Vodka-Orange - einmal anders

Eine Orange!? Mal genau hinschauen! Was stimmt da nicht?

Zutaten:
  • eine oder mehrere Bio-Orangen
  • Zucker
  • Orangensaft
  • Vodka
  • Gelatine
Zubereitung:
Der erste Schritt: Orangenschalen kandieren.
Dabei hielt ich mich an die Anleitung von Carina von Leckerschmeckerzuckerbäcker
Die Orangenschalen werden aber nicht in Streifen geschnitten. Ich halbiere die Orangen und entferne vorsichtig das Fruchtfleisch. Die Orangenschalenhälften werden zunächst drei mal blanchiert. In 1,5 Liter Wasser werden 300g Zucker aufgelöst. Das Ganze wird aufgekocht. Bei schwacher Hitze köcheln die Orangenschalen 2 bis 2,5 Stunden (die halben Schalen brauchen länger als dünne Streifen), bis sie glasig sind. Ich nehme die Schalen aus dem Sud und lasse sie trocknen.

Der zweite Schritt: Gelierter Vodka-Orange.
Das Fruchtfleisch presse ich zu Saft. In einem Verhältnis zu 2:1 gebe ich Vodka hinzu (2 Teile Saft, 1 Teil Vodka). Diesen "Cocktail" erwärme ich etwas.
Die Gelantine (doppelte Menge wie auf der Packung angegeben) weiche ich zunächst in kaltem Wasser ein und rühre sie anschließend in den erwärmten Vodka-Orange. Die Flüssigkeit fülle ich in die kandierten Orangenschalen und stelle alles über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag kann man dann die Schalen in "mundgerechte" Stücke schneiden.
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Gebratener Reis mit "Minced Prawns in Spices"


Am Sonntag gab es Wokgemüse mit Reis. Was gab es dann wohl am Montag? Richtig: Resteverwertung. Und zwar in Form von gebratenem Reis, gewürzt mit "Minced Prawns in Spices". Diese habe ich mir in einem Asia-Laden gekauft in der Annahme, man könne die Garnelen essen wie eine x-beliebige Fischkonserve. Aber weit gefehlt! Es handelt sich wohl um eine Art Würzpaste. Jedenfalls passte es wunderbar zu dem gebratenen Reis.
Zutaten:
  • Kalten Reis
  • eine Handvoll Bambussprossen, in feine Streifen geschnitten
  • eine Handvoll Karotten, in feine Streifen geschnitten
  • 3 EL Öl
  • 4 TL "Minced Prawns in Spices"
Zubereitung:
Das Öl erhitze ich in einer Pfanne. Als erstes gebe ich das Gemüse hinzu und brate es kurz an. Anschließend füge ich den Reis hinzu und brate ihn ebenfalls gut an. Zum Schluss kommen die "Minced Prawns ins Spices" hinzu und rühre sie gut unter. Fertig. Ein ganz schnelles Essen.
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Dulce-de-leche Eis


Ich gebe zu: Am Formen von Eiskugeln muss ich noch arbeiten.
"Dulce de leche" ist eine lateinamerikanische Milchkonfitüre aus Milch und Zucker. Sie wird normalerweise unter stundenlangem Rühren hergestellt. Es gibt aber auch eine einfachere Methode: Man lässt eine Dose oder ein Glas gezuckerte Kondensmilch zwei Stunden lang in Wasser köcheln.
Zutaten (für 1l Grundmasse):
  • 650ml Vollmilch
  • 250g gezuckerte Kondensmilch
  • 100g fettarmes Milchpulver
Zubereitung:
Die Milch gebe ich in einen Topf, füge das Milchpulver hinzu und erhitze alles unter ständigem Rühren. Danach füge ich die Kondensmilch hinzu und rühre alles gut um. Die Masse lässt man am Besten auf Kühlschranktemperatur abkühlen und gibt sie dann in die Eismaschine. In das fertige Eis wird schließlich das Dulce de leche hineingerührt. 

Dulce de leche:
150g gezuckerte Kondensmilch fülle ich in ein Glas mit Schraubverschluss und stelle es in einen mit Wasser gefüllten Topf. Das Glas sollte (fast) ganz im Wasser stehen. So wird nun das Ganze für 2 Stunden auf mittlerer Hitze gekocht. Damit das Glas im Topf nicht "klappert", falte ich ein Krüchenkrepp zusammen und lege es unter das Glas. Man kann schön beobachten, wie die Creme immer dunkler wird.

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Pfirsich-Aprikosen-Eis



Die Eisparade geht weiter. Meine neue Eismaschine wird jetzt natürlich auf Herz und Nieren geprüft: Wenn sie defekt wird, dann doch bitte in noch in der Garantiezeit.

