Plätzchenmarathon 2013

Es ist geschafft! Auch dieses Jahr werde ich meine Lieben mit 24 verschiedenen Plätzchen verwöhnen. Viele Sorten vom letzten Jahr sind dabei, aber auch einige neue.

Vom letzten Jahr - und immer noch gut ;-):

Bethmännchen
Bärentatzen
Vanillekipferl
Nougattaler

Pflastersteine

Butterplätzchen
Mohnbusserl














Dieses Jahr sind neu hinzugekommen:
Spritzgebäck - Anisplätzchen - Cantuccini - Saftige Kokosmakronen - Zimtbällchen - Baumkuchenspitzen - Schwarz-Weiß-Gebäck - Husarenkrapfen - Mandelsplitter - Biberle - Schokoladenplätzchen - Florentiner - Mozarttaler - Heidesand - Dattel-Marzipan-Stangen - Pistazien-Sablés - Grand-Manier-Kugeln

Nach und nach werde ich natürlich die Rezepte präsentieren.
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Schokoladenplätzchen


Auf meinem Blog war es in den letzten zwei Wochen ziemlich ruhig. Umso mehr war in meiner Küche los. Das alljährliche Plätzchenbacken hat begonnen. Die letzten beiden Jahre habe ich geschlagene 24 verschiedene Sorten gebacken. Ob ich dieses Jahr da mithalten kann? Bisher bin ich bei 16. Und der erste Advent ist schon am Sonntag! Mal sehen...
Die Schokoladenplätzchen auf dem Foto - sind das nicht die vom letzten Jahr, diese Snowcaps? Sie sehen genauso aus... Aber: Sie enthalten viel viel mehr Schokolade und passen dadurch wunderbar zum Blog-Event von Marie: "Schokoladenträume"


Schokoladenplätzchen
ca. 50 Stück


Zutaten:
  • 350g dunkle Schokolade
  • 50g Butter
  • 3 Eier
  • 100g Zucker
  • 3 EL Milch
  • 120g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • ungefähr 50g Zucker
  • ungefähr 50g Puderzucker
Zubereitung:
Butter und Schokolade einen kleinen Topf schmelzen und verrühren. Leicht abkühlen lassen. Eier und Zucker mit dem Rührgerät gut aufschlagen. Die Schokolade unter die Eimasse haben. Milch, Mehl, Backpulver und Mandeln ebenfalls unterrühren.
Die Masse im Kühlschrank erstarren lassen (dauer ein paar Stunden).
Zucker und Puderzucker auf je einen Teller geben. Mit den Händen kleine Kugeln (2-3 Zentimeter; oder ca. 16g) formen. Zuerst in Zucker, dann in Puderzucker wälzen.
Auf das Backblech legen, dabei ein wenig Abstand lassen, da die Plätzchen in die Breite laufen. Bei 180°C ca. 8-10 Minuten lang backen. Auf dem Backblech erkalten lassen. 
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Herbstliches Ofengemüse


Das heutige Mittagessen stand ganz im Zeichen der Farbe Orange. Karotten, Hokkaido-Kürbis und Kartoffeln machten es sich auf einem Bett aus Chinakohl gemütlich.

Herbstliches Ofengemüse



Zutaten:
  • 1 Chinakohl
  • 500g Hokkaido-Kürbis
  • 750g Kartoffeln
  • 2 große Karotten
  • Salz, Pfeffer
  • 5 EL Olivenöl
  • etwas grobes Meerssalz

Zubereitung:
Den Chinakohl in kleine Stücke schneiden. In eine Schüssel geben, ein wenig salzen und pfeffern. Mit 2 EL Olivenöl gut vermengen. In eine Auflaufform geben.
Den Hokkaido (ungeschält) in Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Karotten in Scheiben schneiden. Hokkaido, Kartoffeln und Karotten in die Schüssel geben, wiederum ein wenig salzen und pfeffern. Mit dem restlichen Olivenöl vermengen und auf das Chinakohlbett geben.
Bei 180°C (vorgeheizt) ungefährt 40-45 Minuten lang im Ofen garen.
Vor dem Servieren mit grobem Meersalz bestreuen. 
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Gebratener Lachs mit Fenchel-Gemüse

Bald beginnt die Weihnachtszeit. In den Geschäften sind ja schon seit September all diese Leckereien erhältlich. Ich weigere mich aber strikt, jetzt schon etwas zu kaufen - mal abgesehen davon, dass ich sowieso nur ganz wenig kaufe, sondern viel lieber selbst mache. Das einzige, was ich kaufe, sind traditionell gebackene Elisen-Lebkuchen. Und da hat jeder Nürnberger seinen Lieblingsbäcker. Da fährt man gerne mal ans andere Ende der Stadt, weil es dort dann die weltbesten Lebkuchen gibt.
Bevor das fröhliche Schlemmen beginnt und die Hosen immer enger wird, sollte man ein wenig "Vorarbeit" leisten und sich jetzt doch mal eher leicht ernähren. Wie wäre es denn mit geratenem Lachs und Fenchelgemüse?

