Polentaschnitten mit Gemüse


Maisgrieß ist für viele ein ungewohntes Lebensmittel. Die erste Assoziation ist oftmals: Viehfutter.
Dabei ist es in vielen Ländern in der Mittelmeerregion und am Balkan eine unverzichtbares Element der alltäglichen Küche. In Italien nennt man ihn "Polenta".
Ich wollte nun unbedingt mal Polentaschnitten machen. Aber was dazu? Ich wollte mir keinen allzu großen Aufwand machen und entschied mich für tiefgefrorenes Mischgemüse mit Speck.

Polentaschnitten mit Gemüse
für 6 Portionen


Zutaten für die Polentaschnitten:
  • 300g Maisgrieß
  • 900ml Gemüsebrühe
  • 3-4 EL Olivenöl
Zutaten für das Gemüse:
  • 125g Katenschinken / Speck
  • 100g Schlagsahne
  • 250ml Gemüsebrühe
  • 1 Beutel (750g) Mischgemüse
  • 2 TL Speisestärke
Zubereitung:
Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Den Maisgrieß unter ständigem Rühren dazugeben. Bei geringer Hitze ca. 15-20 Minuten lang quellen lassen. Dabei ab und zu umrühren. Wenn die Masse zu fest wird, eventuell ein wenig Wasser hinzufügen. Eine rechteckige Form (ca 25x25) mit Öl einpinseln. Man braucht aber nicht unbedingt eine solche Form. Ein Backblech tut es auch. Dann sind halt die Ränder ein wenig "ausgefranst". Die Masse in die Form geben und glatt streichen. Gut auskühlen lassen. Die Masse wird dabei fester. Danach auf die Arbeitsplatte stürzen und in 16 Dreiecke schneiden. Die Dreiecke mit Öl einpinseln und auf das Backblech legen. Im 180°C (Umluft) heißen Backofen ca. 20 Minuten braten. Die genaue Zeit richtig sich nach der persönlichen Vorliebe. Am Besten beobachtet man die Schnitten gegen Ende der Backzeit, damit sie nicht zu dunkel werden.

Den Katenschinken in einem Topf fettfrei anbraten (er bringt genug eigenes Fett mit). Das tiefgefrorene Gemüse und die Gemüsebrühe dazugeben und kurz aufkochen. Die Sahne hinzugeben und ein wenig mitkochen lassen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser auflösen und zum Gemüse geben. Ebenfalls kurz aufkochen lassen. Dabei gut umrühren.

Nährwerte:
pro 100g Polentaschnitten: 165 kcal; 2,9g Eiweiß; 29g Kohlenhydrate; 3,7g Fett
pro 100g Gemüse: 96 kcal; 4,9g Eiweiß; 9,4g Kohlenhydrate; 4g Fett
pro Portion: 633 kcal; 20,9g Eiweiß; 87,9g Kohlenhydrate; 19,9g Fett
Weiterlesen ...

Veganer Kaiserschmarrn

Ich selbst esse ja alles. Dennoch lese ich auch gerne vegetarische oder vegane Blogs, weil ich da immer wieder Anregungen finde und Vieles über Lebensmittel dazu lerne. Wusstet ihr z.B., dass Backpulver nicht immer vegan ist? Also ich nicht. Aber tatsächlich: Die zugefügte Säure kann auch aus tierischem Fett hergestellt worden sein. Auch Wein ist nicht immer vegan, da er oft mit Eiweiß geklärt wird. Das Veganersein stelle ich mir ganz schön schwierig vor.
 
Petra hat auf ihrem Blog From Veggie to Vegan dazu aufgerufen, vegane Varianten österreichischer Spezialitäten zuzubereiten. Zu meinen Favoriten aus der österreichischen Küche zählt der Kaiserschmarrn.

Vegan und Kaiserschmarrn? Ist das nicht schon ein Widerspruch in sich? Kaiserschmarrn besteht doch aus ganz vielen Eiern. Eier kann man durch die sehr eiweißreiche Sojamilch, vermischt mit Sojamehl, ersetzen. Ein Versuch ist es Wert. Und tatsächlich: Sehr lecker. Die Konsistenz ist zwar nicht die gleiche, aber das habe ich auch nicht erwartet. Die Fluffigkeit von Eischnee ist halt nicht erreichbar.
Zum Backpulver: Ein Blick auf die Zutatenliste beruhigte mich: Nix Tierisches drin, keine sog. Stearinsäure. Ich musste also nicht nochmal los und einkaufen.




