Der Kürbis ist fertig!

Auch dieses Jahr ziert wieder ein Kürbis meinen Hauseingang.... Die Geister können kommen und sich mit Süßigkeiten besänftigen lassen!





Und hier nochmal der Kürbis von letztem Jahr:

Und die von 2010:






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Zwetschgen-Rosmarin-Torte


Zwetschgenkuchen kennt man vor allem so: Hefeteig und Zwetschgen. Zwetschgen als Zutat für eine Torte klingt irgendwie viel zu plump. Das muss es aber nicht sein. Die Idee für die heutige Torte habe ich von EatSmarter!. Ich habe sie zweimal gemacht. Beim ersten Mal hielt ich mich an das Rezept. Der Boden war aber knallhart und ließ sich nicht richtig schneiden. Beim zweiten Versuch habe ich einen Biskuit-Boden genommen.



Zwetschgen-Rosmarin-Torte



Zutaten:
  • ca. 500g Zwetschgen 
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 50g Honig
  • 8 Blatt Gelatine
  • 200ml Wasser (oder roter Saft)
  • 75g Zucker
  • 500g Quark (20% Fett)
  • 1 Ei
  • 25g Puderzucker (2 EL)
  • 75g blanchierte, gemahlene Mandeln

Zubereitung:
Für den Boden das Ei mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Die Mandeln unterheben. In eine runde Springform (18cm) geben. Im 180°C heißen Backofen ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die Zwetschgen waschen, entkernen, klein schneiden und in einen kleinen Topf geben. Rosmarinzweig und Honig dazugeben. Bei geschlossenem Deckel weich dünsten. Erkalten lassen und am besten über Nacht stehen lassen. Den Rosmarinzweig entfernen und kurz mit dem Stabmixer pürieren.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Ausdrücken und mit etwas Wasser (oder Saft) in einer großen Schüssel erwärmen. In einer weiteren Schüssel, Quark, Zucker und  Zwetschgenpüree gut verrühren. Löffelweise die Quarkmasse unter die aufgelöste Gelatine rühren.
Einen Tortenring um den Boden legen. Dabei an den Seiten ein wenig Platz lassen. Die Quarkmasse einfüllen und mindestens 4 Stunden kalt stellen.
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"Lebensmittel-Lügen" - Buchrezension




Buchvorstellung

Titel: Lebensmittel-Lügen. Wie die Food-Branche trickst und tarnt
Verlag: Verbraucherzentrale NRW
Seitenzahl: 223
ISBN:  978-3-86336-031-3
Preis: 9,90 €
Hier kann das Buch bestellt werden!







Über die Plattform "Blogg Dein Buch" habe ich wieder ein Rezensionsexemplar eines interessanten Buches erhalten, welches ich Euch heute vorstellen möchte.


„Mit seiner geselligen Art trug er zur Verbesserung des Betriebsklimas bei und war ein gesuchter Gesprächspartner.“ Übersetzt bedeutet diese Formulierung in einem Arbeitszeugnis: Er war Alkoholiker mit einem übersteigerten Rededrang. Wer Zeugnisformulierungen zu entschlüsseln weiß, fällt auf Lebensmittellügen nicht herein. Auch da gilt es, zwischen den Zeilen zu lesen.
Was ist überhaupt eine Lüge? Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender weiß, dass sie unwahr ist. Sie wird mit der Absicht geäußert, dass der Empfänger sie dennoch glaubt.
Wirklich „unwahr“ sind die sogenannten „Lebensmittellügen“ nun nicht, sondern eher eine Irreführung, denn der Begriff der Irreführung geht vom Empfänger aus. Wenn der durchschnittliche Empfänger eine Aussage falsch versteht, dann ist dies eine Irreführung.
Nicht zu lügen, aber dennoch nicht die Wahrheit zu sagen, das ist die hohe Kunst des Marketings.