Gebratener Lachs mit Fenchel-Gemüse
für 2 Personen


Zutaten:
  • 2 Lachsfilets + ein wenig Öl zum Anbraten
  • 2 Fenchelknollen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Thymian-Zitronen-Öl (oder ein anderes Öl)
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Zitronensaft
  • ein wenig abgeriebene Zitronenschale
  • ein Stängel Thymian
  • 1 TL Pfeilwurzelstärke (oder ein anderes Bindemittel)
  • grobes Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
Den Fenchel waschen. Die zarten grünen Blättchen abschneiden, klein schneiden und beiseite legen. Den Fenchel in Streifen schneiden. Den Knoblauch fein hacken. Das Öl in einem Topf erhitzen. Den Knoblauch darin kurz andünsten, dann die Fenchelstreifen hinzufügen und ebenfalls andünsten. Mit der Brühe aufgießen und 10 Minuten lang köcheln lassen. Die Pfeilwurzelstärke in einer Tasse kaltem Wasser glatt rühren. Zum Gemüse geben und gut verrühren. Kurz aufkochen. Mit Thymian, geriebener Zitronenschale und Zitronensaft abschmecken. Das Fenchelgrün hinzufügen.
In der Zwischenzeit den Lachs von beiden Seiten in etwas heißem Öl langsam anbraten. Durch das langsame Braten wird die Außenseite zwar schön knusprig, innen bleibt der Lachs als saftig. Zum Schluss mit Meersalz und Pfeffer würzen.
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Grabsteine


An diesem Foto ist fast alles echt. Nur nicht in dieser Kombination. Diese abgestorbenen Bäume stehen so wirklich beim sog. "Steinernen Meer" im Bayerischen Wald. In Schwarz-Weiß ergibt das ein ganz düsteres Bild.
Die "Grabsteine" bestehen aus Mürbteigplätzchen mit einem sehr hohen Anteil an Kakao. So richtig schwarz - wie die Oreokekse - kriege ich sie aber nicht hin. Ich frage mich schon lange, wie die Oreos ganz ohne Farbstoffe so dunkel werden. Vielleicht kennt ja jemand das Geheimnis und verrät es mir.


Mit diesen Plätzchen nehme an Melinas Halloween-Event teil:



Grabsteine
ca. 50 Stück


Zutaten:
  • 150g Mehl
  • 75g Kakaopulver
  • 100g Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 30g Puderzucker
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Mehl, Kakao, Butter in kleinen Stücken, Zucker, Ei und Eigelb in eine Schüssel geben und mit den Knethaken der Rührgeräts zu Streuseln verkneten. Anschließend auf dem Backbrett den Teig so lange durchkneten, bis er eine gleichmäßige dunkelbraune Farbe hat. Eine Stunde lasse ich den Teig in Folie gewickelt im Kühlschrank ruhen.
Den Teig ausrollen und Grabsteine mit einem Messer ausschneiden (Vielleicht hat ja jemand Grabstein-Ausstecher ;-) )
Für 10 Minuten im Backofen bei 180°C backen.
Den Puderzucker mich dem Zitronensaft verrühren und damit die Kreuze auf die ausgekühlten Kekse malen. Dazu den Guss in eine kleine Plastiktüte geben und eine Ecke abschneiden. 
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Einfache Kürbissuppe


So ein Halloween-Kürbis ist ja wirklich hübsch. Aber irgendwann landet er in der Biotonne. Damit die Verschwendung nicht ganz so groß ist, habe ich aus den Resten eine Suppe gemacht. Über ein Kilo Fruchtfleisch habe ich aus diesem Kürbis herausgekratzt und -geschnitten.