Zutaten:
  • 200g Schlagsahne
  • 100g Zucker
  • 100g Mascarpone
  • 1 große Dose Pfirsiche (ca. 500g)
  • 100g Saft (Flüssigkeit aus der Dose)
  • 1 kleine Dose Aprikosen (ca. 250g)
Zubereitung:
Die Pfirsiche lasse ich in einem Sieb abtropfen. Den Saft fange ich auf und messe 100g davon ab. Die Pfirsische werden zusammen mit dem Saft mit dem Stabmixer fein püriert. Die Sahne koche ich in einem Topf auf, gebe den Zucker hinzu und lasse die Sahne unter Rühren simmern, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat. Ich lasse die Sahnemasse ein wenig abkühlen und gebe dann das Pfirsichpüree und den Mascarpone hin und mixe alles mit dem Stabmixer. Die Masse gebe ich in die Eismaschine.
Die Aprikosen werden in kleine Stücke geschnitten und unter das fertige Eis gerührt.

Nährwerte:
pro 100g: 162 kcal; 1,1g Eiweiß; 20,7g Kohlenhydrate; 8,7g Fett
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Wokgemüse mit Erdnusssauce und Garnelen

Mein Wok wurde zuerst wenig benutzt, dann ist er von der Küche in den Keller gewandert und schließlich wurde er vergessen. Heute aber kam er endlich wieder zum Einsatz: Es gab Wokgemüse mit einer Erdnusssauce und Garnelen. Und dazu natürlich Basmati-Reis.
Zutaten (für 2 Portionen):
  • etwa 250g Gemüse (Bambussprossen aus dem Glas; Karotten; Lauch)
  • 3 TL Erdnussmus
  • 3 EL Sojasauce
  • 100ml Wasser
  • 4 EL Öl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200g Garnelen
  • 1/2 TL Garam Masala
Zubereitung:
Das Gemüse schneide ich in feine Streifen. Die Knoblauchzehen werden fein gewürfelt. 3 EL Öl gebe ich in den Wok. Zuerst brate ich die Karotten an, dann kommen Bambussprossen, Lauch und Knoblauch hinzu. Das Gemüse soll schön knackig bleiben.  Nun kommt das Erdnussmus hinzu und wird unter Rühren ebenfalls kurz angebraten. Mit Sojasauce und Wasser wird alles abgelöscht. Zum Schluss würze ich mit Garam Masala (eine indische Gewürzmischung). In einer weiteren Pfanne brate ich in dem restlichen Öl die Garnelen an.
Den Reis bereitet man in den Zwischenzeit nach Packungsanleitung zu. Und nun heißt er nur noch schön anrichten und genießen!

Das Erdnussmus habe ich selbst gemacht. Zunächst gedacht als preiswerte Alternative zum zuckerfreien Bio-Erdnussmus, findet es auch hier eine gute Verwendung. Dazu werden einfach geröstete und gesalzene Erdnüsse in den Mixer gegeben und solange püriert, bis ein feines Mus entsteht.
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Karotten-Muffins


Schon wieder ein Karottenkuchen. Nein, diesesmal ist mit den Karotten vorher etwas geschehen. Und zwar habe ich aus den Karotten und dem Zucker eine Karottenmarmelade gekocht.
Anlass ist Karens (von Karens Backwahn) Give-Away-Aktion. Sie verlost wirklich schöne Dinge. Mein Favorit dabei ist - wenn wundert's - die Backform "Lotti, das Lamm". Die hab ich nämlich noch nicht ;-)
Zutaten (für 6 Muffins):
  • 200g Karotten
  • etwas Wasser
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 200g Zucker 
  • 2 Eier
  • 140g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 120ml Pflanzenöl 
  • Dekoration: Marzipanrübli, weiße Kuvertüre, Zuckerschrift, Herzchen
Zubereitung:
Die Karotten schneide ich in kleine Stücke und koche sie in ein wenig Wasser weich. Wenn das Wasser zu früh verdampft, ruhig noch etwas nachgießen. Wenn sie weich sind, püriere ich sie mit dem Stabmixer und gebe den Zucker und den Zitronensaft hinzu und koche die "Marmelade" unter ständigen Rühren gut auf. 
Die restlichen Zutaten verrühre ich mit dem Rührgerät und gebe zum Schluss die abgekühlte Marmelade hinzu. Den Teig fülle ich in die Papierförmchen und lege diese in das Muffinblech. 30 Minuten backen die Muffins bei 180°C Umluft.
Nach dem Abkühlen kann man sie nach Herzenslust dekorieren. Für die Ohren habe ich geschmolzene weiße Kuvertüre in der gewünschten Form auf ein Stück Backpapier gegeben und trocknen gelassen. Die Ohren lassen sich vom Backpapier leicht abziehen und sind dann auf der Rückseite schön glatt.
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Fächerkartoffeln


Ich gebe ja zu: Sonderlich einfallsreich war ich ja nicht. Diese Fächerkartoffeln habe ich bestimmt schon hundertmal irgendwo gesehen. Nichtsdestotrotz möchte ich das Rezept (falls man es ob seiner Einfachheit überhaupt als solches bezeichnen kann...) hier zum Besten geben. Die "Küchenmaus" von www.kuechenplausch.de fragte nach unseren liebsten Kartoffelrezepten. Und die Fächerkartoffeln dürfen da nicht fehlen. Auch hier ist die Kartoffel zwar "nur" die Beilage, aber in dieser Form ist sie definitiv der Star auf dem Teller.
Kartoffel Rezepte