Dieses Buch deckt solche Irreführungen der Lebensmittelindustrie schonungslos auf.
Das, was vorne auf der Verpackung geschrieben steht oder abgebildet ist, muss nicht unbedingt etwas mit dem Inhalt zu haben. Der pralle Apfel auf dem Apfeltee bedeutet nicht, dass Apfelstückchen drin sind, Kalbsleberwurst besteht nicht aus Kalbsleber und die Nussnougatcreme müsste korrekterweise Zucker-Fett-Creme heißen.

Man lernt durch dieses Buch vor allem, genau hinzuschauen. Nicht das Bild auf der Packung, nicht die Produktbezeichnung ist das Entscheidende, sondern einzig und allein die Zutatenliste. Aber auch dies hilft nicht immer. So muss der Alkoholgehalt erst ab 1,2% angegeben werden. Als Faustregel kann dennoch gelten: Zutatenliste lesen!

Gleichzeitig kann dieses Buch zu einem bewussteren Einkauf anregen. Nicht einfach ein Produkt nach dem anderem in den Einkaufswagen legen, sondern das Produkt in die Hand nehmen und genau anschauen. Wir nehmen uns keine Zeit mehr zum Kochen und auch keine Zeit mehr zum Einkaufen. Der Respekt vor Lebensmittel beginnt beim Einkauf und endet in der (hoffentlich leeren) Mülltonne. Dieses sehr informative Buch ist jedem zu empfehlen, der damit beginnt, sich mit seiner Ernährung zu beschäftigen.
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Schokoladenkuchen "Death by chocolate"


"Death by chocolate" - Tod durch Schokolade. Ich weiß nicht mehr, wo ich diese Redewendung mal gelesen habe. Sie passt aber wunderbar zu diesem Kuchen.
Das Rezept habe ich von hier. Ich habe es für eine 18er Springform modifiziert und ein bisschen weniger Schokolade genommen. Eine solch kleine Form reicht wirklich: Diesen Kuchen sollte man nur in homöopathischen Dosen genießen. Nicht der Kalorien wegen - da kann jeder Schokomuffin locker mithalten -, sondern damit man diese Köstlichkeit Stückchen für Stückchen achtsam genießen kann.

Schokoladentorte "Death by chocolate"



Zutaten:
  • 3 Eier
  • 175g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 225g dunkle Schokolade
  • 125g Butter
  • 1 gehäufter EL Stärke (ca. 25g)
  • 1 gehäufter EL Kakaopulver (ca. 25g)
  • 100ml starker Kaffee (oder: 100ml kochendes Wasser und 1 EL Instant-Kaffee)
Zubereitung:
Eier und Zucker schaumig schlagen.
Die Schokolade grob hacken. Schokolade und Butter in einer Schüssel über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen. Man kann dies auch in der Mikrowelle machen, sollte dabei aber gut aufpassen, da die Butter viel schneller schmilzt als die Schokolade. Die Butter-Schokoladenmischung gut verrühren und langsam unter die Eimasse rühren.
Den Kaffee dazugeben und gut verrühren.
Kakaopulver und Stärke darübersieben und vorsichtig untermischen.
Die Form fetten und bemehlen. Den Teig einfüllen und bei 180°C ca. 30-40 Minuten lang backen.
In der Form auskühlen lassen.
Der Kuchen ist sehr weich und klebrig. Stellt man ihn den Kühlschrank, wird er fester.

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Süße eingeschnittene Klöße


Heute ist wieder Montag. Und Montag ist der Tag der Resteverwertung. Die Klöße vom Sonntagsbraten ergeben heute eine Süßspeise. Die Kombination von Pfirsichen und Rosmarin gibt den fränkischen Klöße eine gewisse, ungewohnte, mediterrane Note.