Veganer Kaiserschmarrn
für eine große Portion

Zutaten:
  • 300ml Sojamilch
  • 75g Sojamehl
  • 25g Zucker
  • 75g Weizenmehl
  • 1 Prise Backpulver
  • etwas Öl zum Braten
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Sojamilch und Sojamehl in einen Rührbecher geben und mit dem Stabmixer gut pürieren. Dann die weiteren Zutaten dazugeben und mit dem Stabmixer gut aufschäumen. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen. Den Teig hineingießen. Wenn die Masse fest zu werden beginnt, ungleichmäßige Stücke reißen und weiterbraten. Dabei die Stücke immer wieder vorsichtig werden. Sofort servieren. Nach Lust und Laune kann man den Kaiserschmarrn mit Puderzucker bestäuben.
Weiterlesen ...

Holunderblütensirup


Der Holunder blüht! Jetzt muss ganz schnell daran gedacht werden, Holunderblütensirup herzustellen. Später, im Hochsommer, Mineralwasser mit einem Schuss Sirup - es gibt keinen besseren Durstlöscher. Oder wie wär es denn mit einem "Hugo", diesem Trendgetränk aus Südtirol? Auch dazu braucht man Holunderblütensirup. Hat man die Holunderblüte verpasst, so kann man ja immer noch auf gekauften Sirup zurückgreifen. Manchmal steht auf den Flaschen "Sambuco", der italienische Begriff für Holunder.

Dies hier ist mein Beitrag für folgendes Blog-Event:


Holunderblütensirup



Zutaten:
  • 1 Liter Wasser
  • 3 Bio-Zitronen
  • 10-15 Holunderblütendolden
  • 450g  Zucker

Zubereitung: Die Holunderblüten gut ausschütteln, aber nicht waschen. Die Blüten abzupfen. Die Zitronen ein wenig andrücken und in Scheiben schneiden.
In ein großes Gefäß Holunderblüten, Wasser und die in Scheiben geschnittene Bio-Zitrone füllen. Diesen Ansatz mindestens 24 Stunden stehen. Durch ein Sieb gießen. Zucker dazugeben und nochmals einen halben Tag lang stehen lassen. Den Saft anschließend gut aufkochen und solange köcheln lassen, bis er ein wenig eindickt.
Noch heiß in gut ausgespülte Flaschen füllen.
Weiterlesen ...

Schokoladen-Stracciatella-Eis


Die Bezeichnung "Stracciatella" geht zurück auf das italienische Wort "stracciato", was so viel wie "zerrissen" oder "zerfetzt" bedeutet. Zerfetzt wird hier nichts Geringeres als Schokolade. Und wer sagt denn, dass diese Schokoladenfetzen unbedingt einem Vanilleeis den gewissen Pfiff geben müssen? Schokoladenfetzen in Schokoladeneis - wie wäre es damit? Mehr Schokolade geht einfach nicht. Obwohl... man könnte noch eine Schokoladensauce dazu servieren ;-)

Mit diesem Rezept nehme ich am Schokoladenevent von "Tomateninsel.de" teil.