Einfache Kürbissuppe
für 4 Portionen zum Sattessen


Zutaten:
  • ca. 1kg Kürbis
  • 1-2 EL Kürbiskernöl
  • 200g Sahne
  • 600-700ml Gemüsebrühe
  • eine gute Prise Muskatnuss
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 TL Vanillezucker
  • evtl. Salz (je nachdem, wie salzhaltig die Gemüsebrühe ist)
  • etwas Pfeffer

Zubereitung:
Das Kürbiskernöl in einem großen Topf erhitzen und die Kürbisstückchen darin andünsten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und köcheln lassen, bis die Kürbisstückchen ganz weich sind. Mit dem Stabmixer pürieren. Sahne und Gewürze hinzufügen und nochmals gut durch pürieren.

Nährwerte:
pro 100g: 62 kcal; 1,3g Eiweiß; 3,9g Kohlenhydrate; 4,5g Fett
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Der Kürbis ist fertig!

Auch dieses Jahr ziert wieder ein Kürbis meinen Hauseingang.... Die Geister können kommen und sich mit Süßigkeiten besänftigen lassen!





Und hier nochmal der Kürbis von letztem Jahr:

Und die von 2010:






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Zwetschgen-Rosmarin-Torte


Zwetschgenkuchen kennt man vor allem so: Hefeteig und Zwetschgen. Zwetschgen als Zutat für eine Torte klingt irgendwie viel zu plump. Das muss es aber nicht sein. Die Idee für die heutige Torte habe ich von EatSmarter!. Ich habe sie zweimal gemacht. Beim ersten Mal hielt ich mich an das Rezept. Der Boden war aber knallhart und ließ sich nicht richtig schneiden. Beim zweiten Versuch habe ich einen Biskuit-Boden genommen.



Zwetschgen-Rosmarin-Torte



Zutaten:
  • ca. 500g Zwetschgen 
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 50g Honig
  • 8 Blatt Gelatine
  • 200ml Wasser (oder roter Saft)
  • 75g Zucker
  • 500g Quark (20% Fett)
  • 1 Ei
  • 25g Puderzucker (2 EL)
  • 75g blanchierte, gemahlene Mandeln

Zubereitung:
Für den Boden das Ei mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Die Mandeln unterheben. In eine runde Springform (18cm) geben. Im 180°C heißen Backofen ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die Zwetschgen waschen, entkernen, klein schneiden und in einen kleinen Topf geben. Rosmarinzweig und Honig dazugeben. Bei geschlossenem Deckel weich dünsten. Erkalten lassen und am besten über Nacht stehen lassen. Den Rosmarinzweig entfernen und kurz mit dem Stabmixer pürieren.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Ausdrücken und mit etwas Wasser (oder Saft) in einer großen Schüssel erwärmen. In einer weiteren Schüssel, Quark, Zucker und  Zwetschgenpüree gut verrühren. Löffelweise die Quarkmasse unter die aufgelöste Gelatine rühren.
Einen Tortenring um den Boden legen. Dabei an den Seiten ein wenig Platz lassen. Die Quarkmasse einfüllen und mindestens 4 Stunden kalt stellen.
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"Lebensmittel-Lügen" - Buchrezension




Buchvorstellung

Titel: Lebensmittel-Lügen. Wie die Food-Branche trickst und tarnt
Verlag: Verbraucherzentrale NRW
Seitenzahl: 223
ISBN:  978-3-86336-031-3
Preis: 9,90 €
Hier kann das Buch bestellt werden!







Über die Plattform "Blogg Dein Buch" habe ich wieder ein Rezensionsexemplar eines interessanten Buches erhalten, welches ich Euch heute vorstellen möchte.


„Mit seiner geselligen Art trug er zur Verbesserung des Betriebsklimas bei und war ein gesuchter Gesprächspartner.“ Übersetzt bedeutet diese Formulierung in einem Arbeitszeugnis: Er war Alkoholiker mit einem übersteigerten Rededrang. Wer Zeugnisformulierungen zu entschlüsseln weiß, fällt auf Lebensmittellügen nicht herein. Auch da gilt es, zwischen den Zeilen zu lesen.
Was ist überhaupt eine Lüge? Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender weiß, dass sie unwahr ist. Sie wird mit der Absicht geäußert, dass der Empfänger sie dennoch glaubt.
Wirklich „unwahr“ sind die sogenannten „Lebensmittellügen“ nun nicht, sondern eher eine Irreführung, denn der Begriff der Irreführung geht vom Empfänger aus. Wenn der durchschnittliche Empfänger eine Aussage falsch versteht, dann ist dies eine Irreführung.
Nicht zu lügen, aber dennoch nicht die Wahrheit zu sagen, das ist die hohe Kunst des Marketings.