Süße eingeschnittene Klöße
für 2 Portionen als volle Mahlzeit


Zutaten:
  • ca. 650g kalte, gekochte Klöße
  • 500g Pfirsiche
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 Zweig Rosmarin.
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
  • evtl. 1 EL Puderzucker
Zubereitung:
Die Klöße in Scheiben schneiden. Die Pfirsiche in kochendem Wasser kurz blanchieren und die Haut abziehen. Die Pfirsiche halbieren, entkernen und in grobe Würfel schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die geschnittenen Klöße und den Rosmarin darin anbraten. Den Vanillinzucker darüberstreuen und karamellisieren lassen. Die Pfirsichwürfel dazugeben und kurz mit andünsten.
Vor dem Servieren eventuell noch mit Puderzucker bestreuen. 
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Zwetschgen-Haselnuss-Kuchen



Welch ein schöner Herbsttag! Die Sonne verwöhnt uns am heutigen Feiertag, die Blätter leuchten rot und gelb in der Sonne und aus dem Ofen duftet es nach Zwetschgen!

Angelina von PrinCi Cakes hat zum ersten deutschen Backtag aufgerufen. Zwetschgenkuchen ist wirklich ein typisch deutsches Gebäck. Ich habe den Teig ein wenig "aufgepeppt" und gemahlene Haselnüsse untergeknetet. Dadurch wird er ein wenig "sandiger". Die Haselnüsse harmonieren außerdem gut mit den Zwetschgen.


Zwetschgen-Haselnuss-Kuchen
für ein Backblech


Zutaten:
  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Frischhefe (42g)
  • 50g Zucker
  • 250ml lauwarme Milch
  • 75g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • ca. 2 kg Zwetschgen
  • 3 EL Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:
  1. Die lauwarme Milch in einen Mixbecher geben und die Hefe hineinbröckeln sowie einen Esslöffel Zucker hinzufügen. Mit dem Pürierstab die Hefe auflösen. Es fängt sofort an zu schäumen (diese Methode habe ich von Friedas genialer Hefezopf von chefkoch.de).
  2. Dann die abgeriebene Zitronenschale, Zucker, Salz, Eigelb, die in der Milch aufgelöste Butter (lauwarm) dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Zugedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen. Das Mehl in eine Schüssel geben. Hefemilch, zerlassene Butter, Zucker, Salz und Eier dazu geben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts so lange kneten, bis der Teig sich schön von der Schüsselwand löst. Der Teig ist etwas flüssiger als man es vom Hefeteig gewohnt ist. Wenn man nun noch die Haselnüsse unterknetet, wird er etwas fester.
  3. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde lang gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. 
  4. In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. 
  5. Nach dem Gehen den Teig nochmal durchkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf Backblechgröße aufwalken. Auf das Backblech legen. Ein wenig gehen lassen.
  6. Die Zwetschgen auf dem Teig verteilen. Mit Zucker bestreuen. Erneut ein wenig gehen lassen.
  7. Im auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten lang backen lassen.
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Pastel de tres leches // "Drei-Milche-Kuchen"





Inma was our Sept. 2013 Daring Bakers’ hostess and WOW did she bring us
something decadent and delicious! Pastel de Tres Leches or Three Milk Cake, creamy yet airy, super moist
but not soggy.. just plain delish!
It is a sponge cake soaked in three kinds of milk: evaporated milk, condensed milk, and cream. The cake is topped with fruits and whipped cream. It is very popular in many parts of South and Central America.
The original recipe was too sweet for me. It asked for sugar in the topping too, but I omitted the sugar.

Für die Daring Bakers' galt es im September einen "Pastel de tres leches" zu backen. Das Rezept präsentierte uns Inma.
Drei Milche werden gemischt.... "Milche"? Ja. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass "Milch" ein generischer Singular ist. Aber der Duden hat mich eines besseren belehrt. Es gibt tatsächlich einen Plural von "Milch", nämlich "Milche."
Nun gut: Ein Biskuitteig wird in einem Gemisch aus Kondensmilch, gezuckerter Kondensmilch und Sahne getränkt und mit Früchten und geschlagener Sahne garniert.
Dieser Kuchen ist sehr beliebt in weiten Teilen Süd- und Mittelamerikas.
Er ist sehr süß. Das vorgegebene Rezept enthielt dann auch noch Zucker in der Füllung. Diesen habe ich einfach weggelassen.