Schokoladen-Stracciatella-Eis



Zutaten:
  • 100g dunkle Schokolade
  • 3 Eigelbe 
  • 100g Zucker
  • 200g Schlagsahne
  • 35g Kakaopulver
  • 400ml Milch
  • 50g Zuckerrübensirup dunkel
  • 1 Prise Salz
  • 100g dunkle Schokolade (für die Schokofetzen)
Zubereitung:
  1. Zunächst 100g Schokolade klein hacken.
  2. Die Eigelbe mit dem Zucker in einer großen Metallschüssel schaumig rühren.
  3. Sahne, Milch, Kakaopulver, Zuckerrübensirup und Salz in einem Topf verrühren und aufkochen lassen. 
  4. Die Masse vom Herd nehmen und die klein gehackte Schokolade einrühren, bis sie völlig geschmolzen ist.
  5. Die Schokomasse langsam nach und nach zur Zucker-Ei-Masse rühren.
  6. Die Masse ca. 10 Minuten in einem Wasserbad simmern lassen (nicht kochen!), bis die Konsistenz etwas fester wird. Ich verwende dazu mein Grillthermometer. Die Masse sollte nicht heißer als 75°C werden, da sonst das Eigelb ausflockt. Das ist mir auch schon mal passiert. Dann muss man aber nicht gleich alles wegwerfen. Einfach durch ein Sieb gießen und die Eigelbbröckchen auffangen. Das Eis wird dann zwar weniger cremig, schmeckt aber immer noch lecker. Schließlich gibt es ja auch die Eisvarianten ohne Eigelb.
  7. Bevor die Masse in die Eismaschine kommt, muss die gut runterkühlen. Am Besten stellt man sie über Nacht in den Kühlschrank. 
  8. Wie lange die Masse in der Eismaschine braucht um festzuwerden, hängt von der Eismaschine ab. Dazu beachte man die Bedienungsanleitung seiner Eismaschine. 
  9. Nun zu den Schokofetzen. 100g Schokolade schmelze ich und gieße sie auf Backpapier. Mit einer Teigkarte verstreiche ich die Schokolade gleichmäßig. Das Ganze kommt ins Gefrierfach. Wenn das Eis fertig ist, "zerreiße" ich die fest gewordene Schokolade und gebe sie zum Eis hinzu. Noch ein paar mal kräftig umrühren lassen. Fertig.
Nährwerte:
pro 100g: 266 kcal; 4,9g Eiweiß; 22,2g Kohlenhydrate; 16,9g Fett
Weiterlesen ...

Himbeer-Rhabarberkuchen


Die Rhabarberorgie geht weiter. In einer weiteren Version trifft der Rhabarber auf zuckersüße Himbeermarmelade. Die beiden harmonieren richtig gut.

Himbeer-Rhabarberkuchen



Zutaten für den Teig:
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
  • 65g Zucker
  • 1 Ei
  • 60g Butter
  • 250ml Milch
  • 1 Prise Salz
Zutaten für den Belag:
  • 175g Himbeermarmelade
  • ca. 1500g Rhabarber
  • ca. 4 gehäufte EL Zucker
Zubereitung:
Mehl mit Trockenhefe vermischen. Die Butter in der lauwarmen Milch schmelzen. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken solange bearbeiten, bis sich der Teig von den Wänden der Schüssel löst. An einem warmen Ort ca. 1 Stunde lang gehen lassen. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Den Hefeteig mit den Händen nochmals gut durchkneten. Auf einem bemehlten Backbrett den Teig auf Backblechgröße auswalken und in das Backblech legen. Eventuell noch ein wenig zurecht ziehen, damit wirklich das ganze Blech augelegt ist. Den Teig mit der Himbeermarmelade bestreichen. Den Rhabarber gleichmäßig verteilen und den Zucker darüber streuen. Den Hefekuchen nochmals eine viertel Stunde lang gehen lassen.
Im auf 160°C (Umluft) vorgeheizten Backofen ca. 30-35 Minuten lang backen.

Nährwerte:
pro 100g: 150 kcal; 3,4g Eiweiß; 26,5g Kohlenhydrate; 2,7g Fett
Weiterlesen ...

Rhabarber-Hefestrudel


Und noch ein Rhabarberkuchen. Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu und ich vermisse ihn jetzt schon. Von diesem Rhabarber-Hefestrudel werden ganz bestimmt einige Stücke eingefroren.
Ich habe in diesem Rezept "Saftstopp" verwendet. Das ist ein Gemisch aus Mehl und Stärke und wird bei Obstkuchen verwendet, um ein Durchweichen zu verhindern. Wahrscheinlich kann man es auch weglassen. Da Rhabarber dazu neigt, viel Wasser abzugeben, wollte ich auf Nummer sicher gehen.
Wie ihr seht, war ich mal wieder sehr großzügig mit dem Vanillinzucker. Seit ich ihn im Kilopack im Großmarkt kaufe, wird schnell man etwas Zucker durch Vanillinzucker ersetzt. 


Rhabarber-Hefestrudel



Zutaten für den Teig:
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
  • 100g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Ei
  • 65g Butter
  • 250ml Milch
  • 1 Prise Salz
Zutaten für die Füllung:
  • 25g Saftstopp
  • 700g Rhabarber
  • 50g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
Zubereitung:
Mehl mit Trockenhefe vermischen. Die Butter in der lauwarmen Milch schmelzen. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken solange bearbeiten, bis sich der Teig von den Wänden der Schüssel löst. An einem warmen Ort ca. 1 Stunde lang gehen lassen. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Den Hefeteig mit den Händen nochmals gut durchkneten. Auf einem bemehlten Backbrett den Teig auswalken, mit Saftstopp, Zucker und Vanillinzucker bestreuen. Die Rhabarberstücke darüber legen. Den Teig zusammenrollen. Die Enden umschlagen. Mit der "Naht" nach unten auf ein Backblech legen und bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen.