Zutaten (für 4 Portionen):
  • 8 mittlere Kartoffeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 3-4 TL Kräuter der Provence (nicht zu sparsam)
  • 1-2 TL grobes Meersalz
Zubereitung:
Die Kartoffeln werden gut gewaschen, eventuelle schlechte Stellen werden herausgeschnitten. Die Kartoffeln werden fächerförmig eingeschnitten. Sie dürfen nicht ganz durchgeschnitten werden. Hilfreich ist es, wenn man dazu die Kartoffel zwischen zwei Holzstile legt. Die Kräuter der Provence und das Meersalz streue ich zwischen die Spalten. Ich setzte die Kartoffeln mit der eingeschnittenen Seite nach oben in eine Auflaufform und beträufele sie mit Olivenöl. Im auf 220°C vorgeheizten Backofen röste ich die Kartoffeln für mindestens 45 Minuten. Dabei wird die Oberseite schön knusprig, während die Unterseite weich wird. Eine schöne Kombination.

Nährwerte:
pro 100g: 104 kcal; 2,4 g Eiweiß; 17,7g Kohlenhydrate; 2,3g Fett

 
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Mediterraner Rote-Linsen-Salat


Es ist angegrillt. Und das bei diesem herrlichen Wetter heute. Der Sommer kann kommen! 
Als Beilage gab es deswegen auch etwas, das die Sonne im Herzen aufgehen lässt: Einen Salat aus roten Linsen mit einer mediterranen Note.
Rote Linsen sind bereits geschält und brauchen deshalb nur 8 bis 10 Minuten, um weich gekocht zu werden. Wie alle Hülsenfrüchte enthalten rote Linsen besonders viel Eiweiß. Und unter den Linsen haben rote Linsen, zusammen mit den sog. Beluga-Linsen, den höchsten Eiweißgehalt.
Zutaten (für 2 Portionen):
  • 150g rote Linsen
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 75g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
  • 3 EL Aceto Balsamico
  • 3 EL Olivenöl
  • Majoran, Oregano, Pfeffer
Zubereitung:
Die roten Linsen wasche ich zunächst gut in einem Sieb und koche sie dann in der Gemüsebrühe ca. 8 bis 10 Minunten lang, bis sie weich sind. Ich lasse die Linsen abkühlen. In der Zwischenzeit schneide ich die Zwiebel und die getrockneten Tomaten in kleine Würfel. Die Zwiebel, die Tomaten, Essig und Öl und die Gewürze mische ich gut unter die erkalteten Linsen.

Nährwerte:
pro 100g: 156 kcal; 8,1g Eiweiß; 18,2g Kohlenhydrate; 5,1g Fett
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Schokoladeneis mit Kakaosplitter

Nach wirklich langem Überlegen habe ich mir endlich eine Eismaschine zugelegt und gleich ein Rezept aus der Eis-Bibel von Daniel Lebovitz ("The Perfect Scoop") ausprobiert. Aber Einiges habe ich doch abgeändert.
Lebovitz nimmt für seine Sahneeiscremes immer Sahne mit einem Fettanteil von 36%. Eine solche habe ich bei uns nicht gefunden. Lediglich eine mit 32%. Aber so groß dürfte der Unterschied letztlich auch nicht sein. Anstatt normaler Zartbitterschokolade habe ich eine mit Kakaosplittern verwendet.
Sehr lecker!

Zutaten (für ca. 1l Grundmasse):
  • 400g Schlagsahne, 32% Fett
  • 3 TL Kakaopulver
  • 135g Zartbitterschokolade mit Kakaosplitter
  • 1 Prise Salz
  • 200ml Milch
  • 120g Zucker
  • 5 Eigelb
Zubereitung:
  1. Zunächst hacke ich die Schokolade klein. 
  2. Die Hälfte der Sahne verrühre ich gut mit dem Kakaopulver und bringe sie in einem kleinen Topf zum Kochen. Sobald sie zum Kochen beginnt, schalte ich die Hitze herunter. Unter ständigem Rühren lasse ich die Sahne ein wenig köcheln. Ich nehme den Topf vom Herd und rühre die gehackte Schoolade und rühre so lange, bis die Schokolade völlig aufgelöst ist. Anschließend rühre ich die restliche Sahne unter.
  3. Die Sahne-Schokolade-Mischung schütte ich in einen große Schüssel. 
  4. In den Topf kommt nun die Milch, der Zucker und die Prise Salz. Ich erwärme die Milch langsam und rühre, bis der Zucker sich völlig aufgelöst hat.
  5. In einer zweiten Schlüssel verquirle ich die Eigelbe und gieße ganz langsam die warme Milch dazu, während ich weiter rühre. 
  6. Die Eiermilch gieße ich nun zurück in den Topf. Auch hier heißt es wieder rühren: Die Eiermilch wird erhitzt, bis sie eindickt. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass sie nicht anbrennt.
  7. Die Eiermilch wird schließlich in die Sahne-Schokolade-Mischung gegeben und über einem Eisbad gut verrührt. 
  8. Bevor die Masse in die Eismaschine kommt, muss die gut runterkühlen. Am Besten stellt man sie über Nacht in den Kühlschrank. 
  9. Wie lange die Masse in der Eismaschine braucht um festzuwerden, hängt von der Eismaschine ab. Dazu beachte man die Bedienungsanleitung seiner Eismaschine.
Nährwerte:
pro 100g: 307 kcal; 4,5 g Eiweiß; 19,5 g Kohlenhydrate; 23 g Fett
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Clementinen-Mandel-Tartelettes