Dieses Buch deckt solche Irreführungen der Lebensmittelindustrie schonungslos auf.
Das, was vorne auf der Verpackung geschrieben steht oder abgebildet ist, muss nicht unbedingt etwas mit dem Inhalt zu haben. Der pralle Apfel auf dem Apfeltee bedeutet nicht, dass Apfelstückchen drin sind, Kalbsleberwurst besteht nicht aus Kalbsleber und die Nussnougatcreme müsste korrekterweise Zucker-Fett-Creme heißen.

Man lernt durch dieses Buch vor allem, genau hinzuschauen. Nicht das Bild auf der Packung, nicht die Produktbezeichnung ist das Entscheidende, sondern einzig und allein die Zutatenliste. Aber auch dies hilft nicht immer. So muss der Alkoholgehalt erst ab 1,2% angegeben werden. Als Faustregel kann dennoch gelten: Zutatenliste lesen!

Gleichzeitig kann dieses Buch zu einem bewussteren Einkauf anregen. Nicht einfach ein Produkt nach dem anderem in den Einkaufswagen legen, sondern das Produkt in die Hand nehmen und genau anschauen. Wir nehmen uns keine Zeit mehr zum Kochen und auch keine Zeit mehr zum Einkaufen. Der Respekt vor Lebensmittel beginnt beim Einkauf und endet in der (hoffentlich leeren) Mülltonne. Dieses sehr informative Buch ist jedem zu empfehlen, der damit beginnt, sich mit seiner Ernährung zu beschäftigen.
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Schokoladenkuchen "Death by chocolate"


"Death by chocolate" - Tod durch Schokolade. Ich weiß nicht mehr, wo ich diese Redewendung mal gelesen habe. Sie passt aber wunderbar zu diesem Kuchen.
Das Rezept habe ich von hier. Ich habe es für eine 18er Springform modifiziert und ein bisschen weniger Schokolade genommen. Eine solch kleine Form reicht wirklich: Diesen Kuchen sollte man nur in homöopathischen Dosen genießen. Nicht der Kalorien wegen - da kann jeder Schokomuffin locker mithalten -, sondern damit man diese Köstlichkeit Stückchen für Stückchen achtsam genießen kann.

Schokoladentorte "Death by chocolate"



Zutaten:
  • 3 Eier
  • 175g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 225g dunkle Schokolade
  • 125g Butter
  • 1 gehäufter EL Stärke (ca. 25g)
  • 1 gehäufter EL Kakaopulver (ca. 25g)
  • 100ml starker Kaffee (oder: 100ml kochendes Wasser und 1 EL Instant-Kaffee)
Zubereitung:
Eier und Zucker schaumig schlagen.
Die Schokolade grob hacken. Schokolade und Butter in einer Schüssel über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen. Man kann dies auch in der Mikrowelle machen, sollte dabei aber gut aufpassen, da die Butter viel schneller schmilzt als die Schokolade. Die Butter-Schokoladenmischung gut verrühren und langsam unter die Eimasse rühren.
Den Kaffee dazugeben und gut verrühren.
Kakaopulver und Stärke darübersieben und vorsichtig untermischen.
Die Form fetten und bemehlen. Den Teig einfüllen und bei 180°C ca. 30-40 Minuten lang backen.
In der Form auskühlen lassen.
Der Kuchen ist sehr weich und klebrig. Stellt man ihn den Kühlschrank, wird er fester.

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Süße eingeschnittene Klöße


Heute ist wieder Montag. Und Montag ist der Tag der Resteverwertung. Die Klöße vom Sonntagsbraten ergeben heute eine Süßspeise. Die Kombination von Pfirsichen und Rosmarin gibt den fränkischen Klöße eine gewisse, ungewohnte, mediterrane Note.

Süße eingeschnittene Klöße
für 2 Portionen als volle Mahlzeit


Zutaten:
  • ca. 650g kalte, gekochte Klöße
  • 500g Pfirsiche
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 Zweig Rosmarin.
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
  • evtl. 1 EL Puderzucker
Zubereitung:
Die Klöße in Scheiben schneiden. Die Pfirsiche in kochendem Wasser kurz blanchieren und die Haut abziehen. Die Pfirsiche halbieren, entkernen und in grobe Würfel schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die geschnittenen Klöße und den Rosmarin darin anbraten. Den Vanillinzucker darüberstreuen und karamellisieren lassen. Die Pfirsichwürfel dazugeben und kurz mit andünsten.
Vor dem Servieren eventuell noch mit Puderzucker bestreuen. 
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Zwetschgen-Haselnuss-Kuchen



Welch ein schöner Herbsttag! Die Sonne verwöhnt uns am heutigen Feiertag, die Blätter leuchten rot und gelb in der Sonne und aus dem Ofen duftet es nach Zwetschgen!