Nährwerte:
pro 100g: 191 kcal; 4,3g Eiweiß; 33,8g Kohlenhydrate; 3,9g Fett 
Weiterlesen ...

Lackierter Ofenlachs mit Gemüse asiatisch


So einen knusprigen Lachs mit einer leicht karamellisierten Oberfläche lässt sich nicht nur auf dem Grill zubereiten, sondern gelingt auch im Backofen. Da brauchen wir ihn schon mal nicht, diesen treulosen Sommer. Bisher hat er ja immer nur kurz angetäuscht und war dann ganz schnell wieder weg.

Lackierter Ofenlachs mit Gemüse asiatisch
für 2 Portionen


Zutaten:
  • 2 Lachsfilets
  • 80ml Sojasauce
  • 2 EL Zucker
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 1 Glas Bambusschösslinge, abgetropft
  • 1 mittlere Zucchini, ca. 250g
  • 2-3 EL Öl
  • 1/2 TL Garam Masala (oder eine andere asiatische Gewürzmischung)
  • 1/2 TL Currygewürzpulver
  • etwas Salz
Zubereitung:
Die Lachsfilets abspülen und trocken tupfen. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für den "Lack" Sojasauce und Zucker in einem Topf unter Rühren aufkochen, bis eine zähflüssige Masse entsteht. Mit Pfeffer würzen. Den Lachs rundum mit dem Sirup bestreichen. Den Lachs auf ein Backblech legen ca. 15-20 Minuten lang garen. Zwei- oder dreimal "nachlackieren". Gegen Ende der Garzeit noch kurz die Grillfunktion dazuschalten.
Die Zucchini in feine Streifen schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zucchini und Bambusschösslinge darin kurz anbraten. Den übrig gebliebenen Sirup dazugießen und mit Garam Masala und Curry würzen. Eventuell noch mit etwas Salz abschmecken.
Weiterlesen ...

Thunfisch-Sandwich


Diese dreieckigen Sandwiches gibt es mittlerweile überall zu kaufen. Sie gehören für mich zu den Dingen, die man sich daheim nie kaufen würde. Aber im Urlaub, so als Snack zwischendurch, sind sie unschlagbar. Selbst gemacht schmecken sie aber noch besser.
Habt Ihr auch so spezielle Gelüste, denen ihr nur im Urlaub nachgeht?

Thunfisch-Sandwich
reicht für 4 Sandwiches



Zutaten für die Thunfischcreme:
  • 1 Ei
  • 1/4 Zwiebel
  • 1 Stück Gurke (ca. 30g)
  • 3 EL Mayonnaise (ca. 30g)
  • 1 Dose Thunfisch in Öl (ca. 135g)
  • 1 EL Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Den Thunfisch in einem Sieb abtropfen lassen. Zwiebel, Gurke und Ei in ganz feine Würfel schneiden. Den Schnittlich hacken. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einer Gabel gut zerdrücken und vermengen.

Ein Sandwichtoastbrot dünn mit Butter bestreichen, Thunfischcreme darauf verteilen und die zweite Scheibe darauf legen. Das Brot entweder in zwei oder in vier Dreiecke teilen.

Nährwerte:
pro 100g Thunfischcreme: 214 kcal; 14,3g Eiweiß; 0,7g Kohlenhydrate; 17,1g Fett
Weiterlesen ...

Ofengemüse


Der Sommer ruft - zumindest in der Küche! Wenn das Wetter nicht mitspielt, muss man sich den Sommer halt selber machen. Das Foto oben wurde an einem der wenigen Sonnentagen im Mai gemacht.
Das Ofengemüse macht sich wunderbar als Beilage bei Grillen.


Ofengemüse
für 4 Portionen


Zutaten:
  • ca. 2 kg Gemüse (Tomaten, Paprika, Zucchini, Lauch, Zwiebeln)
  • 70ml Olivenöl
  • Kräuter: Rosmarin, Thymian, Liebstöckel, Oregano
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Kräuter waschen und fein hacken. Gemüse und Kräuter in eine große Schüssel geben, etwas Salz und Pfeffer darüberstreuen und mit dem Olivenöl vermengen. In eine flache Auflaufform schichten und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 30-40 Minuten lang braten.
Weiterlesen ...