Wieder Tartelettes, mein Lieblingsgebäck. Diesesmal gefüllt mit karamellisierten Clementinen und einer Mandelcreme. Anlass ist heute das Februar-Thema des Gärtnerblogs: Clementinen. Da ich immer gerne die Schalen von Zitrusfrüchten mit verwende, nehme ich natürlich unbehandelte Bio-Clementinen. Die Bitterstoffe der Schale bilden einen angenehmen Kontrast zur Süße der Mandelcreme.
Garten-Koch-Event Februar: Clementine [28.02.2013]  

Zutaten für den Teig (für ca. 6 kleine Tartelettes):
  • 120g Weizenmehl
  • 60g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Wasser
Zutaten für die Füllung:
  • 65g Mandeln
  • 50g Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
Außerdem:
  • 4 Bio-Clementinen
  • 1 EL Zucker 
Zubereitung:
Mehl und kalte Butter verkneten bis Krümel entstehen. Zucker, Salz und Wasser hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Wenn der Teig durch das Kneten zu weich geworden ist, stellt man ihn für mindestens fünfzehn Minuten in den Kühlschrank. Der Teig wird zwischen zwei Frischhaltefolien oder Backpapieren dünn ausgewalkt und in die Formen gelegt (ich verwendete wieder meine Margariten-Muffin-Form, siehe hier).
Die Zutaten für die Füllung gebe ich alle zusammen in einen Mixbecher und püriere sie gut mit dem Stabmixer.
Die Bio-Clementinen werden gewaschen und in Scheiben geschnitten. Man benötigt zwölf Scheiben. In einer Pfanne brate ich die Clementinen-Scheiben etwas an, gebe den Zucker darüber und lasse ihn karamellisieren.
In die Tartelettes lege ich erst eine Clementinen-Scheibe, dann die Mandelfüllung und dann wieder eine Clementinen-Scheibe.
Im auf 180°C vorheizten Backofen backe ich die Tartelettes für ca. eine halbe Stunde.

Nährwerte:
pro 100g: 488 kcal; 7,9g Eiweiß; 43,6g Kohlenhydrate; 30,6g Fett
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Double Baked Crisps

 

Das Motto der "Daring Bakers" im Februar waren Cracker und Knusperbrote. Diesesmal hatten wir völlig freie Hand bei der Rezeptwahl, Hauptsache knusprig. Ich war aber nicht sonderlich kreativ, sondern hielt mich an eines der vorgeschlagenen Rezepte, den "Raincoast Crisps". Das Rezept ist inspiriert von den Crackern von Leslie Stowe. Diese sind mittlerweile in aller Munde. Der Begriff "Raincoast" soll wohl ein Gefühl von gesunder Ernährung hervorrufen. 
Rezept auf Deutsch

Sarah from All Our Fingers in the Pie was our February 2013 Daring Bakers’ host and she challenges us to use our creativity in making our own Crisp Flatbreads and Crackers! :)
She gave us some inspiring recipes and we were free to adapt them. I made one of her suggestions, called "Raincoast Crisps", but changed some of the ingredients. The original recipe is from the blog Dinner with Julie.

Ingredients (makes about 275g):
  • 100g plain flour
  • 1 tsp baking powder
  • 1 pinch of salt
  • 160g buttermilk
  • 20g brown sugar
  • 20g honey
  • 60g raisins
  • 80g nuts and seeds (20g chopped cashews; 30g chopped walnuts; 15g sesame seeds; 15g ground flax seed)
  • 1 tsp Herbes de Provence
In a bowl stir togheter the flour, baking powder and stalt. Add the buttermilk, sugar and honey and combine with a with strokes. Then add the raisins, the nuts and seeds and the Herbes de Provence and combine well.
Preheat the oven at 180°C.
Pour the dough into two 15cm loaf pans that have been sprayed with nonstick spray (I used two of these smalls loaf pans). Bake them for about 45 minutes, until golden. Remove from the pans and cool on a cooling rack. I put the loafs into the freezer and then cut them into thin slices using a bread slicers. 
Place the slices on a baking tray and bake them again at 150°C for about 15 minutes, them flip them over and bake them for another 10 minutes.
Thanks a lot to our host, Sarah. These crisps are really delicious. I would never have baked them without your inspiring challenge.