Das Rezept auf deutsch: hier


Ingredients for the sponge cake:
  • 5 large eggs, separated
  • 125g sugar
  • 2 tsp vanilla extract (or vanilla flavored sugar)
  • 140g flour
Ingredients for the syrup:
  • 400g sweetened condensed milk
  • 340g evaporated milk
  • 240ml cream
  • 1 cinnamon stick
Topping and filling:
  • 300g whipping cream
  • 300g peaches

Instructions:

Line a 23cm round spring pan with parchment paper.
Separate the eggs. In a large bowl beat the egg whites on medium speed. When soft peaks form add the sugar in small batches and whisk until stiff.
In another bowl beat the egg yolks until light and fluffy. Stir in the vanilla extract (or the vanilla flavored sugar).
Pour the egg yolks over the egg whites and gently fold until just combined. Sift the flour over the batter und gently mix.
Pour the mixture into the pan.
Bake in the preheated oven (180°C) for about 25 minutes. The sponge is ready when an inserted tooth pick comes out clean.
After baking remove the sponge from the pan and let it cool on a cooling rack.
Using a long serrated knife split the cake in half, flip the top of the cake an place it an a big plate.

In a saucepan add the sweetened condensed milk, evaporated milk, cream and a cinnamon stick,
bring to a boil, reduce the heat and simmer for 5 minutes. Remove it from heat and let it cool.
Brush the all the mixture into all sides of the cake until all milk is absorbed. Let it rest in the fridge over night.

For the topping whip the cream and cut the fruit (e.g. peaches) into small pieces.

Evenly spread some whipped cream on the bottom layer, then add 2/3 of the fruits. Place the top layer on it (the cut side down).
Using an  long thin spatula, spread the rest of the whipped cream in a thin layer over the top and sides of the cake. Decorated with the remaining fruits.



Rezept auf deutsch:

Zutaten für den Biskuit-Teig:
  • 5 große Eier, getrennt
  • 125g Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt (oder 1 Päckchen Vanillinzucker)
  • 140g Mehl
Zutaten für den Sirup:
  • 400g gezuckerte Kondensmilch 
  • 340g Kondensmilch
  • 240ml Sahne
  • 1 Zimtstange
Füllung:
  • 300g Sahne
  • 300g Pfirsiche

Zubereitung:
Eine runde Springform (ca. 23cm) mit Backpapier auslegen.
Die Eier trennen. In einer großen Schüssel das Eiweiß steif schlagen. Wenn es steif zu werden beginnt, den Zucker nach und nach dazugeben und weiter schlagen, bis der Eischnee schön fest ist. 
In einer anderen Schüssel die Eigelbe so lange schlagen, bis sie hell und fluffig sind. Den Vanilleextrakt oder den Vanillezucker unterrühren. 
Das Eigelb über den Eischnee gießen und sanft unterheben. Das Mehl darüber sieben und ebenfalls sanft unterheben, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. 
Den Teig in die Springform geben.
Im auf 180°C (Umluft) vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten lang backen. Auch hier empfiehlt sich die Stäbchenprobe.
Nach dem Backen die Springform lösen und den Kuchen auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.
Mit einem langen, gezackten Messer den Kuchen waagerecht in zwei Teile schneiden.

In einem kleinen Topf gezuckerte Kondensmilch, Kondensmilch, Sahne und die Zimtstange vermengen und zum Kochen bringen. Die Hitze wieder etwas reduzieren und das Milchgemisch 5 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen.
Die Tortenböden von allen Seiten mit dem Sirup bestreichen. Am besten über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung die Sahne steif schlagen und die Früchte in kleine Stücke schneiden.
Auf dem unteren Boden etwas geschlagene Sahne verteilen. 2/3 des Obstes darüber verteilen. Den oberen Tortenboden darauf legen. Mit der restlichen Sahne den Kuchen von allen Seiten bestreichen. Mit den übrigen Früchten dekorieren.
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Milchkaffee-Reis ... Kaffee-Milchreis ... oder so ähnlich



Juliane von Schöner Tag noch verlost in Zusammenarbeit mit Melitta einen Jahresvorrat an Kaffee. Ehrlich gesagt ist es für mich kein Jahresvorrat, sondern eher ein Halbjahresvorrat ;-)
Kaffee kann man in allen Variationen genießen. Was ich nicht mag: Kaffee schwarz. Die Puristen unter uns kennen natürlich nichts besseres als die unterschiedlichen Aromen eines heißen Kaffees zu entdecken.
Für mich gilt eher: Hauptsache süß. Wie wär es denn nun mit einem Milchkaffee-Reis?