Schokoladeneis


Meine Eismaschine war jetzt schon wieder viel zu lange nicht in Betrieb. Nun gab es endlich wieder ein Schokoladeneis. Wieder eines nach französischer Art ohne Ei.
Einen Teil des Zuckers habe ich durch Traubenzucker ersetzt, dadurch wird das Eis viel cremiger.


Schokoladeneis
  • 400g Schlagsahne
  • 45g Zucker
  • 40g Traubenzucker
  • 350ml Milch
  • 150g Zartbitter Schokolade 72%
Zubereitung:
  1. Zunächst hacke ich die Schokolade klein. 
  2. Die Sahne erhitze ich zusammen mit den beiden Zuckerarten und rühre dabei ständig um. 
  3. Wenn die Sahne zum Kochen beginnt, nehme ich sie vom Herd und gebe die Schokolade hinzu und rühre weiter, bis sich die Schokolade völlig aufgelöst hat.
  4. Nun gieße ich die Milch hinzu und rühre nochmal kräftig um.
  5. Bevor die Masse in die Eismaschine kommt, muss die gut runterkühlen.
  6. Wie lange die Masse in der Eismaschine braucht um festzuwerden, hängt von der Eismaschine ab. Dazu beachte man die Bedienungsanleitung seiner Eismaschine.
Nährwerte:
pro 100g: 260 kcal; 3,5g Eiweiß; 16,1g Kohlenhydrate; 19,7g Fett
Weiterlesen ...

LowCarb Schokokuchen


Nach all den süßen Verführungen in letzter Zeit, ist es mal Zeit geworden für etwas Leichteres. Auf das Süße wollte ich natürlich nicht erzichten: Ein kohlenhydratarmer Kuchen musste her.
Der Kuchen auf dem Foto wurde in einer Kinderbackform gebacken.




LowCarb Schokokuchen
für eine 10cm Gugelhupfform



Zutaten:
  • 2 Eier
  • 12g Gluten
  • 50g Eiweißpulver
  • 50g Sojamehl
  • 30g Kakaopulver
  • 50g Pflanzenöl
  • 2 TL Backpulver
  • 125ml Milch
  • Flüssigsüßstoff entsprechend 100g Zucker)
Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren. Achtung: Der Teig ist sehr fest.
Die Form ausbuttern und mit Kakaopulver "bemehlen". Den Teig einfüllen und ca. 30 Minuten lang backen.
Die Zutaten sind für eine 10cm Gugelhupfform berechnet. Für größere Formen die Zutaten verdoppeln. Dadurch verlängert sich dann auch die Backzeit. Am Besten man macht immer die Stäbchenprobe.
Wer mag, kann über den Gugelhupf noch Kakaopulver sieben.

Nährwerte:
pro 100g: 300 kcal; 24,5g Eiweiß; 4,3g Kohlenhydrate; 20,4g Fett
Weiterlesen ...

Tannensprossen-Sirup


Endlich habe ich mal rechtzeitig daran gedacht. Bisher kam mir die Idee, einen Sirup aus Tannensprossen zu machen immer erst dann, wenn die Saison schon längst vorbei war. Zum Glück hat Marlene von "Marlene's sweet things" gerade einen Tannensirup gemacht: http://marlenessweetthings.blogspot.de/2013/05/tanneschossli-sirup.html. Sonst hätte ich es womöglich dieses Jahr wieder vergessen. Das Rezept von Marlene habe ich allerdings ein wenig abgewandelt. Ich wollte einen dickflüssigeren Sirup.
Was macht man nun mit diesem Sirup? Man kann damit z.B. seinen Tee süßen. Was ich aber damit vorhabe, ist etwas Anderes. Ich weiß aber nicht, ob es schmeckt. Ich habe vor, damit Fleisch zu "lackieren", d.h. während des Grillprozesses immer wieder mit dem Sirup zu bestreichen, in der Hoffnung, dass der Tannenduft in das Fleisch übergeht.