Angelina von PrinCi Cakes hat zum ersten deutschen Backtag aufgerufen. Zwetschgenkuchen ist wirklich ein typisch deutsches Gebäck. Ich habe den Teig ein wenig "aufgepeppt" und gemahlene Haselnüsse untergeknetet. Dadurch wird er ein wenig "sandiger". Die Haselnüsse harmonieren außerdem gut mit den Zwetschgen.


Zwetschgen-Haselnuss-Kuchen
für ein Backblech


Zutaten:
  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Frischhefe (42g)
  • 50g Zucker
  • 250ml lauwarme Milch
  • 75g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • ca. 2 kg Zwetschgen
  • 3 EL Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:
  1. Die lauwarme Milch in einen Mixbecher geben und die Hefe hineinbröckeln sowie einen Esslöffel Zucker hinzufügen. Mit dem Pürierstab die Hefe auflösen. Es fängt sofort an zu schäumen (diese Methode habe ich von Friedas genialer Hefezopf von chefkoch.de).
  2. Dann die abgeriebene Zitronenschale, Zucker, Salz, Eigelb, die in der Milch aufgelöste Butter (lauwarm) dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Zugedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen. Das Mehl in eine Schüssel geben. Hefemilch, zerlassene Butter, Zucker, Salz und Eier dazu geben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts so lange kneten, bis der Teig sich schön von der Schüsselwand löst. Der Teig ist etwas flüssiger als man es vom Hefeteig gewohnt ist. Wenn man nun noch die Haselnüsse unterknetet, wird er etwas fester.
  3. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde lang gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. 
  4. In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. 
  5. Nach dem Gehen den Teig nochmal durchkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf Backblechgröße aufwalken. Auf das Backblech legen. Ein wenig gehen lassen.
  6. Die Zwetschgen auf dem Teig verteilen. Mit Zucker bestreuen. Erneut ein wenig gehen lassen.
  7. Im auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten lang backen lassen.
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Pastel de tres leches // "Drei-Milche-Kuchen"





Inma was our Sept. 2013 Daring Bakers’ hostess and WOW did she bring us
something decadent and delicious! Pastel de Tres Leches or Three Milk Cake, creamy yet airy, super moist
but not soggy.. just plain delish!
It is a sponge cake soaked in three kinds of milk: evaporated milk, condensed milk, and cream. The cake is topped with fruits and whipped cream. It is very popular in many parts of South and Central America.
The original recipe was too sweet for me. It asked for sugar in the topping too, but I omitted the sugar.

Für die Daring Bakers' galt es im September einen "Pastel de tres leches" zu backen. Das Rezept präsentierte uns Inma.
Drei Milche werden gemischt.... "Milche"? Ja. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass "Milch" ein generischer Singular ist. Aber der Duden hat mich eines besseren belehrt. Es gibt tatsächlich einen Plural von "Milch", nämlich "Milche."
Nun gut: Ein Biskuitteig wird in einem Gemisch aus Kondensmilch, gezuckerter Kondensmilch und Sahne getränkt und mit Früchten und geschlagener Sahne garniert.
Dieser Kuchen ist sehr beliebt in weiten Teilen Süd- und Mittelamerikas.
Er ist sehr süß. Das vorgegebene Rezept enthielt dann auch noch Zucker in der Füllung. Diesen habe ich einfach weggelassen.

Das Rezept auf deutsch: hier


Ingredients for the sponge cake:
  • 5 large eggs, separated
  • 125g sugar
  • 2 tsp vanilla extract (or vanilla flavored sugar)
  • 140g flour
Ingredients for the syrup:
  • 400g sweetened condensed milk
  • 340g evaporated milk
  • 240ml cream
  • 1 cinnamon stick
Topping and filling:
  • 300g whipping cream
  • 300g peaches

Instructions:

Line a 23cm round spring pan with parchment paper.
Separate the eggs. In a large bowl beat the egg whites on medium speed. When soft peaks form add the sugar in small batches and whisk until stiff.
In another bowl beat the egg yolks until light and fluffy. Stir in the vanilla extract (or the vanilla flavored sugar).
Pour the egg yolks over the egg whites and gently fold until just combined. Sift the flour over the batter und gently mix.
Pour the mixture into the pan.
Bake in the preheated oven (180°C) for about 25 minutes. The sponge is ready when an inserted tooth pick comes out clean.
After baking remove the sponge from the pan and let it cool on a cooling rack.
Using a long serrated knife split the cake in half, flip the top of the cake an place it an a big plate.