Nutrition facts:
per 100g: 404 calories; 10,7g protein; 55,5g carbohydrate; 17,8g fat


Und hier das Rezept auf deutsch:
Zutaten (ergibt ca. 275g):

  • 100g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 160g Buttermilch
  • 20g brauner Zucker
  • 20g Honig
  • 60g Rosinen
  • 80g Nüsse und Saaten (20g gehackte Cashewkerne; 30g gehackte Walnüsse; 15g Sesam; 15g  geschrotener Leinsamen)
  • 1 TL Kräuter der Provence
In einer Schüssel vermische ich Mehl, Backpulver und Salz. Ich füge die Buttermilch, den Zucker und den Honig hinzu und vermenge alles kurz mit einem Schneebesen. Anschließend füge ich die Rosinen, die Nüsse und Saaten und die Kräuter hinzu. 
Den Teig fülle ich in zwei 15cm Königskuchenformen (ich benutzte diese Kinderbackform). Im auf 180°C vorgeheizten Ofen backe ich die Kuchen für ca. 45 Minuten. Auf einem Kuchengitter lasse ich die Kuchen auskühlen und lege sie anschließend in den Gefrierschrank. Durch dieses kurze Anfrieren lassen sie sich dann leichter in dünne Scheiben schneiden. Ich benutzte dazu eine Brotschneidemaschine. Die dünnen Scheiben lege ich auf ein Backblech und backe sie bei 150°C für 15 Minuten. Nach 15 Minuten werden die Scheiben umgedreht und nochmals für 15 Minuten gebacken.

Nährwerte:
pro 100g: 404 kcal; 10,7g Eiweiß; 55,5g Kohlenhydrate; 17,8g Fett
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Schoko-Hefeschnecken


Diese Muffinbackbleche sind doch wirklich eine tolle Erfindung. Ich verwende sie nicht nur für Muffins, sondern für alle möglichen süßen oder herzhaften Kuchen. Erstens verringert sich die Backzeit enorm und zweitens hat man gleich alles schön in Portionsgröße. Gut, einen kleinen Nachteil gibt es: Zuviel „Kruste“. Der eine mag's so, der andere aber nicht.
Zutaten für den Hefeteig:
  • 125ml Milch
  • 40g Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 250g Mehl
  • 50g Butter
  • eine Prise Salz
Zutaten für die Füllung:
  • 175g Zartbitter Schokolade
  • 35g Butter
  • 35g Zucker
  • 1 gestr. TL Zimt
Zubereitung:

Die Butter wird als Erstes geschmolzen und abkühlen gelassen. Die Milch erwärme ich ganz kurz in der Mikrowelle, bis sie lauwarm ist. Eine gute Prise Zucker und die Hefe gebe ich zu der Milch, rühre mal kurz um und lasse die Hefemilch stehen, bis Schaum entsteht. In einer großen Schüssel vermische ich das Mehl, den restlichen Zucker und das Salz. Das Ei und die Hefemilch gebe ich dazu und verknete alles mit den Knetkaken des Rührgeräts zunächst kurz, gebe dann die abgekühlte, flüssige Butter hinzu und knete weiter, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, der sich gut von der Rührschüssel ablöst. Die Schüssel decke ich mit einem Küchentuch ab und lasse den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde lang gehen (bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat).
In der Zwischenzeit kann man die Füllung zubereiten. Dazu muss man die Schokolade ganz fein hacken. Am einfachsten ist es, wenn man sie zunächst grob hackt und sie dann mit einem Mixer weiter zerkleinert. Zum Schluss gibt man Butter, Zucker und Zimt hinzu und mixt weiter, bis alles gut vermischt ist.
Das Muffinblech wird nun gebuttert und bemehlt. Den Ofen heize ich auf 180°C vor.
Einen kleiner Kleks Teig kommt in jede Muffinmulde, damit die Füllung später nicht „durchläuft“. Der restliche Hefeteig wird dann rechteckig ausgewalkt (ca. 30x30cm groß). Die Füllung verteile ich gleichmäßig auf dem Teig, rolle den Teig zusammen und schneide ihn gleichmäßig in zwölf Stücke, welche ich dann senkrecht in die Förmchen stelle. Ich lasse die Schnecken nochmals eine viertel Stunde lang gehen und backe sie dann für 15 bis 20 Minuten lang.