Tannensprossen-Sirup



Zutaten:
  • 200g Tannensprossen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 600ml Wasser
  • 300g Zucker

Zubereitung:
In einem Sieb die Tannensprossen abbrausen. Wasser, Tannensprossen und Zitronensaft in einen Topf geben und aufkochen. Anschließend bei geringer Hitze mindestens 1,5 Stunden köcheln lassen. Den Sud einen Tag lang stehen lassen. Den Sud durch ein Sieb gießen. Zucker zum Saft dazugeben und aufkochen. Unter Rühren solange kochen, bis die gewünschte Dickflüssigkeit erreicht ist.
Weiterlesen ...

Heidelbeer-Joghurt-Eis

Heidelbeeren, Blaubeeren, Schwarzbeeren, Moosbeeren, usw. Die Beere hat viele Namen. Ich wollte unbedingt mit einem Heidelbeer-Joghurt-Eis beim Blaubeer-Event von Miss Blueberrymuffin mitmachen und heute habe ich es geschafft! Ich muss zugegeben: Was mir an Heidelbeeren vor allem gefällt, ist die schöne Farbe, die sie der Masse verleihen. Der Geschmack ist natürlich auch nicht zu verachten. Ich habe Heidelbeeren aus dem Glas genommen. Wesentlich besser würden natürlich frische Heidelbeeren schmecken, aber ich habe im Laden keine gefunden. Bei uns in der Nähe gibt es eine Plantage zum Selberpflücken. Sobald sie reif sind, gibt es dann ein Heidelbeer-Eis mit frischen Früchten.


Heidelbeer-Joghurt-Eis



Zutaten:
  • 200g Heidelbeeren aus dem Glas
  • 75g Traubenzucker
  • 200g Schlagsahen
  • 300g Vollmilchjoghurt

Zubereitung:
Die Heidelbeeren in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Schlagsahne mit dem Traubenzucker in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen. Die Heidelbeeren dazugeben und mit einem Stabmixer pürieren. Ein wenig abkühlen lassen. Wer mag, kann die Masse nun noch durch ein Sieb drücken. Ich mag es aber, wenn die Fruchtreste noch drin sind. Anschließend den Joghurt unterrühren. Bevor die Masse in die Eismaschine kommt, stellt man sie am Besten über Nacht in den Kühlschrank. Ohne Eismaschine stellt man die Schüssel mit der Eismasse in den Gefrierschrank und rührt alle viertel Stunde um, bis das Eis fest geworden ist.

Nährwerte:
pro 100g: 158 kcal; 2,6g Eiweiß; 16,2g Kohlenhydrate; 9,1g Fett
Weiterlesen ...

Himbeer-Rosen-Cupcakes


Zu meinen Lieblingszutaten in Süßspeisen und Kuchen gehört Rosenwasser. Damit vergraule ich zwar die meisten Anderen. Aber dann bleibt mehr für mich übrig. Besonders interesant finde ich die Kombination von Himbeeren und Rosenwasser.
Rosenwasser bekommt man in der Apotheke, oder wesentlich günstiger in türkischen Supermärkten.
Gut zu den Cupcakes passen kandierte Rosenblüten - natürlich selbst gemacht. Das Rezept dafür poste ich vielleicht mal.
Die Himbeer-Rosen-Cupcakes sind mein Beitrag für folgendes Blog-Event:


Himbeer-Rosen-Cupcakes
für 12 Stück


Zutaten:
  • 2 Eier
  • 130g Zucker
  • 115g weiche Butter
  • 3 TL Rosenwasser
  • 100g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 70ml Milch
  • 100g tiefgefrorene Himbeeren
  • 150g Marzipanrohmasse
  • 150g Puderzucker
  • rote Lebensmittelfarbe
Zubereitung:
Eier, Zucker, Butter und Rosenwasser in eine Rührschüssel geben und schaumig rühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen und zur Eiermasse geben. Kurz unterrühren. Die Himbeeren unterheben. Den Teig in Muffinförmchen füllen und ca. 25 Minuten im 160°C heißen Backofen (Umluft) backen. Für die Dekoration Marzipanrohmasse, Puderzucker und Lebensmittelfarbe zu einer gleichmäßigen Masse verkneten. In zwölf Teile teilen. Wenn man eine Silikonform in Rosenform besitzt, drückt man jeweils ein Teil Marzipan in die Form, hebt das Motiv vorsichtig heraus und belegt damit die Cupcakes. Ansonsten rollt man den Marzipan aus, sticht Kreise aus und belegt damit die Cupcakes. Dabei braucht man aber insgesamt weniger Marzipan.
Weiterlesen ...