In a saucepan add the sweetened condensed milk, evaporated milk, cream and a cinnamon stick,
bring to a boil, reduce the heat and simmer for 5 minutes. Remove it from heat and let it cool.
Brush the all the mixture into all sides of the cake until all milk is absorbed. Let it rest in the fridge over night.

For the topping whip the cream and cut the fruit (e.g. peaches) into small pieces.

Evenly spread some whipped cream on the bottom layer, then add 2/3 of the fruits. Place the top layer on it (the cut side down).
Using an  long thin spatula, spread the rest of the whipped cream in a thin layer over the top and sides of the cake. Decorated with the remaining fruits.



Rezept auf deutsch:

Zutaten für den Biskuit-Teig:
  • 5 große Eier, getrennt
  • 125g Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt (oder 1 Päckchen Vanillinzucker)
  • 140g Mehl
Zutaten für den Sirup:
  • 400g gezuckerte Kondensmilch 
  • 340g Kondensmilch
  • 240ml Sahne
  • 1 Zimtstange
Füllung:
  • 300g Sahne
  • 300g Pfirsiche

Zubereitung:
Eine runde Springform (ca. 23cm) mit Backpapier auslegen.
Die Eier trennen. In einer großen Schüssel das Eiweiß steif schlagen. Wenn es steif zu werden beginnt, den Zucker nach und nach dazugeben und weiter schlagen, bis der Eischnee schön fest ist. 
In einer anderen Schüssel die Eigelbe so lange schlagen, bis sie hell und fluffig sind. Den Vanilleextrakt oder den Vanillezucker unterrühren. 
Das Eigelb über den Eischnee gießen und sanft unterheben. Das Mehl darüber sieben und ebenfalls sanft unterheben, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. 
Den Teig in die Springform geben.
Im auf 180°C (Umluft) vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten lang backen. Auch hier empfiehlt sich die Stäbchenprobe.
Nach dem Backen die Springform lösen und den Kuchen auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.
Mit einem langen, gezackten Messer den Kuchen waagerecht in zwei Teile schneiden.

In einem kleinen Topf gezuckerte Kondensmilch, Kondensmilch, Sahne und die Zimtstange vermengen und zum Kochen bringen. Die Hitze wieder etwas reduzieren und das Milchgemisch 5 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen.
Die Tortenböden von allen Seiten mit dem Sirup bestreichen. Am besten über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung die Sahne steif schlagen und die Früchte in kleine Stücke schneiden.
Auf dem unteren Boden etwas geschlagene Sahne verteilen. 2/3 des Obstes darüber verteilen. Den oberen Tortenboden darauf legen. Mit der restlichen Sahne den Kuchen von allen Seiten bestreichen. Mit den übrigen Früchten dekorieren.
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Milchkaffee-Reis ... Kaffee-Milchreis ... oder so ähnlich



Juliane von Schöner Tag noch verlost in Zusammenarbeit mit Melitta einen Jahresvorrat an Kaffee. Ehrlich gesagt ist es für mich kein Jahresvorrat, sondern eher ein Halbjahresvorrat ;-)
Kaffee kann man in allen Variationen genießen. Was ich nicht mag: Kaffee schwarz. Die Puristen unter uns kennen natürlich nichts besseres als die unterschiedlichen Aromen eines heißen Kaffees zu entdecken.
Für mich gilt eher: Hauptsache süß. Wie wär es denn nun mit einem Milchkaffee-Reis?

Milchkaffee-Reis
für 4 Portionen


Zutaten:
  • 150g Reis (Milchreis)
  • 350ml Milch
  • 100ml Espresso
  • 40g Zucker
  • 100g geschlagene Sahne
Zubereitung:
Milch, Espresso und Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Den Reis dazugeben und unterrühren. Bei ganz schwacher Hitze und geschlossenem Deckel ungefähr eine halbe Stunde lang quellen lassen. Ab und zu umrühren.
Zum Servieren den Milchreis in ein Glas füllen und mit geschlagener Sahne dekorieren. 
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