Nährwerte:
pro 100g: 426 kcal; 7,2g Eiweiß; 52,2g Kohlenhydrate; 20,6g Fett
pro Stück: 239 kcal; 4g Eiweiß; 29,3g Kohlenhydrate; 11,5g Fett
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Tabouleh von der Rollgerste - für Wintergriller

Da schlummerte doch noch was in meinem riesigen Foto-Fundus. Dieses Gericht gab es im Sommer oft zum Grillen. Die Minze und die Petersilie machen hier den ganz besonderen Geschmack aus. Und es soll ja tatsächlich sogenannte "Winter-Griller" geben, die jedem Schneesturm trotzen. Und auch ich warte schon sehnsüchtig auf die ersten warmen Tage, damit der Webergrill wieder zum Einsatz kommen kann.
Tabouleh stammt aus der libanesischen Küche und wird eigentlich aus Bulgur zubereitet. Grundlage meiner Version ist aber Rollgerste. Rollgerste (oder Graupen) sind geschliffene Gerstenkörner, die hauptsächlich in Suppen und Eintöpfen Verwendung finden.
Zutaten:
  • 250 grobe Rollgerste
  • 1/2l Gemüsebrühe (selbstgemacht oder instant)
  • 400g Tomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • 2 Bund klein gehackte Petersilie (oder mehr, je nach Geschmack)
  • 2 Bund klein gehackte Minze (oder mehr, je nach Geschmack)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
Zubereitung:
Die Rollgerste koche ich in der Gemüsebrühe nach Packungsbeilage. Eventuell muss man noch etwas Wasser hinzufügen. Vor dem Weiterverarbeiten muss die gekochte Gerste erkalten. Die Tomaten schneide ich kleine Würfel und fange den austretenden Saft dabei mit auf, die Frühlingszwiebel schneide ich in Ringe. Petersilie, Minze, Zitrone, Salz, Pfeffer und Olivenöl vermenge ich und vermische alles mit der erkalteten Rollgerste. Die gewürfelten Tomaten und der Tomatensaft, sowie die Frühlingszwiebeln werden ebenfalls untergemischt. Zum Schluss sollte man nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren sollte man den Salat mindestens vier Stunden durchziehen lassen. Am Besten schmeckt er natürlich am nächsten Tag.
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Schoko-Minz-Muffins


Heute ist der "Tag der Minzschokolade". Das heißt ja eigentlich gar nichts. Es gibt bestimmt auch einen Tag der Steckdose. Dennoch präsentiere ich zu Ehren des heutigen Tages meine Schoko-Minz-Muffins.

Zutaten:
  • 2 Tassen Espresso
  • 175ml Milch
  • 120g Minz-Schokoladen-Täfelchen (z.B. "After Eight")
  • 2 Eier
  • 50g Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 200g Mehl
Zubereitung:
Espresso und Milch werden in einem kleinen Topf erwärmt. Darin werden die Minz-Scholaden-Täfelchen geschmolzen. In einer Rührschüssel werden die Eier zusammen mit dem Zucker schaumig geschlagen. Die Schokoladenmilch rühre ich dann vorsichtig unter. In einer anderen Schüssel vermische ich Mehl und Backpulver und rühre es kurz unter die cremige Masse. Wie auch sonst bei Rührteig sollte man auf keinen Fall zu lange rühren. Den Teig fülle ich in die Muffinförmchen und backe sie für ca. 20 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen.
Dekoriert habe ich die Muffins mit kandierten Minzblättern und mit in Schokolade getauchten Minzblättern.

Nährwerte:
pro 100g: 327 kcal; 8,1g Eiweiß; 59g Kohlenhydrate; 6,1g Fett
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Südtiroler Schlutzkrapfen


Auch wenn der Südtirol-Urlaub schon lange zurückliegt, so blieben mir doch die vielen Südtiroler Schmankerl in guter Erinnerung: Speckknödel, Spinatknödel, Rote-Bete-Knödel, Buchweizentorte, Ahrntaler Mohnkrapfen, Käseknödel, Polenta mit Steinpilzen, Vinschgerl, Strauben, Schüttelbrot, Speckknödelsuppe, Reis „Trauttmansdorff", Gerstensuppe und nicht zuletzt die Südtiroler Schlutzkprafen. Natürlich habe ich mir damals vorgenommen, das alles nachzukochen. Nun haben es bisher lediglich die Rote-Bete-Knödel und die Schlutzkrapfen geschafft, in meinen Kochtopf zu hüpfen. So ist das halt mit den guten Vorsätzen.
Zutaten:
  • 100g Weizenmehl
  • 150g Roggenmehl
  • 1 EL Olivenöl
  • 60ml lauwarmes Wasser
  • 1 Ei
  • 250g (tiefgekühlten) Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 125g Quark (40% Fett)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 1 EL geriebener Parmesam
  • 1 EL Schnittlauch
  • etwas Muskatnuss, Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Weizen- und Roggenmehl vermische ich gut in einer großen Schüssel. Ei, Wasser und Öl werden miteinander verquirlt und zu dem Mehl gegeben. Mit den Händen knete ich einen glatten Teig. Die Schüssel decke ich zu und lasse den Teig eine halbe Stunde ruhen. 
Den Spinat koche ich nach Packungsangabe, lasse ihn dann abtropfen. Er darf nicht zu feucht sein. Lieber noch mal mit den Händen überschüssiges Wasser ausdrücken. Dann wird der Spinat fein gehackt.
Die Zwiebel und die Knoblauchzehe werden zu kleinen Würfeln geschnitten und in der heißen Butter angedünstet. Anschließend wird der gehackte Spinat hinzugegeben und ebenfalls etwas mit angedünstet. Das Ganze muss auskühlen, bevor Quark, Parmesan, gehackter Schnittlauch und die Gewürze hinzugegeben werden und alles zu einer gleichmäßigen Masse vermengt wird.
Nun kommt der für Ungeübte schwierigste Teil des Rezepts: Der Nudelteig muss dünn ausgerollt werden. Ich habe das mit einer Nudelmaschine gemacht. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, ob ich es mit einem Nudelholz überhaupt hinbekommen würde. Mit runden Ausstechern (ca. 7-8 cm) steche ich Teigkreise aus und gebe auf jeden Teigkreis ein Häufchen Füllung. Den Rand der Teigkreise befeuchte ich mit Wasser und falte sie zusammen, so dass Halbmonde entstehen. Die Ränder müssen gut zusammengedrückt werden. 
Die Schlutzkrapfen werden für ca. 5 Minuten in Salzwasser gekocht. Am Besten schmecken sie, wenn man sie nachher noch in heißer, gebräunter Butter schwenkt (die Schlutzkrapfen auf dem Foto wurden nicht in Butter geschwenkt) und mit geriebenem Parmesan bestreut.
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Chocolate muffins with ginger // Schoko-Ingwer-Muffins