Milchkaffee-Reis
für 4 Portionen


Zutaten:
  • 150g Reis (Milchreis)
  • 350ml Milch
  • 100ml Espresso
  • 40g Zucker
  • 100g geschlagene Sahne
Zubereitung:
Milch, Espresso und Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Den Reis dazugeben und unterrühren. Bei ganz schwacher Hitze und geschlossenem Deckel ungefähr eine halbe Stunde lang quellen lassen. Ab und zu umrühren.
Zum Servieren den Milchreis in ein Glas füllen und mit geschlagener Sahne dekorieren. 
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Zwetschgenkuchen mit einem Hefe-Mürbe-Teig


Der einzige Trost während langer Wartezeiten beim Arzt sind die Zeitschriften. Und darin speziell die Rezeptseiten. Umso mehr ärgert es, wenn man vergeblich nach den entsprechenden Seiten sucht, bloß weil sie irgend ein Troll herausgerissen hat. Das geht ja wohl gar nicht! Ich habe meistens eine Kamera dabei und fotografiere dann das Rezept. Manchmal aber vergesse ich sie. So geschehen, als ich neulich ein interessantes Rezept für einen Zwetschgenkuchen gesehen habe. Stift und Papier hatte ich natürlich auch nicht dabei. Ok, ich hätte an der Anmeldung fragen können, aber ich nahm es sportlich und wollte meine Merkfähigkeit testen.
Der Teig ist ein Hefeteig, in den ein wenig Mürbeteig eingearbeitet wird. Zimt im Teig gibt ihm noch eine besondere Note.


Zwetschgenkuchen mit einem Hefe-Mürbe-Teig



Zutaten:
  • 1,5kg Zwetschgen
  • 50g Mehl
  • 20g Puderzucker
  • 25g Butter
  • 1 Eigelb
  • 250g Mehl
  • 100ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 40g Butter
  • 60g Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 gehäufter TL Zimt
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 4 Päckchen Vanillinzucker

Zubereitung:
Die Zwetschgen halbieren und entsteinen.
Aus 50g Mehl, 20g Puderzucker, 25g Butter und dem Eigelb einen Mürbteig kneten. Daraus eine Kugel formen, mit Folie umwickeln und kaltstellen.
Für den Hefeteig 250g Mehl, Milch, Ei, 40g Butter, 60g Zucker, Trockenhefe und Zimt in eine Schüssel geben und so lange mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde lang gehen lassen. Anschließend den Mürbteig unterkneten. Nochmals gehen lassen.
Den Teig auf Backblechgröße ausrollen und auf das Blech legen. Wiederum ca. 15 Minuten lang gehen lassen. Mit Semmelbrösel bestreuen und mit den Zwetschgenhälften belegen. Mit dem Vanillinzucker bestreuen.
Im auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen ungefähr 40 Minuten lang backen. 
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Birnen-Schoko-Kuchen

Die Tage werden kürzer, draußen regnet es, langsam verfärben sich die Blätter. Da muss man es sich drinnen gemütlich machen. Z.B. mit einem nach Zimt duftenden Birnen-Schoko-Kuchen.
Grundlage ist ein sog. "Quatre-Quart"-Rührkuchen: 4 Zutaten zu gleichen Teilen: Butter, Eier, Zucker und Mehl. Mehl und Kakao werden zusammengenommen, da Kakao ähnliche backtechnische Eigenschaften wie Mehl hat.

