war heute mit den drei verschiedenen Chilis noch nicht zu Ende. Es folgte noch ein Linsencurry. Zum Curry passt natürlich am Besten Reis. Diesen bereite ich selbstverständlich erst vor dem Verspeisen zu. Reis einzufrieren ginge selbst mir zu weit ;-)


Zutaten:
  • 250g getrocknete Linsen
  • 125g getrocknete Datteln
  • 3 EL Currypulver
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Salz
  • 175g Joghurt
  • 80g Schlagsahne
Zubereitung:
Zunächst werden die Linsen für knapp 30 Minuten nach Packungsanleitung gekocht. Die Datteln schneide ich in kleine Würfel. Sobald die Linsen gar sind, mische ich die restlichen Zutaten dazu und lasse alles noch ein wenig weiter köcheln. Fertig.

Nährwerte:
pro 100g: 154kcal; 7,6g Eiweiß; 22,7g Kohlenhydrate; 3,4g Fett

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Chili con carne



Zu guter Letzt noch der Klassiker: Chili con carne.
Chili con carne gilt als der Inbegriff mexikanischen Essens. Aber was muss ich da auf Wikipedia lesen: Das Gericht stammt gar nicht aus Mexiko, sondern aus dem Süden der USA.
Wer wirklich originalgetreu bleiben will, nimmt den Mexikanischen Oregano. Aber ich habe mir - ehrlich gesagt - noch nicht mal die Mühe gemacht, zu schauen, ob es den bei uns auch zu kaufen gibt. 

Zutaten:
  • 250g getrocknete rote Kidneybohnen (oder 1 Dose Kidneybohnen)
  • 400g Hackfleisch
  • 4 EL Öl
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen 
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500g passierte Tomaten
  • 250ml Wasser
  • Salz, Pfeffer, 
  • 2 Lorbeerblätter, 
  • 1 EL gerebelter Oregano
  • 4 getrocknete Chilischoten, 1 Msp. Kreuzkümmel
Zubereitung:
Die Bohnen werden zunächst für mindestens 2 Stunden in möglichst kalkfreien Wasser gekocht. Einweichen verringert die Kochzeit. Alternativ kann man Dosenbohnen verwenden. 
Zwiebel und Knoblauch werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Chilischoten werden kleingehackt. 
 
Das Öl erhitze ich in einem großen Topf und brate darin das Hackfleisch, die Zwiebel und den Knoblauch an. Wenn alles schön angebraten ist, gibt man das Tomatenmark und hinzu und lässt es leicht "karamellisieren". Dann gibt man die Tomaten, 250ml Wasser und die Gewürze hinzu. Das Ganze muss nun mindestens eine halbe Stunde lang köcheln, damit sich die Gewürzaromen entfalten und die Schärfe der Chilischoten schön entwickeln kann. Wird das Chili zu fest, fügt man noch Wasser hinzu. Ab und zu rührt man um.
 
Zum Schluss gibt man die Bohnen hinzu und lässt das Chili nochmal für 14 Minunten köcheln.
 
Nährwerte
pro 100g: 115kcal; 7,9g Eiweiß; 9,9g Kohlenhydrate; 2,1g Fett
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Tofu-Chili



Zutaten (für 4 Portionen):
  • 250g getrocknete rote Kidneybohnen (oder 1 Dose Kidneybohnen)
  • 200g schnittfester Tofu
  • 2 EL Öl
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250g passierte Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Mais, abgetropft (285g)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 gehäufter Esslöffel Paprikapulver
  • 2 getrocknete Chilischoten
Zubereitung:
Die Bohnen werden zunächst für mindestens 2 Stunden in möglichst kalkfreien Wasser gekocht. Einweichen verringert die Kochzeit. Am Besten hält man sich an die Zubereitungshinweise auf der Verpackung. Nach dem Kochen lasse ich die Bohnen immer in einem Sieb abtropfen. Alternativ kann man Dosenbohnen verwenden. Diese sind schon gebrauchsfertig gekocht.
Den Tofu schneidet man in Würfel. Zwiebel und Knoblauch werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Chilischoten werden kleingehackt. Mit dem Öl brät man dem Tofu und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in einer Pfanne gut an. Wenn alles schön angebraten ist, gibt man das Tomatenmark und hinzu und lässt es leicht "karamellisieren". Das Ganze wird dann zusammen mit den übrigen Zutaten in einen großen Topf gegeben und mindestens eine halbe Stunde lang köcheln gelassen. Wenn das Chili zu fest wirkt, kann man noch etwas Wasser oder Gemüsebrühe hinzugeben,.
 
Nährwerte: 
pro 100g:  98kcal; 6,1g Eiweiß; 12,5g Kohlenhydrate; 2,5g Fett
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