Im Dezember habe ich schon einmal bei dem monatlichen Blog-Event "We should cocoa" mitgemacht und zwar mir einer zimthaltigen Trinkschokolade. Thema im Februar ist Ingwer. Ingwer passt wunderbar zu der kalten Jahreszeit. Wie wäre es denn mit einem Schokomuffin? Aber nicht einfach mit Ingwerpulver aufgepeppt, sondern mit "richtigen" Ingwerstücken. Ich verwende gern in Zuckersirup eingelegten Ingwer. Er schmeckt immer noch sehr stark nach Ingwer. Durch den Zucker wird er aber weicher und schön mild.
This wonderful challenge is initiated by Chocolate Teapot und Chocolate Log Blog. The monthly host is Blue kitchen bakes. Please check out their awesome blogs!
The special ingredient is ginger. I used ginger in syrup. It still has the typical ginger flavor but is softer in consistency and a bit milder.




Zutaten (für 12 Stück):
  • 200g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • 125g Zucker
  • 125g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 6 EL Milch
  • 70g in Zuckersirup eingelegter Ingwer + etwas Sirup
Zubereitung:
Zunächst schneide ich die Ingwerbällchen in ganz kleine Würfel. Einen Teil der Würfel lege ich bei Seite. Sie werden später für die Dekoration gebraucht. Butter und Zucker rühre ich mit den Rührstäben des Rührgeräts schaumig. Die Eier werden dann gut untergerührt. In einer anderen Schüssel vermische ich Mehl, Backpulver und Kakaopulver. Die Mehlmischung und die Milch rühre ich schließlich unter die Eiermischung. Ganz zum Schluss hebe ich die Ingwerwürfel unter.
Der Teig wird in die Muffinförmchen gefüllt. Im auf 180°C vorgeheizten Ofen backe ich die Muffins für 15-20 Minuten. Ich mache wie immer die Stäbchenprobe.
Nach dem Backen lasse ich die Muffins auf einem Gitter auskühlen. Auf jeden Muffin gebe ich ein wenig Ingwersirup und Ingwerwürfel.
Ingredients (for 12 servings):
  • 200g all-purpose flour
  • 15g baking powder
  • 2 tbsp cocoa powder (dutch processed)
  • 125g sugar
  • 125g soft butter
  • 2 eggs
  • 6 tbsp milk
  • 70g stem ginger in syrup + some of the syrup

Instructions:
First cut the ingwer balls into small cubes. Some of the cubes are set aside for decoration.
Beat butter gradually adding sugar until creamy. Then beat in the eggs. In another bowl mix together flour, baking powder and cocoa powder (in Germany the dutch processed one is the only available). Add the dry ingredients and the milk to the cream and combine well. Fold in the ginger cubes at last.
Preheat the oven to 180°C degree.
Fill in the dough into the muffin tins and bake it 15 to 20 minutes or until a toothpick inserted into the center of a muffin comes out clean.
After baking let the muffins rest an a cooling rack. For decorating pour some of the ginger syrup on top of the muffin and spread some ginger cubes on it.

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Brioche-Maronen-Knödel mit karamellisierten Orangen


Wenn ich mich mal auf ein Rezept eingeschossen habe, so bin ich immer gleich dabei, mir Variationen zu überlegen. So geschehen bei den Brezenknödel. Aus welchen Brotwaren könnte man denn noch solche Knödel machen? Was schlummert denn noch in meiner Tiefkühltruhe? Brioche? Warum denn nicht? Ich bin auf ein Rezept für Briocheknödel mit Esskastanien als Beilage zum Hirschbraten gestoßen. Aber auch als Süßspeise stelle ich sie mir gut vor. Also los!
Zutaten (ca. 4 Portionen):
  • 125g Butterbrioche
  • 125ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 50g vorgekochte Maronen
  • 1 Prise weißer Pfeffer
  • 2 Orangen
  • 1 TL Zimt, 1/2 TL Kardamon
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Orangensaft