Birnen-Schoko-Kuchen
für ein 18er Backform


Zutaten:
  • 150g weiche Butter
  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • 125g Mehl
  • 25g Kakaopulver
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 2-3 Birnen
Zubereitung:
Butter, Eier und Zucker in eine Schüssel geben und schaumig rühren. Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Zimt in einer anderen Schüssel gut vermischen. Die trockenen Zutaten zur Buttermasse geben und kurz verrühren.
Die Birnen schälen. Das Kerngehäuse entfernen. Die Birnen in Achtel schneiden.
Die Springform fetten und bemehlen. Den Teig einfüllen. Die Birnenachtel sternförmig auf den Teig legen und leicht in den Teig hineindrücken.
Bei 180°C (Ober-/Unterhitze; vorgeheizt) ungefähr 60 Minuten lang backen.

Nährwerte:
pro 100g: 329 kcal; 4,9g Eiweiß; 35,1g Kohlenhydrate; 29,2g Fett
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Rosenmarmelade



"Little Red Temptations" ist ein Gemeinschaftsblog von Christine und Steffi. Sie bloggen über die schönen Dinge des Lebens, über die kleinen, alltäglichen Verführungen, die das Leben schöner machen.
Passend zum Blognamen haben sie dazu aufgerufen, ihnen Rezepte für Versuchungen in Rot zu schicken.

Meine Rosenmarmelade passt da wunderbar.
Leider braucht man dafür ungespritze Duftrosen. Die Rosen aus dem Handeln eigenen sich nicht: Sie duften in der Regel nicht und sind voller Chemikalien. Zum Glück steht in meinem Garten ein solcher Rosenstock. Um welche Sorte es sich handelt, weiß ich leider nicht. Vielleicht erkennt ja ein Leser die Sorte und verrät sie mir.
Das Schönste bei der Zubereitung der Marmelade ist das Sammeln der Blütenblätter im Morgengrauen. Denn zu dieser Tageszeit duften die Rosen am intensivsten.
Als Anregung diente mir ein Rezept aus dem Buch "Einkochen, Einlegen und Getränke. Kulinarische Köstlichkeiten aus dem Banat, Band 3" von Olga Katharina Farca.




Rosenmarmelade



Zutaten:
  • 50g Rosenblätter
  • 2 EL Wasser
  • 150g Zucker
  • Saft einer großen Zitronen (60ml)
Zubereitung:
Die Blütenblätter sorgfältig vom Blütenboden lösen. Das Gelbe zur Sicherheit wegschneiden, es könnte bitter schmecken. Am besten jedes einzelne Blatt anschauen, damit kein kleiner Bewohner in der Marmelade landet.
Die Rosenblätter mit 2 EL Zucker und 2 EL Wasser vermengen und mit dem Stabmixer pürieren. Den restlichen Zucker mit dem Zitronensaft verrühren und erhitzen. Ohne zu Rühren so lange kochen, bis die Flüssigkeit Fäden zieht.
"Fäden ziehen" bedeutet: Man nimmt mit einem Löffel einen Tropfen, tunkt den Zeigefinger ein, presst den Daumen drauf und zieht ihn wieder weg. Wenn ein Faden entsteht, ist es gut. Wesentlich einfacher und "ungefährlicher" ist es, ein Thermometer zu verwenden: Bei 105°C ist es soweit.
Nun die pürierten Rosen hinzufügen und unter ständigem Rühren einkochen.
Die Marmelade in heiß aufgespülte Gläser füllen, Deckel drauf und einige Zeit auf dem Kopf stehen lassen. 
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Leichte Apfel-Kohlrabi-Suppe


Ich komme meistens nur am Wochenende dazu, meine Blog-Beiträge zu schreiben. Gekocht und gebacken wird natürlich auch unter der Woche. Mittlerweile staut sich bei mir Einiges an. Für mindestens 15 Beiträge sind die Fotos schon gemacht und warten nur darauf, zum Einsatz zu kommen. Diese Suppe hier ist auch schon längst verspeist und verdaut.
Die leichte Apfel-Kohlrabi-Suppe ist bestens geeignet, wenn man abends nur eine Kleinigkeit essen will.