Zubereitung:
Die Brioche schneide ich in kleine Würfel (max. 1cm). Die Maronen werden in ganz kleine Würfel geschnitten. Das Ei verquirle ich gut mit dem Rührgerät. Nach und nach gebe ich die lauwarme Milch und eine Prise weißen Pfeffer hinzu. Die Briochewürfel werden in der Eiermilch eingeweicht. Die Maronenwürfel werden untergemischt Mit nassen Händen wird die Masse auf einer Lage Frischhaltefolie zu einer Rolle geformt und gut in die Folie eingewickelt. Die Rolle wird anschließend nochmals mit Alufolie umwickelt. Ungefähr 20-30 Minuten zieht die Rolle in leicht siedendem Wasser. 
In der Zwischenzeit schäle ich die Orangen (meine Orangen entpuppten sich als Blutorangen) und schneide sie in Scheiben. Auf einem Teller vermische ich Zimt, Kardamon und Vanillezucker und wälze darin die Orangenscheiben. In einer heißen Pfanne brate ich die Orangenscheiben an. Dabei karamelliert der Zucker. Die Scheiben nehme ich aus der Pfanne und löse den restlichen, karamellisierten Zucker mit Orangensaft auf, so dass ein wenig Sauce entsteht. 
Der fertige Knödel wird in Scheiben geschnitten. Abwechselnd wird je eine Knödelscheibe und eine Orangenscheibe angerichtet und die Sauce darübergegossen.

Nährwerte (pro Portion): 282 kcal; 8g Eiweiß; 45g Kohlenhydrate; 8g Fett
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Liebe ist...


 ... ein Ei...


und braucht keine Worte.... ;-)

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Brezenknödel - gebraten


Was gibt es am Montag zu essen? Richtig, die Reste vom Sonntag. Nachdem es am Sonntag Brezenknödel als Beilage gab, wurden - wie schon angekündigt - am Tag darauf angebratene Brezenknödel-Scheiben auf Salat zubereitet.
Zutaten:
  • übrig gebliebene Brezenknödel
  • 2 EL Öl
  • etwas Salz
Zubereitung: Die Brezenknödel schneide ich in Scheiben und brate sie im heißen Öl an. Nur noch ein wenig salzen und zum Salat genießen.


Nährwerte:
pro 100g: 222 kcal; 7,2g Eiweiß; 25,1g Kohlenhydrate; 10,1g Fett

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Brezenknödel

Hart gewordenen Laugenbrezen kann man mit ein paar Spritzern Wassern und ein paar Minuten im Backofen wieder auf die Sprünge helfen. Oder aber man verarbeitet sie zu einer Beilage für den Sonntagsbraten. Heute gab es statt der gewohnten Klöße aus gekauftem Kloßteig Brezenknödel. Und morgen werden die übrig gebliebenen Brezenknödel dann weiterverwertet: Es folgt morgen sozusagen die Resteverwertung der Resteverwertung.
 
Zutaten (für 6 Portionen als Beilage):
  • 375g Laugenbrezen oder -stangen
  • 375ml Milch
  • 3 Eier
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 1 TL Salz, 2 TL Pfeffer, 1 Prise Muskatnuss
Zubereitung:
Die Zwiebel schneide ich in feine Würfel und dünste sie in heißem Öl an.
Das Salz auf den Brezen wird zunächst entfernt, bevor sie in kleine Würfel geschnitten werden (max. 1cm groß). Die Milch wird kurz aufgekocht. Die Eier werden mit dem Rührgerät verquirlt. Die warme Milch wird ebenfalls mit dem Rührgerät in die Eimasse gerührt. Das Salz und die Gewürze kommen nun hinzu. Als nächstes vermenge ich die Brezenwürfel mit der Eimasse, gebe die Zwiebeln und die Petersilie hinzu und verrühre alles gut mit einem Löffel. Die Brezenwürfel sollen nicht "verquetscht" werden, da man später die Würfel noch erkennen soll. Die Masse wird dann in drei Portionen auf jeweils einer Frischhaltefolie verteilt. Mit nassen Hände forme ich auf der Folie eine ca. 5-7 cm dicke "Wurst" und wickele sie fest in die Frischhaltefolie ein. Diese wird dann noch gut mit zwei Lagen Alufolie umwickelt. 
In einem großen Topf lässt man Wasser leicht sieden. Die Knödel verweilen in dem heißen Wasser für eine gute halbe Stunde. Zu guter Letzt nimmt man sie aus dem Wasser, entfernt die Folie und schneidet sie in ca. 1 cm dicke Scheiben.

Die Brezenknödel passen wunderbar zu den verschiedensten Braten.

Nährwerte:
pro 100g: 161 kcal; 6,5g Eiweiß; 22,8g Kohlenhydrate; 4,6g Fett
pro Portion: 267 kcal; 10,9g Eiweiß; 37,9g Kohlenhydrate; 7,6g Fett
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