Und dies ist nun auch mein zweiter Beitrag für Zorras Blog-Event:
9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Leichte Apfel-Kohlrabi-Suppe
für 4 Portionen



Zutaten:
  • ca. 800g Kohlrabi
  • 2 große Äpfel
  • 2 EL Öl
  • 300ml Gemüsebrühe
  • 250ml Milch
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Schnittlauch zum Garnieren
Zubereitung:
Kohlrabi putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Gemüsebrühe in einen Topf geben und die Kohlrabiwürfel darin weich kochen. Die Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Äpfel darin anbraten.
Die Äpfel zum Kohlrabi geben. Alles mit einem Stabmixer gut pürieren. Milch dazugeben und weiter pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
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Obazda

Wie bei so vielen Gerichten, kann man auch beim "Obazda" Abhandlungen darüber verfassen, was nun das Original sei. Ja kein Frischkäse! Grob, nicht fein! Unbedingt Kümmel! Und Bier - nicht das Bier vergessen! Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.
Obazda ist ein typisches Biergartenessen. Dazu noch eine frische Breze und ich kann Biergartenstimmung im Wohnzimmer simulieren!

Zorra sucht wieder Rezepte, bei denen an der ein oder anderen Stelle ein Stabmixer zum Einsatz kommt. Nichts leichter als das! Der Stabmixer ist bei mir im Dauereinsatz.
9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Obazda



Zutaten:
  • 125g sehr reifer Camembert
  • 50g weiche Butter
  • 50g Frischkäse
  • 2 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen)
  • 4 EL Bier (oder Wasser)
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 1 kleine Zwiebel
  • etwas Schnittlauch

Zubereitung:

Den Camembert in kleine Stücke schneiden. Camembert, weiche Butter, Frischkäse, Paprikapulver, Salz und Pfeffer, Bier (oder Wasser) in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren. Den Kümmel zum Schluss dazugeben. Die Zwiebel fein würfeln und erst vor dem Verzehr dazugeben, sie könnte sonst ein wenig bitter werden. Mit Schnittlauch garnieren.
Den Obazda isst man am Besten zu einem dunklen Bauernbrot oder einer frischen Breze. 
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"And all that I can see is just a yellow lemon tree": Zitronen-Tarte


Wer kann sich noch erinnern? An diesen Ohrwurm, der im Jahr 1996 die Charts stürmte?
"Lemon Tree" von Fools Garden, einer deutschen Band, wurde damals rauf und runter gespielt. Und heute läuft er im Oldie-Sender. Ich merke, ich werde alt.
Nina von "Ninas kleiner Food-Blog" feiert ihren dreijährigen Blog-Geburtstag und ließ sich ein tolles Thema für das Geburtstag-Event einfallen: Charts.
Und zum Lemon Tree passt doch eine Zitronen-Tarte, oder?
Das Rezept für die Zitronen-Tarte ist inspiriert von Martha Stewart.


Zitronen-Tarte
für 2 ca. 12cm Tarte-Förmchen


Zutaten für den Mürbteig:
  • 120g Mehl
  • 80g Butter
  • 40g Zucker

Zutaten für die Füllung:
  • 2 Eier
  • 100g Zucker
  • 75g saure Sahne
  • 90ml Zitronensaft (ca. 3 Zitronen)
  • 125g Schlagsahne

Zubereitung:
Die Zutaten für den Mürbteig mit den Knethaken zunächst zu Krümeln verarbeiten. Danach mit den Händen verkneten bis eine glatte Masse entstanden ist. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Ausrollen und die Tarteförmchen damit auslegen. Mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier auslegen, getrocknete Erbsen einfüllen und bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 15-20 Minuten lang blind backen (zum Thema Blindbacken siehe hier). Etwas auskühlen lassen. Die Erbsen und das Backpapier entfernen.
Für die Füllung Eier und Zucker schaumig rühren. Saure Sahne und Zitronensaft hinzufügen und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Die Füllung in die Form gießen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze weitere 25-30 Minuten lang backen.
Vor dem Servieren mit steif geschlagener Sahne dekorieren. Die Sahne braucht keinen weiteren Zucker; die Tarte allein ist schon süß genug. 

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